|
Allgemeines zum Thema: Rosen verschneiden Schnitt bei Beetrosen Bei Beetrosen ist der alljährliche Schnitt das A und O der Pflege. Wird hier nicht regelmäßig geschnitten, verkahlen diese und die Blüte lässt schon nach kurzer Zeit stark nach. Als Erstes werden die schwachen und abgestorbenen, tote Triebe entfernt. Diese kann man komplett abschneiden. Danach werden die Triebe, die ins Innere des Rosenstocks wachsen, und die, die sich gegenseitig kreuzen, abgeschnitten. Rosen, die einen starken Wuchs haben, kann man auf etwa 8 Augen zurückschneiden. Sorten, die etwas schwächeren Wuchs haben, werden auf etwa
5 Augen zurückgeschnitten. Der Sommerschnitt bei Beetrosen, die öfters blühen, muss auch regelmäßig erfolgen. Alle Blüten, die verblüht sind, müssen abgeschnitten werden. Hier schneidet man direkt unterhalb des ersten fünffach gefiedertem Blatt ab. Das ist wichtig, weil erst ab hier können die nächsten kräftigen Triebe erwartet werden.Schnitt bei Öfterblühenden KletterrosenÖfterblühende Kletterrosen blühen an den zwei- und mehrjährigen Trieben. Hier sollte man also beachten, dass solche Triebe in der Überzahl sind, bevor man sich ans Schneiden macht. Überalterte Triebe sollten laufend entfernt werden, damit wird der Neuaustrieb angeregt. Die Seitentriebe, die an den Haupttrieben wachsen, können gut und gerne auf 2-3 Augen eingekürzt werden. Schnitt bei HochstammrosenHochstammrosen schneidet man ähnlich, wie Beetrosen. Beim Schneiden darauf achten, dass die Krone eine runde Form erhält. Damit Hochstammrosen üppig blühen, sollte man sie jährlich auch etwa 10-13cm zurückschneiden. Dabei die Augen so wählen, dass die Form der Krone nicht darunter leidet. Tote Triebe werden auch hier regelmäßig entfernt. von Hajnalka Prohaska
|