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Bergmammutbaum, Riesenmammutbaum - Pflege |
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Pflanzen im Garten -
Bäume & Sträucher II
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Bergmammutbaum, RiesenmammutbaumUrsprünglich stammt der Bergmammutbaum (siehe auch Artikel über Mammutbaum) aus Kalifornien, doch auch in Europa und auf vielen anderen Kontinenten der Welt ist er als Zierpflanze sehr beliebt. Der Bergmammutbaum kann bis zu 80 Meter hoch werden und sein Stamm erreicht einen Durchmesser bis zu 12 Meter, wobei allerdings das größte europäische Exemplar mit 55 Metern Höhe relativ klein gewachsen ist. Man findet es in Auerbach bei Bensheim.
Besonders häufig kommen Mammutbäume in Deutschland auf Rügen, aber auch in Bayern vor, wo sie sehr beliebt sind. Vor Frost muss man den Bergmammutbaum, auch Riesenmammutbaum genannt, in
unseren Breiten nicht schützen, denn bis ungefähr -30 Grad Celsius ist er ohne weiteres resistent, was er seinem kräftigen Wurzelwerk zu verdanken hat.
Wer den Riesenmammutbaum / Riesenmammutbaum selbst züchten möchte, kann dies einfach mittels Samen machen, die im Handel erhältlich sind. Da diese von der Natur mit einem Schutz ausgestattet sind, der verhindert, dass sie bereits im Herbst keimen, muss man eine gewisse Zeit lang Winter simulieren, die Samen also in den Kühlschrank stecken, damit sie sich anschließend wie im Frühjahr verhalten. Hat man dies durchgeführt, sollte man die Samen zwischen einem halben Tag und einem Tag in lauwarmem Wasser einweichen, um sie dann in einer höherwertigen Anzuchterde einzusäen (siehe Samen einweichen).
Die Erde muss immer feucht sein, darf aber niemals nass sein. Nach einer Keimzeit, die zwischen zwei und fünf Wochen liegt, kann man dann die ersten Pflänzchen bewundern. Die weitere Aufzucht des Bergmammutbaums erfolgt in feuchter und nährstoffreicher Erde. Die Bäume sind erst nach drei Jahren winterhart und können auch erst dann nach draußen in den Garten gepflanzt werden, wobei man in den ersten Jahren darauf achten sollte, die Wurzeln im Winter ein bisschen zu schützen.
Beschnitten werden kann und soll ein Bergmammutbaum / Riesenmammutbaum immer dann, wenn seine Krone zu dicht wird und die Äste sich gegenseitig an einem schönen Wachstum hindern würden, das in den ersten 500 Jahren charakteristisch mit nach unten gewölbten Zweigen erfolgt.
Der Bergmammutbaum eignet sich auch zur Topf- oder Bonsaikultur, wenn man ihn von Anfang an daraufhin anpflanzt und alles dementsprechend einrichtet, so kann man auch dann an diesen Bäumen seine Freude haben, wenn man nicht über einen großen Garten verfügt, der die Voraussetzung für solch große Bäume wäre.
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