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Pflanzen im Garten -
Rosen
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Mehltau an RosenMehltau ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Pflanzenkrankheiten, die durch Pilze verursacht wurden. Er tritt meist durch einen weißen Belag, dem sog. Pilzrasen, auf den Blattoberflächen auf.
Unterschieden wird zwischen dem Echten und dem Falschen Mehltau. Die Erreger des Echten Mehltaus gehören zu den Schlauchpilzen und befallen hauptsächlich Blätter. Zuerst werden die Blätter von einem mehlartigen Belag überzogen und verfärben sich später braun, bis sie vertrocknen und abfallen.
Der Falsche Mehltau gehört zu den Einpilzen und dringt dieser in die Pflanze ein. Er zeigt
sich durch einen weißen Belag an der Unterseite der Blätter. In der Landwirtschaft und dem Gartenbau werden Fungizide unterschiedlicher chemischer Struktur gegen die verschiedenen Mehrtauarten eingesetzt.
Der Echte Mehltaupilz wird in der Regel mit einem Pflanzenschutzmittel auf Schwefelbasis verwendet. Während der Mehltau für Pflanzen schädlich ist, benötigt ein intaktes Ökosystem den Mehltau beispielsweise für einige Marienkäferarten. Der Sechzehnfleckige-, der Zweiundzwanzigpunkt- und der Sechzehnpunkt-Marienkäfer ernährt sich ausschließlich von Mehltau, sodass diese Pflanzenkrankheit für diese Arten lebensnotwendig ist.
In den deutschen Gärten sind besonders Rosen vom Echten Mehltau befallen. Sehr empfindliche Rosensorten können durch diese Erkrankung sehr stark geschwächt werden. Die Pilzsporen verbreiten sich durch den Wind und benötigten zum Auskeimen feuchte Blätter. Hierzu ist meist die nächtliche Taubildung schon völlig ausreichend.
Um einem Mehltaubefall vorzubeugen, sollte man Rosen nur in einem feuchten und nährstoffreichen Boden in sonniger Lage pflanzen. Der Boden sollte dabei besonders reich an Kalium sein, denn das stärkt die Abwehrkräfte der Rosen. Des Weiteren gibt es verschiedene Pflanzenschutzmittel, die auch im biologisch orientierten Gartenbau ihren Einsatz finden.
Ein altes Hausmittel gegen Mehltau ist Backpulver und Öl, das zusammengemischt wird und auf die Pflanze gestäubt wird. Drei Päckchen Backpulver mit 50 ml Speiseöl mischen und einige Spritzer Spülmittel als Emulgator zugeben und gefährdete Pflanzen alle zehn bis 14 Tage damit am Abend einsprühen. Schnell verschwindet der mehlige Belag und das was nach einigen Tagen noch geschädigt aussieht, kann man einfach herausschneiden.
Des Weiteren sollten anfällige Rosen möglichst hell stehen und wenig gegossen werden. Die Blätter sollte man unbedingt trocken halten und somit auch vor Regen schützen.
Unterstützend sollte man die Pflanzen mit Dünger stärken und in ein frisches Gefäß umtopfen. Grundsätzlich braucht man viel Geduld, um Mehltau zu bekämpfen, wobei man bei einem Befall nicht zu lange warten sollte, denn schnell wird die Rose geschwächt und verwelkt.
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