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Skimmie - Pflege, Schnitt (Skimmia japonica) |
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Pflanzen im Garten -
Bäume & Sträucher II
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Skimmie, Pflege und Schnitt
Die Skimmie, lat. Skimmia, ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Rautengewächse. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 7 Metern in ihren Heimatländern, bei uns wird allerdings selten eine Höhe von mehr als 1,5 Meter erreicht. Ursprünglich stammt die Skimmie aus Südostasien und dem Himalaja. Die bekannteste Art der Skimmie ist die Japanische Skimmie, die in ihrer Heimat in kühleren Gebirgswäldern wächst.
Die Skimmie fühlt sich am wohlsten auf feuchtem Humusboden, hält aber auch kalkhaltige Böden aus. Sehr gerne wächst sie zusammen mit Rhododendron. Auch mit Wacholder und Eibe
verträgt sie sich gut. Der geeignete Standort befindet sich im Schatten oder Halbschatten.
Die Skimmie bildet bereits im Herbst schöne rötlich bis bräunlich gefärbte Knospen, die sich im Frühjahr, meist im März, zu weißen, süßlich duftenden Blüten öffnen. Im Herbst werden daraus leuchtend rote Beeren.
Um aber bis zum Bewundern der roten Beeren zu kommen, ist es erforderlich, dass Sie mindestens zwei Pflanzen, nämlich eine weibliche und eine männliche Pflanze, zusammenhalten. Diese Pflanze ist nämlich zweihäusig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Halten Sie Ihre Skimmie im Garten haben Sie unter Umständen das Glück, die schönen Beeren in Ihrem Garten zu erleben. Hiefür ist aber viel Geduld erforderlich.
Da die japanischen Arten je nach Sorte unterschiedlich mit Frost umgehen können, wurden viele Arten gezüchtet, um sie auch in Mitteleuropa im Freien kultivieren zu können. Hier ist ein kleine Auswahl der Zuchtformen: „Emerald King”, “Fragrans“, „Keessen“, „Kew White“, „Nymans“, „Rubella“, „Rubinetta“, „Ruby Dome“, „Veitchii“ (auch „Foremannii'“ genannt), „Wanto“ und „White Gerpa“.
Die Skimmie kann von Schildläusen befallen werden. Ist ein Befall aufgetreten, dann sollten Sie den starken Panzer mit einem spitzen Messer abkratzen und die betroffenen Stellen mit einem alkoholgetränktem Wattebausch behandeln. Beim starken Befall muss mit einem geeigneten Mittel die gesamte Pflanze besprüht werden.
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