Blaufichte - Pflanzen, Pflege, Krankheiten

Blaufichte - Pflanzen, Pflege, Krankheiten

Die Blaufichte ist bei uns recht häufig anzutreffen. Besonders in rauen, windigen Lagen macht sie sich gut. Sie ist recht unempfindlich, was Umwelteinflüsse anbelangt. Auch an den Standort stellt sie nur wenige Ansprüche. Wichtig ist, dass die Blaufichte viel Sonne abbekommt. Im Halbschatten gedeihen die Bäume nicht so gut, im Schatten gehen sie ein. Der ideale Boden ist ein sandiger Lehmboden, aber auch ein humoser Untergrund wird angenommen. Damit sich der Baum gut entwickeln kann, benötigt er Platz. Das muss beim Pflanzen bedacht werden. So erspart man sich und dem Baum das Schneiden.

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Eine Blaufichte muss regelmäßig gegossen werden, besonders nach dem Pflanzen, mindestens bis sie gut angewachsen ist. Das Wachstum fördern kann man durch eine Düngung mit Blaukorn oder einem anderen Volldünger. Nach dem Düngen muss ausreichend gewässert werden.

Oft werden
Blaufichten in der Weihnachtszeit getopft angeboten. Wenn man sie bis zum Fest draußen lässt, ausreichend gießt und sie direkt nach den Feiertagen wieder hinaus stellt, kann man Glück haben, dass der Baum nach dem Auspflanzen wurzelt. Allerdings darf der Boden nicht gefroren sein. Ansonsten ist die Blaufichte hart im Nehmen. Sie verträgt Frost ohne weiteres. Ein Problem kann nur der krasse Temperaturwechsel darstellen. Also, nicht unmittelbar nach dem Rausstellen einpflanzen, sondern noch einige Tage an das Klima gewöhnen lassen. Gießen nicht vergessen!

Vermehrt wird die Blaufichte in der Regel durch Veredlung, weil die aus Samen gezogenen Jungpflanzen farblich sehr variieren. Die veredelten Exemplare wachsen in den ersten Jahren ungleichmäßig, krumm und schief. Das kommt von den Genen der Seitentriebe, welche zur Veredlung genutzt werden. Der waagerechte Wuchs ist somit vorgegeben. Man muss die Jungpflanzen also anstäben.

Als Schädlinge treten häufig Sitkafichtenläuse und Fichtengallläuse auf. Man kann sie mit Pflanzenschutzmitteln bekämpfen. Man spritzt von März bis Mai und im Oktober/November. Um die Schädlinge zu finden, kann man ein weißes Blatt unter die Äste halten, kurz schütteln und dann mit einer Lupe auf dem Blatt suchen.

Wer nicht viel Platz hat, sollte sich für eine Zwerg-Blaufichte entscheiden. Diese wachsen zu einer dichten, flachen Halbkugel heran und erreichen nur Höhen von etwa 1,50 Meter.