Trompetenbaum pflegen - richtiger Schnitt

Trompetenbaum pflegen - richtiger Schnitt

Majestätische Trompetenblüher

In fast allen Farbnuancen erfreuen hängende und aufrecht stehende Engelstrompeten-Blüten. Man unterscheidet strauchig wachsende Brugmansien von krautigen Daturen.

trompetenblume4_flReichblühend:  Schöner Duft und Blüten- Pracht machen die 'Charles Grimaldi' zu einer der besten und beliebtesten Engelstrompeten. Lassen Sie sich von den orangegelben Blüten mitreißen, die leicht eine Länge von 30 -35 cm erreichen können

Farbenspiele: Am Abend öffnen sich die neuen Blüten, Sie nehmen ihre endgültige Färbung erst am nächsten Tag an, so dass an einer Pflanze

verschiedene Farbnuancen überraschen. An der widerstandsfähigen Sorte 'Kurpark Bad Salzschlirf` ist dies gut zusehen

Große Ähnlichkeit:  Blauviolette Engelstrompeten (Datura) sind anders als Brugmansien - einjährig. Ihre Blüten stehen aufrecht, die Früchte sind stachlig. Daturen werden etwa 1,50 m groß, verholzen aber nicht. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders Blüten und Samen!

Blütenzauber - einfach und schnell

Engelstrompeten sind wahre Blütenwunder. Unter optimalen Bedingungen blühen sie den ganzen Sommer über und sind darüber hinaus pflegeleicht und gut zu vermehren.
Schon vor vielen hundert Jahren verehrten südamerikanische Indianer die Engelstrompete als göttliche Pflanze. Heutzutage finden
Liebhaber der wunderschönen Kübelpflanze sie wegen ihrer unvergleichlichen Blütenfülle einfach göttlich.

Pflege, Schnitt und Vermehrung

• Engelstrompeten haben es gern hell, allerdings ohne pralle Mittagssonne. Ein windgeschützter Platz ist günstig. Im Winter stehen sie kühl (5-12°C) im Keller oder im frostsicheren Gewächshaus.engelstrompete_fl
• Den Sommer über stets gut feucht halten, Staunässe vermeiden. Im Winterquartier nicht austrocknen lassen. Gefäß in eine Plastiktüte stellen, sie hält Feuchtigkeit für die Wurzeln zurück. Topfoberfläche freihalten
• Dünger lässt die Pflanzen erst richtig aufblühen. Hochkonzentrierte Nährstoffsalze sind den schwächer dosierten, flüssigen Düngern vorzuziehen. Mindestens zwei- bis dreimal in der Woche düngen
• Zum Vermehren im Herbst einen gut entwickelten Steckling aus der Blütenregion schneiden. Das ist der obere Teil der Pflanze, in dem die Blätter deutlich kleiner sind  und die Blatthälften links und rechts des Blattstiels eine Stufe bilden. Der Steckling sollte verholzt sein, mit mindestens vier  Blättern. Die Spitze mit zwei Blättern abschneiden. Den unteren Teil in ein Wasserglas hell und warm stellen. Die beiden verbliebenen Blätter in der Mitte durchschneiden, das reduziert die Verdunstung. Ab Mitte März den mittlerweile bewurzelten Steckling in Anzuchterde setzen. Nach etwa drei Wochen in einen kleinen Topf (12 cm Durchmesser) umtopfen. Weitere drei Wochen später in einen etwas größeren setzen. Schließlich kommt die Pflanze im Mai in einen 10-Liter-Topf.

• Ein Rückschnitt im Herbst ist manchmal aus Platzgründen unvermeidbar. Am besten nur in der Blühregion schneiden. Ein Schnitt bis in die untere Wachstumsregion verzögert die Blüte der nächsten Saison.
• Schwarze Töpfe mit hellem Material ummanteln. Das Gefäß wird in der Sonne sonst so heiß, dass die Wurzeln verbrennen.
• Vorsicht, alle Pflanzenteile sind giftig!