Essbare Blumen und Blüten aus dem Garten
Blumen im Garten erfreuen uns mit ihren schönen Blüten. Sie können aber noch mehr. Viele dürfen auch verzehrt werden. Manche kann man roh nutzen, andere werden besser verarbeitet.
Kleine ... Blüten verwendet man im Ganzen, größere werden zerteilt. Bei Blüten von Korbblütlern, z.B. der Ringelblume, Chrysantheme und von Zichorie werden nur die zarten, äußeren Blütenblätter genutzt.
Rosen sind wohl die bekanntesten essbaren Blumen. Man verwendet die Blüten natürlich viel als Dekoration, aber auch für Likör, Rosenzucker und Süßspeisen. Am besten geeignet sind historische Duftrosen. Die Blüten sind stark gefüllt und duften verführerisch.
Die beliebten Taglilien heißen in ihrer chinesischen Heimat gelbes Blumengemüse. Man nutzt nur nicht aufgeblühte Knospen. Diese ähneln geschmacklich chinesischen Pilzen, was eher erstaunt.
Super dekorieren kann man mit der Kapuzinerkresse. Die Blüten schmecken aber auch gut, leicht scharf. Sie passen gut zu jeder Art von Salat. Auch die Blätter können zum Einsatz kommen. Sie können auch für Tees verwendet werden. Dieser hat eine unterstützende heilende Wirkung bei Erkältungen und Harnwegsinfektionen.
Auch die kleinen blauen Veilchenblüten eignen sich ...
gut für Salate. Ihr Aroma ist unvergleichlich und Sie sollten sie unbedingt einmal probieren. Dahlienblütensalat gilt als Delikatesse. Nutzen Sie ihre Dahlien einmal anders und probieren Sie! Zucchiniblüten kann man füllen, auch sehr lecker. Einige Tagetessorten sind essbar, z.B. die Orange Gem. Sie überzeugt durch ihr Orangenaroma. Ein wunderbares Vanillearoma haben weiße und violette Heliotrope. Die hübschen Blüten der Duftpelargonien aromatisieren Tees und Süßspeisen.
Aus den Blüten von Löwenzahn, der allgemein aber als Unkraut gilt, lässt sich ein leckerer Honig herstellen.
Auch Blüten von Salbei, Borretsch und Rotklee sind schmackhaft und essbar. Sie sind auch groß genug, so dass das Sammeln nicht so mühsam ist. Auch Gänseblümchen, Goldmohn, Ringelblumen und kann man essen. Sie sind aber nicht sehr kräftig im Geschmack.
Die Blüten vom Holunder können für einen Sirup verwendet werden. Dieser ist sehr lecker. Auch Sekt kann man aus Holunderblüten brauen.
Egal welche Blüten, sie werden am besten morgens geerntet. Dann ist der Tau schon getrocknet, aber die Blüten haben noch nicht die pralle Sonne abbekommen. So sind die Aromastoffe der Blüten am intensivsten. Man wäscht sie nur unter fließendem Wasser ab und tupft sie vorsichtig mit Haushaltspapier ab. Stempel, Staubblätter und grüne Teile werden vorsichtig entfernt.
Wichtig ist, nur Blüten von ungespritzten Pflanzen verwenden!
Man sollte auch um die giftigen Pflanzen im Garten wissen. Die Blüten von vielen Pflanzen sind giftig, z.B. von Maiglöckchen, Akelei, Tollkirsche, Seidelbast, Pfaffenhütchen, Christrose, Eisenhut, Fingerhut, Goldregen. Oleander, Herbstzeitlose, Rainfarn und Scharfer Hahnenfuß.
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