Schneeballhortensie
Schneeballhortensien sind sehr widerstandsfähig und haben den Vorteil, dass sie auch am frischen Holz austreiben.Wie viele andere Hortensie gedeiht auch die Schneeballhortensie am besten an einem leicht schattigen Platz. Sie verträgt aber auch direkte Sonne. In der Blütezeit und ...
bei Trockenheit muss reichlich gegossen werden, da über ihre großen Blattflächen viel Wasser verdunstet wird.
Die Schneeballhortensie braucht einen nährstoffreichen, humosen, feuchten Boden, der sauer bis neutral sein sollte.
Im Herbst, nach der Blüte, kann die Schneeballhortensie zurückgeschnitten werden. Sie verzweigt sich dann besser und wird dichter. Gedüngt wird am besten mit Langzeitdünger.
Auch im Frühjahr kann geschnitten werden, die Pflanze treibt in der Regel problemlos aus. Man kann sie auf ca. zehn Zentimeter stutzen. Die Blüten schmücken die Hortensie bis in den Herbst hinein und sehen sogar mit Raureif überzogen noch gut aus.
Hortensien in Kübeln dürfen nie austrocknen. Um das Kleinklima im Kübel zu verbessern, sollten diese auf Untersetzer gefüllt mit Blähton oder Kies und Wasser gesetzt werden. Abbrausen im Sommer finden Hortensie auch gut. Eine dicke Schicht Kies oder Split auf dem Kübelboden verhindert, dass sich das Wasser staut. Umgetopft wird etwa alle zwei Jahre.
Vermehrt werden Hortensien durch ...
Stecklinge. Dazu nimmt man eine Triebspitze ohne Blüte, weil diese dem Steckling zu viel Kraft kostet. Man schneidet den Steckling kurz unterhalb eines Knotens. Dort sitzen nämlich Zellen, die in der Lage sind, Wurzeln zu bilden. Der Stängel sollte beim Schneiden nicht gedrückt werden. Bis auf drei bis vier Blattpaare entfernt man alle Blätter. Bewurzlungspulver hilft, damit sich die Wurzeln an dem Steckling schneller und besser ausbilden. Man sollte immer neue Erde benutzen, denn Pilzinfektionen, die bei älterer Erde häufig auftreten können, sind die größte Gefahr für die Stecklinge. Die Erde sollte nur mäßig feucht gehalten werden. Die beste Zeit für Stecklinge ist im Frühjahr oder im Herbst.
Die Blaufärbung der Hortensie hängt nicht nur von der Sorte, sondern auch vom pH-Wert des Bodens und dem Aluminiumgehalt ab. Nur auf sauren Böden werden die Pflanzen Blau. Sie benötigen einen pH-Wert von 4 bis 4,5, um Aluminium aufzunehmen. Ein höherer Wert bindet das Aluminium. Will man normalfarbene Hortensien in blaue verwandeln, muss man darauf achten, dass es sich auch um Blaublühende Sorten handelt. Nur diese kann man verfärben, weil den Farbstoff Delphinidin enthalten. Dieser ruft mit Hilfe von aluminiumhaltigen Düngern die Blaufärbung hervor. In der Regel kann eine Verfärbung nur bei leichten, durchlässigen Böden erreicht werden. Bei schweren Böden funktioniert es meist nicht.
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