Die Glanzmispel, die auch Glanzblattmispel genannt wird, gehört zu den immergrünen Gehölzen und zeichnet sich durch die roten Spitzen aus. Die Glanzmispel blüht ab dem späten Frühling bis in den Sommer hinein und wird ca. 3 m hoch. Bei der Pflege sind einige Besonderheiten zu beachten.
Zum einen benötigt die Glanzmispel einen humusreichen Boden, ist jedoch, was das Wasser angeht, recht anspruchslos. Zwar sollte man den Boden feucht halten und die Glanzmispel nicht in der prallen Sonne stehen lassen, zudem sollte die Glanzmispel möglichst windgeschützt stehen. Die Glanzmispel gehört zu den winterharten
Stauden, kann daher Frost bis zu -20°C überstehen. Trotzdem sollte man die Mispel etwas geschützt, zum Beispiel an einer Hausmauer, pflanzen.
Zum Thema: Glanzmispel – Pflege, Krankheiten und Schneiden ist zu sagen, dass nach der Blüte, also gegen Juni / Juli die Pflanze gelichtet werden muss. Allerdings kann man die verblühten Teile an der Glanzmispel belassen, es ist nicht notwendig, diese verblühten Teile abzuschneiden. Bei der Pflege ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht zu nass bzw. zu trocken gehalten wird. Bei zu viel Nässe können die Blätter abfallen, auch Staunässe sollte, wenn die Glanzmispel im Kübel gehalten wird, dringend vermieden werden.
Wer die Glanzmispel düngen möchte, kann dazu nahezu jedes handelsübliche Substrat verwenden. Für die Glanzmispel kann man sowohl kalkhaltiges als auch neutrales Substrat verwenden. Dies macht die Pflege einer Glanzmispel um ein Vielfaches leichter.
Zu den Krankheiten, die eine Glanzmispel am häufigsten Befallen, gehört das Abfallen der Blätter durch zu nassen Boden. Doch auch Schädlinge, wie zum Beispiel Blattläuse, können die Glanzmispel befallen. Gegen die Nässe kann man mit korrektem Gießen, immer nur dann, wenn die obere Schicht der Erde trocken ist, entgegen wirken. Gegen Blattläuse gibt es ein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Hausmittel. Etwas frischer Tabak wird für 2 – 3 Tage in Wasser ziehen lassen, abgeseiht und mit einer Sprühflasche auf die Pflanze gegeben. Diese Art der Schädlingsbekämpfung kann der Pflanze nicht schaden und vertreibt die Blattläuse innerhalb kurzer Zeit.
Eine Krankheit, die zwar hauptsächlich in der Schweiz auftritt, aber aufgrund von Pflanzenversand auch in Deutschland immer häufiger anzutreffen ist, ist der Feuerbrand. Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, die auch die Glanzmispel betreffen kann und gegen die es gegenwärtig keine Behandlungsmethode gibt. Es ist daher schon beim Kauf der Pflanze darauf zu achten, ob man erste Anzeichen bemerkt. Der Feuerbrand wird durch ein Bakterium ausgelöst, dass sich nach Verletzungen an den Zweigen oder durch die Blüten in der Pflanze festsetzt. Erste Anzeichen sind schwarze Stellen, trockene Blüten und Blätter. Um die Krankheit nicht auf andere Pflanzen zu übertragen, muss in diesem Fall ein Gärtner zu Rate gezogen werden, um die betroffenen Stellen korrekt zu entfernen. Feuerbrand ist zudem meldepflichtig!
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