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Rhododendron Krankheiten & Schädlinge bekämpfen

Der Rhododendron ist eigentlich eine pflegeleichte Pflanze, sofern für ihn der richtige Standort mit dem passenden Boden ausgesucht wird. 

Krankheiten durch Vorsorge vermeiden

rhododendron2_flUm einen Rhododendron vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen, ist ...



die richtige Bodenbeschaffenheit sehr wichtig. Im Allgemeinen wachsen die meisten Pflanzen am besten auf einem Boden mit neutralem pH-Wert, doch der Rhododendron bildet eine Ausnahme. Er braucht einen sauren Boden mit einem pH-Wert zwischen 4 und 5,5. Ist diese Bedingung im Garten nicht gegeben, kann die Erde durch Zugabe von Torf oder durch die Verwendung einer speziellen Rhododendronerde entsprechend vorbereitet werden.

Ein Rhododendron braucht einen Platz im Garten, wo es zwar hell ist, er aber vor direkter Mittagssonne geschützt steht. Empfindliche Sorten können bei zu starker Sonneneinstrahlung leicht verbrennen und bekommen dann gelbe oder braune Blätter. Deshalb ist ein Standort in der Nähe eines Baumes, der ihm Schatten spendet, ideal. Hierbei sollte es sich jedoch nicht um flach wurzelnde ...



Bäume wie die Birke handeln. Auch mit Efeu oder anderen Pflanzen, die sich schnell ausbreiten, verträgt sich ein Rhododendron nicht besonders gut.

Pilzkrankheiten beim Rhododendron

Bei der Phytophthora cactorum handelt es sich um einen Pilzbefall des Rhododendrons. Ursache hierfür sind Pilzsporen, die sich über den Boden ausbreiten und besonders bei feuchtem und warmem Wetter ideale Bedingungen finden. Dann werden zunächst die Kospen, später auch die Blätter und die Zweige braun, welken und fallen ab. Häufig sind nur einzelne Triebe betroffen, deshalb kann ein Pilzbefall bekämpft werden, indem die betroffenen Zweige möglichst frühzeitig entfernt werden. Um ein erneutes Ausbreiten der Pilzsporen zu verhinden, sollte das Schnittgut jedoch keinesfalls auf dem Kompost entsorgt werden.

Schädlinge des Rhododendron bekämpfen

Der Gefurchte Dickmaulrüßler tritt ab April bis Mai auf und schädigt die Blätter des Rhododendron, indem er Teile aus ihnen herausfrisst, die die Form einer Bucht oder eines Bogens haben. Er hat im ausgewachsenen Zustand eine Größe von etwa zehn Millimetern und einen schwarzen Körper mit dunkelbraunen Flecken. Meist ist er nur in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Ihre Eier legen diese Käfer in die Erde, wo daraus innerhalb von zwei bis drei Wochen Larven schlüpfen. Diese Larven verursachen einen weiteren Schaden am Rhododendron, indem sie die Wurzeln fressen. Ein große Population dieser Larven kann sogar zum Tod der Pflanze führen. Auf natürliche Weise können die Larven des Dickmaulrüßlers mit Nematoden bekämpft werden. Diese Fadenwürmer, die sich von den Larven ernähren, können im Handel gekauft werden. Mit einer Mischung aus Wasser und den Fadenwürmern wird die befallene Pflanze dann abends gegossen.

Die Rhododendronzikade hat einen sehr bunten Körper. Sie ist vor allem deshalb gefürchtet, weil sie bei ihrer Eiablage in den Knospen des Rhododendron einen Pilz überträgt. Durch diesen Pilz werden die Blütenknospen grau oder braun, sterben ab, fallen aber nicht vom Strauch. Aus den Knospen wachsen dann kleine Stäbchen, die etwa zwei Millimeter lang sind. Zikaden können mit Gelbtafeln bekämpft werden. Hierbei handelt es sich um Tafeln aus Pappe oder Kunststoff, die mit Klebstoff versehen sind und an denen die Zikaden kleben bleiben und verenden.



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