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Eberraute - Pflanzen, Pflege, Schneiden, als Tee

Die Eberraute ist auch unter dem Namen Zitronenkraut bekannt und trägt den botanischen Namen „Artemisia abrotanum“. Man nennt diese Pflanze auch Cola-Strauch, denn wenn man leicht über die feinen Blätter streicht, verströmt sie einen Duft, der an den Cola Geschmack erinnert.

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gehört zur Familie der Asteraceae und stammt ursprünglich aus Südeuropa.

Heute findet man die Eberraute nicht nur in Mittel- und Südeuropa, sondern auch in Nordamerika und Vorderasien.

Die ausdauernde, mehrjährige Pflanze wird als Nutzpflanze eingesetzt. So verarbeitet man ihre aromatischen Blätter beispielsweise in Blütenwasser, Mottenkugeln und Potpourris. Ferner kann man aus den Blättern einen Tee zubereiten, der als Stärkungsmittel seinen Einsatz findet.

Auch als Badezusatz oder Breiumschlag wird die Eberraute verwendet. So können Hauptprobleme behandelt werden. In der Küche findet die Eberraute Verwendung als Küchenkraut für Salate, Soßen, Fisch- und Quarkspeisen. Aufgrund des sehr intensiven Geruchs sollte die Eberraute immer nur sehr sparsam verwendet werden.

Neben ...



diesen genannten Verwendungszwecken ist die Eberraute auch perfekt als Beeteinfassung geeignet. Das Kraut der Eberraute ist auch ein perfekter Mückenschutz, denn reibt man sich mit dem Kraut ein, bleiben Stechmücken fern. Die Eberraute wird zwischen 70 und 100 Zentimeter groß und ist eine aufrecht, buschig wachsende Pflanzen. In der Zeit von Juli bis September ist die typische Blütezeit, in der die Pflanzen unscheinbare bis gelbliche Blüten zeigt.

Pflege und Schnitt der Eberraute

Die Eberraute gedeiht am besten an einem sonnigen Standort und bevorzugt hier einen durchlässigen, mäßig trockenen bis frischen Boden. Dieser sollte schwach alkalisch bis alkalisch sein. Die Eberraute verträgt keine Staunässe und muss vor allem in der kühleren Jahreszeit vor Staunässe geschützt werden. Gepflanzt werden die einzelnen Pflanzen in einem Abstand von 40 bis 50 Zentimetern zueinander.

Die mehrjährige Pflanze kann ohne weiteres drei bis vier Jahre an derselben Stelle stehen bleiben. Ansonsten ist die Eberraute eine sehr anspruchslose Pflanze, denn man muss sie in der Regel nicht zusätzlich gießen, da der normale Regen ausreichend ist. In heißen Sommern, mit langen Trockenperioden allerdings muss man ein wenig mit der Bewässerung nachhelfen.heckenschnitt4_flVermehren kann man die Eberraute über Stecklinge, wobei es zahlreiche Gärtnereien gibt, die diese Pflanze im Frühjahr anbieten. Bei der Eberraute handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, die winterhart ist. Damit kann sie problemlos überwintern.

Die Triebe werden erst im Frühjahr eingekürzt, was unproblematisch bis zum verholzten Haupttrieb erfolgen kann. So kann die Pflanze schnell und stark wieder austreiben. Nimmt man einen Schnitt zur Verschönerung der Wuchsform vor, dann kann man mit der Eberraute auch eine hochwachsende Kräuterhecke realisieren, die sogar als Sichtschutz fungieren können.

Die Eberraute als Tee

Wie eingangs erwähnt, kann man aus den Blättern der Eberraute einen Tee zubereiten. Geerntet werden hierfür die frischen Triebe von Juni bis zu Blüte. Die Blätter können frisch oder auch getrocknet zu Tee verarbeitet werden. Für den Tee wird ein Zweig mit einem halben Liter Wasser aufgebrüht, der dann zehn Minuten ziehen muss. Handelt es sich um getrocknete Blätter der Eberraute, wird ein Esslöffel gerebeltes Kraut mit einem halben Liter Wasser überbrüht und muss dann fünf Minuten ziehen.

Der Tee dient als Stärkungsmittel und wird in der Naturmedizin auch gegen Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Problemen mit der Verdauung eingesetzt. Des Weiteren wird der Eberraute nachgesagt, dass sie wunderbar das Immunsystem stärken kann und auch ein perfektes Erkältungsmittel ist. Ferner soll der Tee neue Kraft geben, wovon vor allem kranke und ältere Personen profitieren.

Für die Verwendung in der Küche werden die frischen Blätter der Eberraute abgeschnitten und können dann getrocknet werden. Man kann die frischen Blätter aber auch einfrieren.



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