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Spindelstrauch - Pflege von euonymus japonicus und fortunei |
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Pflanzen im Garten -
Bäume & Sträucher II
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Spindelstrauch (Euonymus)- Höhe 0,2 – 6m - Normaler Boden - Sonniger oder halbschattiger Standort - Sommer- oder Immergrün
Die Sträucher der Gattung Euonymus werden in zwei Gruppen unterteilt: sommergrüne Arten und Sorten, die wegen ihrer farbenfrohen Früchte und ihres bunten Herbstlaubs angepflanzt werden, sowie immergrüne Formen, die sich gut als Hecken oder Bodendecker eignen.
Beliebet Arte und Sorten Euonymus alatus ist ein ziemlich langsam wachsender, sommergrüner, bis zu 3m hoher Spindelstrauch, dessen Zweige auffällige Korkleisten tragen. Seine kleinen, unscheinbaren, grüngelben Blüten erscheinen von Spätfrühling bis Frühsommer und werden von purpurfarbenen Früchten mit scharlachroten Samen abgelöst.
Die karmesinroten Blätter färben sich im Herbst leuchtend dunkelrot.
Euonymus europaea, das Pfaffenhütchen, ist sommergrün und wird 2 – 6m hoch. Ihre Früchte – rosarote Kapseln, die beim Aufspringen orangefarbene Samen freigeben- machendas Pfaffenhütchen zu einem Zierstrauch. Die Früchte sind giftig. Die Sorte „Albus“ zeichnet sich durch weiße, „Red Cascade“ durch große, rosafarbene Früchte aus.
Euonymus fortunei ist die Stammform vieler immergrüner Sorten, die sich als Bodendecker oder zur Begrünung von Mauern eignen. Sie ist ein niederliegend – aufsteigender, mit Haftwurzeln kletternder Spindelstrauch. Fortunei ist sehr beliebt.
Enonymus japonica - auch Japanischer Spindelstrauch genannt - ist ein immergrüner Strauch, fällt durch dichte Belaubung auf und erreicht eine Höhe von 3 – 4,5m und eine Breite von 1,5m. Ohne Winterschutz gedeiht er nur in Gebieten mit mildem Klima. Euonymus latifolius, der Breitblättrige Spindelstrauch, ist eine bis zu 5m hohe, sommergrüne Art. Die mittelgrünen Blätter verfärben sich im Herbst rot. Im Spätsommer hängen von den Zweigen rosarote Früchte mit orangefarbenen Samen herab.
Kultur Alle Spindelstrauch – Arten gedeihen auf normalen Gartenboden. Laubabwerfende Arten und Sorten werden zwischen Herbstmitte und Frühlingsanfang an einen sonnigen oder halbschattigen Platz gepflanzt. Immergrüne Arten setzt man in der ersten Herbsthälfte oder gegen Ende des Frühjahrs an einen geschützten Standort.
Vermehrung Stecklinge werden in der Zeit vom Spätsommer bis Frühherbst von den Seitentrieben abgenommen.
Schädlinge und Krankheiten Blattläuse, Schildläuse und Raupen können zum Problem werden. Pilzbefall, vor allem durch Mehltau, tritt ebenfalls auf.
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