Pflege von Wurmfarn
Der echte Wurmfarn ist eine Freilandpflanze. Die Farne wachsen in schattigen Wäldern und Gebüschen und auf Bergweiden. Man verwendet sie sowohl im Garten, aber auch als Kübelpflanze. Der Wurmfarn ist absolut pflegeleicht und gut zum verwildern geeignet. ...Am richtigen Standort kann er Jahrzehnte lang gedeihen.
Der Farn benötigt einen schattigen bis halbschattigen Standort und einen nährstoffreichen, nicht zu nassen Boden. Die Erde kann schwach sauer, muss weder besonders mager noch nährstoffreich sein.
Wurmfarn muss nur bei lang anhaltender Trockenheit gegossen werden. Beim Düngen ist darauf zu achten, dass nicht zu viel gedüngt wird. Farne mögen nicht zu viele Salze im Boden.
Der Wurmfarn ist absolut winterhart. Er benötigt keinen Winterschutz. Außerdem verträgt er große Temperaturunterschiede und unterschiedlichste Luftfeuchtigkeit.
Waldfarne brauchen zum Überleben eine Laubdecke im Herbst, also, nicht das Laub um die Farne wegharken!
Der Wurmfarn enthält das Enzym Thiaminase, Filicin und Aspidine. Es kann zu Vergiftungen kommen und dabei zu Übelkeit, Erbrechen, Magen- und Darmbeschwerden mit Durchfall, Sehstörungen, Ohnmachtsanfällen, Herzschwäche und Schädigung der Atmung.
Früher wurde die Pflanze als Mittel gegen Würmer verwendet, daher auch ihr Name.
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