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Tulpenmagnolie- Pflanzen, Pflege, Schneiden

Welcher Hobbygärtner würde sich nicht auch wünschen, einen derartig attraktiven und zugleich sehr robusten Baum sein Eigen zu nennen? Die Tulpenmagnolie ist bei anspruchsvollen Gartenfreunden und (Hobby-) Botanikern nicht umsonst auf der ganzen Welt so beliebt.

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als 230 unterschiedliche Arten sind mittlerweile bekannt. Nichtsdestotrotz sind auch viele Tulpenmagnolienarten vom Aussterben bedroht. Die Tulpenmagnolie wird vielerorts als Gartenmagnolie, Sternmagnolie oder schlicht und einfach als Tulpenbaum bezeichnet und ist insbesondere in den USA wie auch in östlichen Bereichen Asiens beheimatet. Mitunter wird der Baum übrigens mit dem US-amerikanischen Tulpenbaum verwechselt. Eine Sorte, der von Frühling bis in die frühe Sommerphase hinein mit ihren wunderschönen, gelben Blüten beeindruckt. 

Reiche Blütenpracht ist vorprogrammiert

Die herrlichen, angenehm duftenden Blüten der hierzulande vorkommenden Tulpenmagnolie ziehen den Betrachter immer wieder in ihren Bann. Schade nur, dass die Blütezeit von nicht allzu langer Dauer ist…. 

Mit ein wenig Glück blüht die Magnolie aber vielleicht noch ein zweites Mal ...



im Jahr. Die Blüten können weiß, dunkelrot, hellrosa, leuchtend pink oder auch violett sein. In jedem Fall sind sie schon aus der Ferne sichtbar und tragen auf ihre Art dazu bei, dass der Garten zu einem echten „Hingucker“ wird. 

Eine „verlockende“ Schönheit im heimischen Garten

Der eigentliche „Hauptteil“ der Tulpenmagnolie ist die oftmals sehr üppige Krone, die mit einer schier unendlichen Zahl Blüten besetzt ist. Leider blühen sie nur für wenige Tage im Jahr; noch dazu sind sie ungemein kälteempfindlich. Überhaupt schätzt die Magnolie windgeschützte, sonnige oder auch halbschattige Standorte. 

Wenn darüber hinaus die Bodenverhältnisse leicht sauer, nährstoffreich, lehmhaltig und nicht zu trocken sind, kann man sicher sein, dass der Baum sehr gut gedeihen wird. Es empfiehlt sich darüber hinaus, regelmäßig Torf oder Blättermulch beizugeben oder zwei Mal jährlich Kompost hinzuzufügen. Außerdem macht es Sinn, das Erdreich regelmäßig zu lockern, damit die Nährstoffe bzw. Sauerstoff und Feuchtigkeit tiefer in den Boden eindringen können. Bevor eine Tulpenmagnolie neu eingepflanzt wird, muss sichergestellt sein, dass der Boden tiefgründig und locker ist, weil sich das Wurzelwerk des Baumes gern sehr weit unterirdisch ausdehnt. 

Ein schöner Baum will gehegt und gepflegt sein

So sehr es die Tulpenmagnolie zu schätzen weiß, wenn sie gepflegt und kontinuierlich mit Nährstoffen, Sonne und Feuchtigkeit versorgt wird, so wenig erforderlich ist dennoch ein regelmäßiger Rückschnitt der Zweige. Sicherlich bietet sich das Zurückschneiden vor allem dann an, wenn eine bestimmte Form gewünscht wird.

magnolie2_flUnter „normalen“ Bedingungen wächst die Baumkrone jedoch so prächtig und üppig heran, dass eine gleichmäßige Formgebung gewissermaßen „von allein“ erzielt wird. Im Hinblick auf eine mögliche Vermehrung der Tulpenmagnolie ist die Samenzucht nach Ansicht erfahrener Gartenexperten nur sehr bedingt zu  empfohlen. Denn die Blüten des Baumes bilden nur relativ selten Samen aus. Deshalb ist es ratsam, die Vermehrung mittels Stecklingen aus dem Gartenfachhandel zu betreiben. 

Wer mag, hat daneben die Möglichkeit, den Baum durch so genannte Absenker zu vermehren, welche sich vor allem zu Beginn der Sommerzeit aus den unteren Trieben entwickeln. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass es bis zu einer Bewurzelung durchaus bis zu zwei Jahren dauern kann. Geduld und Durchhaltevermögen sind also in jedem Fall gefragt.

Hier ist ein „grüner Daumen“ erforderlich…

Sobald sich die ersten Wurzeln gebildet haben und die junge Pflanze eine gewisse Stabilität aufweist, kann sie von der Mutterpflanze getrennt werden. Danach sollte sie entweder in einem Gewächshaus oder in einem Kübel eingepflanzt werden. Hier darf die Pflanze die nächsten Monate in aller Ruhe wachsen und gedeihen. 

Erst im Folgejahr kann die junge Tulpenmagnolie ins Freilandbeet gesetzt werden. Gerade jetzt sind natürlich eine nährstoffreiche, leicht feuchte Bodenbeschaffenheit sowie ein windgeschützter Standort lebenswichtig. Ist all‘ dies gewährleistet, sind die besten Voraussetzungen für ein kraftvolles, gesundes Wachstum geschaffen.



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