Rosenpflege im Frühjahr - März, April und Mai

Rosenpflege - Rosen pflegen im Frühjahr

Düngen ist bei Rosen genau so wichtig, wie das Schneiden. Als Orientierung hierzu nehmen viele Rosenliebhaber die Blüte der Haselnuss-Sträucher. Wenn der Haselnuss blüht, bekommen die Rosen eine Düngergabe. Dazu entweder organischen, oder mineralischen Dünger ausbringen (je nach Nährstoffgehalt 100-150gr / mü) und leicht in den Boden einarbeiten.

Rosen im Frühling

style="clear: both; text-align: center; width: 250px; display: block;">Rosen in voller Blüte - bereits im späten Frühling möglichGegen Ende Mai sollte man den Rosen noch eine Düngergabe diesmal mit einem Rosen Spezialdünger. Auch diesen leicht in den Boden einarbeiten, und den Boden einmal kräftig wässern. Wer sich keinen Rosendünger kaufen möchte, aber trotzdem auf eine tolle Blüte nicht verzichten will, kann klein geschnittene Bananenschalen in den Boden einarbeiten. Pro Rosenstock die Schale einer großen Banane.
 

Rosen schneiden

Beim Schnitt werden alle überflüssigen und toten Triebe abgeschnitten, Wildtriebe, die direkt aus dem Boden schießen, an der Basis abreißen. Schnittgut immer gründlich von den Beeten entfernen, das beugt Schädlingsbefall und Krankheiten vor. Liegen gelassenes Schnittgut ist der ideale üBrutstätteü für Krankheiten, wie Echter Mehltau, und Rosenrost. Das Schnittgut von Rosen besser in den Müll werfen, anstatt auf den

Komposthaufen. Sporen vom Sternrußtau sind hartnäckiger als man denkt. Wird im Kompost nicht heiß genug, überleben diese Sporen lange und beim Ausbringen vom frischen Kompost könnte man sie wieder an die Rosen tragen. Rosen werden am besten zur Forsythienblüte geschnitten.

Das Entfernen vom Winterschutz an Rosen, sollte an einem trüben, wolkigen Tag von statten gehen. Man muss bedenken, die Rosenstöcke waren Monate lang unter einer schützende Decke aus Erde (Kompost), Laub, Rindenmulch oder Tannenzweigen. Entfernt man an einem warmen, sonnigen Tag diese Decke, reagieren die Rosen sehr empfindlich auf die plötzlich entstandene Wärme. Beim Abhäufeln sollte man unbedingt mit einer Gartenkralle, oder ähnliches den Boden gleichzeitig etwas auflockern.

Anleitung zur Pflege - von März bis Mai

Erziehungsschnitt im FrühjahrErziehungsschnitt im FrühjahrNach der langen Winterruhe müssen die Rosen wieder auf Trab gebracht werden. Sobald nicht mehr mit Dauerfrost zu rechnen ist, kann man den Winterschutz abnehmen. Das ist meist schon Ende März der Fall. Anfang April kann dann auch schon abgehäufelt werden. Jetzt erkennt man gut, welche Triebe im Winter Schaden genommen haben. Die werden entfernt. Einige Rosen treiben schon früh aus, daran kann man gut erkennen, dass mit der Pflanze soweit alles in Ordnung ist. Viele Rosen frieren aber oberirdisch weg. Sie treiben erst später aus und zwar, direkt von ganz unten. So mancher hat schon eine Rose ausgegraben, weil er dachte, sie hat den Winter nicht überlebt. Hat man den Wurzelstock aus der Erde geholt, sieht man meist zahlreiche Triebe, die noch wachsen müssen, um oberirdisch sichtbar zu sein. Ist

der Ballen nicht verletzt, setzt man die Rose wieder vorsichtig ein.

Der Frühling ist die Zeit für den Formschnitt. Der beste Zeitpunkt ist, wenn die Forsythie blüht. Allerdings hat der frühe Termin den Nachteil, das, wenn danach die Rose verstärkt austreibt, bei Spätfrösten diese Triebe erfrieren können. Oft erfriert dann auch die ganze Rose.

Im Frühjahr wird auch der Boden gelockert und von allem Unkraut befreit. Wer mag, kann auch eine Mulchschicht ausbringen. Wichtig zu beachten ist, dass Hornspäne gleich mit eingearbeitet werden, denn der Mulch entzieht dem Boden wertvolle Nährstoffe. Diese fehlen sonst den Rosen. Besser als Hornspäne ist Hornmehl, da geht der Zersetzungsprozess schneller. Auch ist jetzt Zeit, einen Langzeitdünger einzuarbeiten, der die Rose selbst versorgt.

Strauchrosen in voller BlüteStrauchrosen in voller BlüteRosen leiden unter zahlreichen Krankheiten. Im April und Mai kann man gezielt etwas gegen diese tun. Jetzt muss gegen die Krankheitserreger gespritzt werden, damit die Pflanzen gesund durch das Jahr kommen und nicht befallen werden.

Im Mai können auch schon erste Schädlinge auftauchen, allen voran Blattläuse. Wenn man den Befall rechtzeitig erkennt, ist es meist einfach möglich, etwas gegen die Plagegeister zu tun. Da muss keine Chemie zum Einsatz kommen.

Fazit

Im Frühjahr gibt es im Garten viel zu tun. Auch die Rosen verlangen jetzt viel Aufmerksamkeit. Wer in dieser Zeit viel investiert, wird im Sommer mit zahlreichen und wunderschönen Blüten belohnt und mit gesunden Pflanzen.
 

Erfahren Sie mehr zum Pflegen von Rosen im:

von Hajnalka Prohaska