Rosen pflanzen - Anleitung zum Ein- und Umpflanzen

Rosen pflanzen - Anleitung zum Ein- und Umpflanzen Beim Pflanzen legen Sie den Grundstein für die Freude an RosenRosen gehören zu den beliebtesten Pflanzen im heimischen Garten. Da die meisten Sorten den ganzen Sommer blühen, können Sie sich an dem wunderschönen Anblick lange erfreuen. Dazu erhalten Sie im Garten einen herrlichen Duft - dank der Rosenblüten.

Die Rosen benötigen dennoch eine besondere Pflege, damit diese ihren einzigartigen Charme versprühen kann. Neben dem richtigen Ein- und

Umpflanzen ist auch der perfekte Schnitt sehr wichtig. Eine gute Pflege ist dabei unumgänglich, damit Sie lange etwas von den Rosen haben.

Den richtigen Standort für Rosen aussuchen

Da bereits beim Einpflanzen einer Rose viele Fehler gemacht werden können, sollte hier bereits genau und sorgfältig gearbeitet werden. Nur so werden Sie lange Freude an den Rosen in Ihrem Garten haben. Schon der richtige Standort ist sehr entscheidend. Ein sonniger Standort ist ideal als Standort. Am besten eignet sich ein lehmiger Boden, der gelockert werden muss, da hierdurch das Wachstum der Wurzeln verbessert wird. Wenn dort schon mal Rosen standen, ist ein Erdaustausch unumgänglich, da die Rosen einen humosen und nahrhaften Boden benötigen.

Pflanzloch ausheben und bearbeiten

Die Rosen sollten in der Zeit von Ende Oktober bis spätestens Ende April gepflanzt werden. Allerdings sollten die Rosen nicht in der Frostzeit eingepflanzt werden. Das Loch, welches ausgehoben wird, sollte ausreichend tief und breit sein, damit die ausgebreiteten Wurzeln gut hin anpassen und genug Platz haben. Ideal ist ein Pflanzloch, wenn es 40 cm tief und breit ist. Der Erdaushub kann mit Torf oder spezieller Rosenerde aufgelockert werden. Damit die Rosenwurzeln besser belüftet werden, ist es sinnvoll pro Pflanzloch zwei Hände Lavasteine unter den Erdaushub zu mischen. Sollten der Boden sehr sandig sein, sollte die Wasserhaltefähigkeit mit Bentonit oder Bodengranulat verbessert werden. Auf Kompost und Dünger muss verzichtet werden, da dieser die feinen Wurzeln verbrennen würde. Pro Quadratmeter reichen 3-4 Rosen aus, diese sollten mit einem Mindestabstand von 30-50 cm gepflanzt werden.
 
Rosen werden vor dem Einpflanzen und vor dem Winter geschnitten werdenRosen schneiden und vor Wetter schützen

Bevor die Rosen eingepflanzt werden können, müssen diese noch beschnitten werden. Die Triebe und Wurzeln sollten ab der Veredlungsstelle auf 20 cm gekürzt werden. Die Veredlungsstelle ist die Verbindungsstelle von Wurzel und Trieb. Diese Verteilungsstelle muss circa 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Die Wurzeln stellen Sie gerade in das Pflanzloch und füllen dieses mit dem Erdgemisch, welches Sie vorher bearbeitet haben auf. Der Boden um die Rose herum sollte nur mit den Händen angedrückt werden, damit sich der Boden nicht zu doll verfestigt. Damit sich der Boden auch zwischen den Wurzeln setzen kann, muss dieser ausreichend gegossen werden. Sobald sich der Boden gesetzt hat, muss mit der restlichen Erde ein ungefähr 10 cm hoher Erdhügel angehäuft werden. Dadurch sind von der Rose nur noch 5 cm sichtbar. Der Erdhügel bietet der Rose Schutz vor Frost im Winter und im Frühjahr bietet er Schutz vor Wind und Sonne.

Rosen umpflanzen
  • Beim Verpflanzen von Rosen müssen Sie einige wichtige Dinge beachten, da gerade alte und große Rosen

    Probleme haben neu anzuwachsen.
  • Die Rosen sollten nur umgepflanzt werden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, den derzeitigen
    Standort zu erhalten.
  • Bevor die Triebe im Frühjahr austreiben, sollten Sie das Umpflanzen vornehmen. Auch der Herbst eignet sich dafür hervorragend. Der Sommer und Winter eignen sich nicht..
  • Die Rosen müssen, bevor sie ausgehoben werden, zurückgekürzt werden. Im Herbst können Sie die Rosen radikal stutzen, aber im Frühjahr müssen weniger Triebe beschnitten werden.
  • Das Wurzelwerk wird mithilfe eines Spatens aufgelockert. Der Erdballen, den Sie ausheben, muss der Breite der gesamten Rosen entsprechen.
Anwuchshilfen für die Rosen benutzen

Das Erdloch am neuen Standort muss größer ausgehoben werden, wie am alten Standort. Ideal ist es, in das neue Pflanzloch Kompost zu geben und dieses vorher zu wässern. Das trägt zur Bodenverbesserung bei und dient der Rose als Anwachshilfe. Nun können die Rosen in ihr neues Pflanzloch ziehen. Es muss darauf geachtet werden, dass die Rosen nun tiefer sitzen, als im alten Pflanzloch. Dadurch können die Rosen einfacher anwachsen.
Nun müssen die Pflanzlöcher mit Erde aufgefüllt und danach leicht festgestampft werden. Dabei muss rund um die Rose eine Gießmulde entstehen. Anschließend muss die Rose gründlich gewässert werden, damit die Wurzeln Kontakt zum Boden bekommen. In den anschließenden Tagen ist es wichtig, das die Rosen immer mit ausreichend Wasser versorgt werden. Durch das Umpflanzen kann es passieren, das die Rosen wilde lange Triebe bekommen. Diese können abgeschnitten werden, selbst wenn die Blüte darunter leiden wird. Die Rose wird ein Jahr später wieder in voller Pracht erstrahlen.

Düngen und Gießen

Auf Dünger sollten Sie nach dem Einpflanzen ein Jahr verzichten. Lediglich bei umgepflanzten Rosen ist Dünger im ersten Jahr erlaubt. Achten Sie darauf, dass die Rosen immer ausreichend gegossen werden. In den Sommermonaten ist es ratsam morgens zu gießen, damit die Pflanze über den ganzen Tag Feuchtigkeit hat.

Rosen können auch in Töpfen und Kübeln gezogen werdenKrankheiten rechtzeitig erkennen

Gerade bei starken Witterungswechseln neigen Rosen dazu, anfällig zu werden. Sobald rost, Mehltau oder Sternrußtau entstehen sollte, müssen Sie mit einem passenden Pflanzenschutzmittel diese behandeln. Falls Sie sich nicht sicher sind, was genau Ihre Rose für eine Krankheit hat, nehmen Sie ein Blatt mit zum Gartenmarkt. Dort werden Sie umfassend dazu beraten. Warten Sie nicht, bis die ganze Pflanze betroffen ist, meistens helfen dann keine Pflanzenschutzmittel mehr und die Rose ist für immer zerstört.

Rosen sicher überwintern

Im Winter ist es wichtig, das die Veredlungsstelle vor Kälte und Wind zu schützen. Umlegen ist dabei die sicherste Methode, falls dieses aber nicht möglich sein sollte, muss die Krone mit Laub und Stroh aufgefüllt werden. Mit Tannenzweigen werden diese dann dicht umbunden und mit einem Jutesack eingepackt. Aber Achtung, verwenden Sie niemals Folie, dass sich Schwitzwasser bildet.

Rosen pflanzen - Wissenswertes in Kürze

  1. Wer Rosen im Garten pflanzen möchte, sollte sie nach dem Kauf in einen Eimer mit Wasser legen, damit sie sich vollsaugen können.
  2. Die oberirdischen Triebe sollten anschließend auf eine Länge von 20 cm eingekürzt werden.
  3. Sind die Rosen wurzelnackt, sollten auch die Wurzeln auf eine Länge von 20 cm gekürzt werden.
  4. Schließlich sollte man ein ausreichend tiefes Pflanzloch ausheben und den Boden des Lochs entsprechend auflockern.
  5. Die ausgehobene Erde sollte schließlich mit Humus, Kalk und Rosendünger entsprechend angereichert werden. Auf diese Weise ermöglicht man den Rosen die beste Entwicklung überhaupt.
  6. Wer die Rosen richtig pflanzen möchte, sollte zudem darauf achten, dass die Veredelungsstelle etwa 5 cm unter der Erdoberfläche sitzt.
  7. Bei Rosen, die in Töpfen gesessen haben, sollte man ferner darauf achten, dass die Wurzeln erneut so tief sitzen, wie sie zuvor im Topf gesessen haben.
  8. Abschließend sollte man die Erde auffüllen, gut andrücken und schließlich die Rose wässern. Am besten lässt sich die Erde andrücken, wenn man sie festtritt.
  9. Rosen sollten nach dem Pflanzen etwa 20 cm hoch angehäufelt werden. Setzt man die Rose im Frühjahr, sollte man sie nach etwa drei Wochen bei möglichst trübem Wetter wieder abhäufeln.

Wer die Rosen richtig pflanzen möchte, sollte genau darauf achten, welche Ansprüche sie an den Standort stellen. Rosen mögen keine Staunässe. Daher ist es wichtig, den Untergrund des Pflanzlochs so gut wie möglich aufzulockern, damit überschüssiges Wasser auch bei Regen in den Boden abfließen kann. Zudem sollte der Standort der Rosen luftig und sonnig sein. Außerdem mögen diese wunderschönen Pflanzen keine Zugluft. Ist der Standort richtig gewählt, kann das Laub gut abtrocknen und die Pflanze ist Pilzerkrankungen nicht widerstandslos ausgesetzt. Man dämmt die Gefahr der Erkrankung also ein. Ebenso wenig wie Staunässe mögen Rosen stehende Hitze oder zu trockenen Boden.
  • Damit sich Rosen optimal entwickeln können, benötigen sie einen lehmigen sandigen Boden mit hohem Humusanteil.
  • Da Rosen Tiefwurzler sind, können ihre Wurzeln bis zu einem Meter in die Tiefe reichen.
  • Der pH-Wert des Bodens sollte zudem zwischen 6,5 und 7,5 liegen.