Zuckerhutfichte - Pflege, Schneiden, gelbe & braune Blätter
Pflanzen im Garten - Bäume & Sträucher II

Zuckerhutfichte - Pflege, Schneiden, gelbe & braune Blätter

Zuckerhutfichten bevorzugen einen sonnigen Standort und durchlässige, frische Böden. Die Erde sollte im neutralen bis sauren Bereich liegen. Ungeeignet für die kleinen Nadelbäume sind sehr trockene, staunasse und verdichtete Böden. Außerdem braucht eine Zuckerhutfichte viel Platz. Sie mag es nicht, irgendetwas zu berühren, sei es eine Hauswand, eine andere Pflanze oder was auch immer. Beim Pflanzen muss man also bedenken, wie groß die Fichte wird und genügend Platz lassen. Wenn sie mit etwas in Berührung kommt, werden die Nadeln dort häufig braun und fallen ab. Der Schaden ist meist nicht mehr zu beheben.
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Ansonsten sind die Zuckerhutfichten sehr pflegeleicht. Die Erde sollte nicht austrocknen. Das ist vor allem auch im Winter wichtig. Bei frostfreiem Wetter ab und zu gießen. Bei Trockenheit muss also gewässert werden. Günstig ist, im Frühjahr Tannendünger zur Düngung zu verwenden.

Geschnitten werden kann, muss die Zuckerhutfichte aber nicht. Allerdings treibt die Fichte nur an den Enden der Zweige aus. Wenn sie also tiefer abgeschnitten wird, treibt sie nicht wieder aus. Auch Stellen, die durch Trockenheit erst braun und dann kahl werden, wachsen meist nicht wieder zu. Ein Weg sich zu helfen, zumindest, wenn die Schäden den unteren Teil der Fichte betreffen ist, die Äste im unteren Drittel komplett bis zum Stamm abzuschneiden. Dann hat die Fichte eben einen Stamm, das sieht allemal besser aus als Löcher im Nadelkleid.

Die Zuckerhutfichte eignet sich auch gut für die Haltung im Pflanzkübel. Wichtig ist, dass sie regelmäßig Wasser bekommt. Stehende Nässe ist aber unbedingt zu vermeiden. In Regionen mit starken Frösten sollte man den Wurzelbereich schützen. Am sichersten ist, das Pflanzgefäß mit Noppenfolie zu umwickeln und auf eine Styroporplatte zu stellen. Da dies nicht gerade hübsch aussieht, kann man alles zusammen mit bunter Folie oder Jute umwickeln oder alles zusammen in einen Weidenkorb stellen.

Da Zuckerhutfichten nicht blühen und es daher keine Samen gibt, können sie nur über Stecklinge vermehrt werden oder über eine Veredlung.

Gelbe und braune Blätter kommen vor, wenn die Fichte zu trocken oder zu nass steht, außerdem wenn sie irgendwo anstößt. Sie mag keine Berührungen. Streusalz mögen die Bäumchen ebenfalls nicht und reagieren mit braunen, später abfallenden Nadeln. pp
 

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