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Rhododendron umpflanzen - wann & wie?

Ein Rhododendron bildet sehr flache Wurzeln, deshalb ist es relativ leicht, ihn auch als großen Busch noch umzupflanzen. Gepflanzt und auch umgepflanzt wird ein Rhododendron entweder im Frühling oder im Herbst. Im Herbst sollte dies aber möglichst frühzeitig geschehen, damit die Pflanze genügend Zeit hat, ...



vor den ersten Bodenfrösten ausreichend Wurzeln zu bilden.

rhododendron4_flDen Boden für den Rhododendron vorbereiten

Rhododendron ist eine der wenigen Pflanzen, die einen sauren Boden benötigen. Dieser sollte einen ph-Wert von etwa 4 bis 5,5 haben. Um diesen Wert im eigenen Garten zu bestimmen, gibt es im Handel Teststäbchen, die in eine kleine Probe des Gartenbodens gesteckt werden. Das Teststäbchen verfärbt sich dann, sodass mit Hilfe der Farbskala der Wert abgelesen werden kann. Ist der Boden, in den der Rhododendron umgepflanzt werden soll, nicht sauer genug, kann er durch Einarbeiten von Torf verbessert werden. Alternativ kann auch ein Teil des Bodens ausgehoben und mit spezieller Rhododendronerde aufgefüllt werden. ...



Solche Rhododendronerde kann auch für Azaleen, Kamelien und andere Pflanzen, die einen niedrigen ph-Wert benötigen, verwendet werden.

Den Rhododendron ausgraben

Um einen Rhododendron umzupflanzen, muss er zunächst einmal ausgegraben werden. Hierzu wird rund um den Busch mit dem Spaten ein Graben ausgehoben, der im Durchmesser etwa dreiviertel so groß wie der Busch sein sollte. Von dort aus kann mit dem Spaten schräg unter die Pflanze gestochen werden, sodass sich die Wurzeln langsam lösen und der Busch mit einem Ballen aus der Erde gehoben werden kann. Danach wird er an die neue Stelle transportiert.

Der neue Platz im Garten

rhododendron_flAm neuen Standort wird ein Pflanzloch ausgehoben, das etwa doppelt so groß wie der Ballen sein sollte. Damit der Rhododendron gut neue Wurzeln bilden kann, sollte auch das umliegende Erdreich etwas aufgelockert werden. In das Loch wird Torf oder Rhododendronerde eingefüllt und schon vorab gewässert, bevor der Busch hineingesetzt wird. Der Strauch sollte dann wieder in der gleichen Höhe wie an der alten Stelle stehen. Auf keinen Fall darf ein Rhododendron zu tief gesetzt werden, weil sonst schnell die Wurzeln leiden. Danach wird der Rest des Pflanzlochs wiederum mit Torf oder Rhododendronerde aufgefüllt, diese wird angedrückt oder mit den Füßen leicht festgetreten und zum Schluss wird noch einmal reichlich gewässert.

Für einen Rhododendron sollte möglichst immer nur kalkarmes Wasser, also Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser verwendet werden, weil Kalk von dieser Pflanze schlecht vertragen wird. Um den Rhododendron in der Zeit nach dem Umpflanzen leicht gießen zu können, ist es hilfreich, einen Gießrand anzulegen. Hierbei wird ein kleiner Wall aus Erde angelegt, durch den das Wasser nicht zu den Seiten abfließen kann. Damit der umgepflanzte Rhododendron in der Anwachszeit genügend Nährstoffe bekommt, sollte er noch etwas Dünger bekommen, der nur leicht eingeharkt wird. Zusätzlich kann dann noch der Boden mit Rindenmulch abgedeckt werden, um die Wurzeln vor Hitze und Kälte zu schützen.



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