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Nepenthes alata, miranda & attenboroughii – 7 Pflege-Tipps

Die verschiedenen Arten der Nepenthes werden auch Kannenpflanzen genannt, weil sie lange Kannen besitzen, mit denen sie Insekten und sogar kleinere Säugetiere erbeuten. Auf diese Weise versorgen sich die Pflanzen in einem kargen Lebensraum mit zusätzlichen Nährstoffen und können auch dort gedeihen, wo ...



die Bedingungen für andere Pflanzen zu schlecht sind.

kannenpflanze3 flNepenthes alata, miranda & attenboroughii

Die Nepenthes alata hat Kannen, die bis zu 20 Zentimeter lang werden und grün, zum Teil rötlich sind. Sie gehört zu den Hochlandarten und stammt ursprünglich von den Philippinen. Noch größer werden die Kannen der Nepenthes attenboroughii. Sie können in freier Natur solche Ausmaße erreichen, dass die Pflanze sogar Mäuse und Ratten verdauen kann. Die Nepenthes miranda dagegen hat relativ kleine Kannen, sie sind aber durch ihre roten Flecken, die sich im Laufe der Zeit auf ihnen bilden, sehr dekorativ.

Pflege-Tipps

Bei der Pflege der Nepenthes ist es grundsätzlich wichtig, zu ...



wissen, ob es sich bei der eigenen Pflanze um eine Hochlandart oder eine Tieflandart handelt. Alle Sorten benötigen jedoch recht viel Pflege, damit sie gut gedeihen und Kannen bilden. Um mit der Kultivierung von Kannenpflanzen zu beginnen, ist die Nepenthes alata am besten geeignet. In Gartencentern und Baumärkten werden jedoch häufig auch Hybriden angeboten, die für die Verwendung als Zimmerpflanze gezüchtet wurden.

  • Tieflandarten der Nepenthes wachsen in tropischen Regenwäldern in Tiefebenen. Sie benötigen ganzjährig eine Temperatur von 30° C und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Solche Pflanzen sind daher am besten für kleine Gewächshäuser oder Terrarien geeignet, wo diese Bedingungen erfüllt werden können.

  • Hochlandarten stammen aus Bergregionen und sind es daher gewöhnt, dass die Temperatur nachts stark abfällt. Doch auch sie benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit und sollten daher regelmäßig mit Wasser besprüht werden.

  • Am besten kommen Kannenpflanzen in einer Hängeampel zur Geltung. Ein Standort über einem Heizkörper sollte jedoch vermieden werden, weil dort die Luft im Winter zu stark austrocknet.

  • Die Nepenthes braucht einen möglichst hellen Standort, verträgt direkte Sonne aber nur schlecht und sollte daher am besten vor einem Ost- oder Westfenster hängen.

  • Gegossen wird regelmäßig, aber mäßig und nur mit kalkarmem Wasser, weil die Pflanzen Kalk nur schlecht vertragen. Die Erde sollte hierbei immer leicht feucht gehalten werden.

  • Als Substrat ist spezielle Karnivorenerde für fleischfressende Pflanzen oder Orchideenerde gut geeignet. Umgetopft wird jedoch erst, wenn der Topfballen komplett durchwurzelt ist.

  • Nepenthes kommen in freier Natur mit wenig Nährstoffen aus, deshalb kann auf eine Düngung verzichtet werden.


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