Duftrosen im Überblick
Pflanzen im Garten - Rosen

Duftrosen

Es gibt viele unterschiedliche Rosenarten, Edelrosen, Wilde Rosen, Strauch- oder Kletterrosen, Beetrosen und viele mehr. Besonders beliebt sind aber Sorten, die zu ihrer Schönheit auch noch einen betörenden Duft verströmen.

Eine Rose ohne ihren typischen Duft ist keine richtige Rose. Heute kann es einem passieren, dass man einen Rosenstrauß kauft, der absolut keinen Geruch verströmt. Viele Arten sind überzüchtet. Auch wurde zugunsten der Winterhärte der Verlust des Duftes in Kauf genommen. Es wurden unempfindliche, aber nicht duftende Wildarten eingekreuzt. Die Gene des Duftes sind meist mit denen der Krankheitsanfälligkeit gekoppelt. So muss der Duft oft zurückstecken.
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/>Es gibt aber noch richtige Duftrosen. Die meisten Wildarten und „Alten Rosen“ duften. Die Nachfrage nach Duftrosen steigt.

ImageHeute wird versucht, den Charme der alten historischen Sorten mit der Blühfreudigkeit moderner Rosen zu vereinen. Vor allem bei Strauchrosen und Kletterrosen gibt es wieder viele duftende Sorten. Die Rosen duften mal frisch, fruchtig und unaufdringlich, ein bisschen wie Apfelsine oder Orange. Sie können aber auch stark, betörend und sinnlich riechen. Vor allem alte Damaszener-Rosen haben einen berauschenden Duft.
Duftende Rosen sind ein Genuss für die Sinne. Der Geruch steckt in den Blütenblättern. Er variiert  und ist abhängig von Temperatur, Sonneneinstrahlung, Jahreszeit und anderen Faktoren. Duftrosen blühen meist nur einmal im Jahr, meistens im Juni/Juli.

Duftrosen setzen markante Duftinseln im Garten, umrahmen Sitzplätze mit betörendem Duft und lassen bei passendem Standort zarte Duftschleier bis ins Haus wehen. Wenn man ihnen aromatische Kräuter zur Seite stellt, entstehen neue faszinierende Duftkombinationen.

Duftrosen werden auch zur Herstellung von Parfüm verwendet. Dazu sind unheimlich viele Blüten notwendig. Aber auch Rosengelees, Rosenlikör, Rosenzucker, Rosentees und Rosenessig  sind sehr bekannt und beliebt. Wichtig ist dabei vor allem, dass nur ungespritzte Rosen verwendet werden. Rosen schmecken in etwa so, wie sie riechen.

Zu den bekanntesten oder berühmtesten Duftrosen gehören:
Damaszener-Rose (Rosa damascena) – schwerer, intensiver Duft

Weiße Rose (Rosa alba) – alte, robuste Bauernrose, bekannteste Sorte “Jeanne d Arc”

Französische Rose/Essigrose (Rosa gallica) – aus ihnen wurden seit dem Mittelalter Rosenöle hergestellt.

Moosrose (Rosa centifolia muscosa) – Blütenstiele und Knospen sind mit moosartigen, nach Harz duftenden Drüsen besetzt.

Bourbonrose (Rosa borbonica) – ähneln Strauchrosen und haben hervorragende Dufteigenschaften

Es gibt viel Literatur, die sich mit dem Thema Duftrosen befasst. Grundlegende Fragen werden erörtert und viele Sorten, besonders widerstandsfähiger Rosen vorgestellt. Gerade Einsteiger werden darin Hilfe finden. Man erfährt alles Wissenswerte, vom Standort bis zur Pflege und auch Rezepte aus Rosenblüten sind meist angegeben.
 

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