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Die Stammrosen unterteilen sich in Trauerstamm, Hochstamm und Halbstamm. Trauerstammrosen werden auch Hängerosen genannt. Sie passen sowohl in den kleinen Stadt- als auch in den großen Landhausgarten. Stammrosen entstehen, indem Bodendecker-, Edel-, Beet-, Zwerg-, Strauch- oder Kletterrosen auf Stämmen veredelt werden. Je nachdem, welche Veredelungsvariante man wählt, kann die Kronenhöhe differieren.
Stammrosen bilden keine eigene Rosengruppe, weil man an und für sich jede Rosensorte als Stämmchen ziehen kann. Bei den Rosenstämmchen wird die Veredelungsunterlage in der Regel als langer Stamm gezogen. Das unterscheidet sie von
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den üblichen veredelten Rosensorten. Die Veredelungsstelle befindet sich dabei am Ende des Stammes und bildet mit der eigentlichen Rose die Krone. Daher müssen erste Triebe, die direkt aus dem Stamm oder dem Wurzelbereich wachsen, entfernt werden. Sie gehören nicht zu den Stammrosen und würden der Pflanze nur unnütz Wasser, Nahrung und Licht nehmen. Da sich diese Wildtriebe von den Trieben der Stammrosen in Blattform und –farbe unterscheiden, sind sie sehr leicht zu erkennen.
Zum anderen müssen die Kronen der Stammrosen jedoch vor Frost und Wintersonne geschützt werden, weshalb man sie mit einem Jutesack oder speziellem Schutzflies einpacken sollte. Wichtig ist, dass man auf keinen Fall Plastiksäcke verwendet. Staunässe und Stauwärme, die unter den Plastiksäcken entstehen könnten, würden die Rosenstämmchen sehr schädigen. Wenn alle Veredelungsstellen abgestorben sind, ist es sinnvoll, das Rosenstämmchen zu entsorgen oder eine andere Rose mit dem Wildling zu veredeln. Dies ist allerdings lediglich etwas für den Fachmann und für Laien daher nicht zu empfehlen. Stammrosen werden in verschiedenen Höhen angeboten. Die Kronenstämme sollten hin und wieder gestutzt werden, wenn sie zu üppig werden, um ein Brechen der Rosentriebe zu vermeiden. Stammrosen können vielseitig verwendet werden und stellen immer einen Blickfang dar.
Möchte man Stammrosen in Container pflanzen, sind dafür wichtige Anweisungen zu beachten. Die Rosen sollten vor dem Pflanzen gut gegossen und eventuell sogar in ein Wasserbad gestellt werden. Beim Ausheben der Planzgrube ist darauf zu achten, dass diese tief genug ist. Der Aushub aus Kulturschicht und Rohboden sollte gut gemischt werden. Um die Wurzelballen nicht in ihrer Entwicklung zu hemmen, ist es wichtig, dass sowohl der Topf als auch die Folie sehr gut entfernt werden. Vor dem Pflanzen sollte schließlich ein Pfahl in die Grube geschlagen werden. Falls der Wurzelballen sehr groß ist, empfiehlt es sich, den Pfahl auch durch den Wurzelballen zu schlagen.
Währenddessen ist es wichtig, dass die Rose zur Seite gebogen wird. Der Pfahl sollte lang genug sein oder so weit in den Boden geschlagen werden, dass er nach dem Pflanzen bis zum Kronenansatz der Stammrosen reicht. Die Rose muss in der Pflanzgrube möglichst nah an den Pfahl gesetzt und dabei so platziert werden, dass Containerballen und Pflanzboden auf einer Höhe sind. Anschließend sollte die Pflanzgrube mit dem Erdgemisch ausgefüllt werden. Dieses wird danach leicht angedrückt. Nach dem Pflanzen sollten die Stammrosen gegossen werden. Dabei geht man von etwa 3 bis 5 Liter pro Pflanze aus. Letztendlich wird die Krone der Stammrosen mit Kokosstricken locker an die Pfähle gebunden. Die endgültige Befestigung der Rosen erfolgt erst nach 4 bis 6 Wochen, nachdem sich die Rosen gesetzt haben. Im Laufe der Zeit ist es wichtig, die Stricke zu kontrollieren, damit sie nicht einschneiden.
Wenn man sich an diese Tipps hält und mit den Stammrosen pfleglich umgeht, kann man viele Jahre Spaß an diesen Pflanzen haben.
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