Englische Rosen - Pflege und Schneiden

Englische Rosen - Pflege und Schneiden rosa-rosen flEnglische Rosen gehören zu den Rosenarten, die die herrlichsten Blüten hervorbringen. Da es sich um ganz besondere Edelrosen handelt, benötigen sie auch ganz besondere Pflege und eine perfekte Beschneidung zu einer festen Jahreszeit. Um wirklich eine üppige Blütenpracht und einen schönen Wuchs dieser herrlich gefüllten Rosen zu erhalten, ist eine aufwändige Pflege nötig, die man nicht vernachlässigen sollte - dafür ist die Belohnung dann umso reichhaltiger.

Standort & Krankheiten

Die meisten englischen Rosen

mögen einen sonnigen Standort und eine mäßige Wasserzufuhr. Insoweit unterscheiden sie sich nicht von anderen Rosenarten. Doch bei der Pflege muss man gut aufpassen. Wie alle anderen Rosenarten auch, sind die englischen Rosen sehr anfällig für Mehltau. Allerdings handelt es sich hierbei meist um den so genannten falschen Mehltau, der sich bei den Blättern an hellen bis rot-violetten Flecken bemerkbar macht. Dem Mehltau kann man nur durch konsequenten Rückschnitt der betroffenen Triebe und durch Einsatz von speziellen Präparaten gegen Mehltau Herr werden.

Düngen

Die Düngung hat bei Rosen generell regelmäßig zu erfolgen. Dafür ist im Handel spezieller Rosendünger erhältlich, den man auch in jedem Fall verwenden sollte. Handelsüblicher Blühpflanzendünger ist für die speziellen Anforderungen der englischen Rosen nicht
ausgelegt und kann die Pflanze daher nicht mit den notwendigen und richtigen Nährstoffen versorgen. Allerdings wird nach dem Beschnitt im Herbst bis zum Frühjahr nicht mehr gedüngt.

Rosen im Winter

Die Englischen Rosen sind in keiner Weise frostresistent und müssen aus diesem Grund im Herbst abgedeckt werden. Zu dieser Jahreszeit werden die Triebe so weit wie möglich zurückgeschnitten und mit geeignetem Material abgedeckt. Bei kleineren Pflanzen oder einem großen Rückschnitt reicht hier Rindenmulch, ansonsten muss man die Pflanzen mit einem geeigneten Material, wie zum Beispiel einem Jutesack oder ähnlichem gut abdecken. Wenn man die englischen Rosen in einem Kübel hält, empfiehlt es sich, diesen im Herbst in den Wintergarten oder die Wohnung zu nehmen. Zudem sind die englischen Rosen auch noch regenempfindlich. Das bedeutet, dass Wasser auf den Blättern zu unschönen Flecken werden kann und auch die zarten, vollen Blüten können Schaden nehmen. Es ist daher sinnvoll, englische Rosen an einem Pavillon zu ziehen, bei dem das Dach etwas vorsteht. Auf diese Weise haben die Pflanzen Sonne und stehen etwas geschützt vor Regen. Lesen Sie auch: Englische Rosen schneiden.

Schneiden

Beim Schneiden ist darauf zu achten, dass so genannte Wildtriebe gekürzt werden. Auch muss man darauf achten, dass die Schnittfläche nicht gerade sondern leicht schrägt angesetzt wird. Während man bei anderen Pflanzen mit einer normalen Heckenschere arbeiten kann, ist für das Beschneiden von Rosen generell eine spezielle Rosenschere notwendig, damit die Triebe nicht zusammengepresst, sondern exakt geschnitten werden. Nur so ist gewährleistet, dass der beschnittene Trieb später weiterwachsen kann. Generell wird im Herbst, nach dem Ende der Blütezeit, geschnitten. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Triebe im nächsten Frühjahr sehr dicht stehen und die Blütenpracht größer wird.

Fazit

Englische Rosen sind eine Kreuzung aus verschiedenen Alten Rosen und modernen Teehybriden und Floribundarosen. Der bekannteste Züchter dieser

üppigen Rosen ist der Engländer  David C.H. Austin. Austin-Rosen isnd sehr populär, allerdings auch ziemliche Diven.
Englische Rosen haben schalenförmige und rosettenförmige Blüten, etwa wie Pfingstrosen gefüllt. Oft sieht es aus, als sind die Blütenköpfe zu schwer für die Zweige, denn die Köpfe hängen bogig nach unten.

Das wichtigste beim Umgang mit Englischen Rosen ist die Sortenauswahl. Viele Sorten leiden unter einer schwächlichen Blattgesundheit. Vor dem Kauf muss man sich also über die einzelnen Sorten erkundigen. Englische Rosen gedeihen nur, wenn Standort und Pflanzsubstrat ideal sind. Ein sonniger Standort mit genügend Luftzirkulation, ein Pflanzsabstand von mindestens 50 cm und durchlässige, nährstoffrieche Erde sind ausschlaggebend. Nur eine gesunde und kräftige Pflanze ist in der Lage, die schönen, aber schweren Blüten zu halten. Wenn die nach unten hängen, sieht man ihre Schönheit nicht.