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Zierahorn - Pflege, Krankheiten, Schnitt

Ein Zierahorn ist besonders im Herbst sehr schön anzusehen, dann färben sich seine Blätter je nach Sorte tiefrot oder leuchtend gelb.

ahorn_flDie meisten Sorten bleiben mit eineinhalb Metern recht klein und eignen sich daher ...



auch als Kübelpflanze. Der Japanische Zierahorn kann jedoch bis zu vier Meter hoch werden.

Zierahorn-Sorten in vielen Farben

Sehr beliebt ist der Fächer-Ahorn Shaina, dessen Blätter tief geschlitzt und beim Austrieb hellrot sind. Im Laufe des Jahres werden sie dann immer dunkler. Er wächst buschig und wird nur eineinhalb Meter hoch aber fast genauso breit, sodass er als Kübelpflanze ein sehr schöner Blickfang für die Terrasse ist, wo er einen möglichst sonnigen Standort bevorzugt. Gelbes Laub bekommt der Japanische Goldahorn, der durch seine roten Blattstiele noch für zusätzliche Farbe im Garten sorgt. Er wird bis zu 3,50 Meter hoch, wächst dabei aber nur 10 bis 15 Zentimeter pro Jahr und braucht einen halbschattigen bis schattigen Platz im Garten. ...



Sehr schön wirkt natürlich auch die Kombination zweier verschiedenfarbiger Sorten.

Pflege und Schnitt des Zierahorns

Der Boden sollte für den Zierahorn locker und durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. Schwere oder lehmige Böden sollten deshalb unbedingt vorher aufgelockert werden. Ein Zierahorn ist recht empfindlich und will deshalb regelmäßig mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Im Winter sollten die Wurzeln des Baumes mit einer dicken Schicht Mulch geschützt werden, dann vertragen sie auch sehr niedrige Temperaturen. Bei einer Kübelbepflanzung wird am besten das ganze Pflanzgefäß gut eingewickelt, der obere Teil des Baumes dagegen braucht nur bei sehr eisigen Temperaturen einen Schutz. Geschnitten werden sollte ein Zierahorn am besten gar nicht.

Typische Krankheiten des Zierahornbaumes

Braune Blätter oder Blattspitzen kommen vor allem bei Zierahornbäumen in einem Kübel häufig vor. Ursache hierfür kann zu viel oder zu wenig Wasser, zu starke Sonnenbestrahlung oder zu starker Wind sein. Bekommt der Baum genügend Wasser und es welken trotzdem die Blätter und fallen ab, könnte es sich um die Verticilium-Welke handeln. Dann sterben als nächstes die Triebe, dann einzelne Zweige und Äste und später der ganze Baum. Zu erkennen ist diese Krankheit, wenn ein Stück der Rinde abgekratzt wird und die darunter liegenden Wasserleitungsbahnen bräunlich aussehen. Hierbei handelt es sich um einen Pilz, der die Leitungsbahnen des Baumes verstopft und der leider nicht bekämpft werden kann, sodass die Pflanze entsorgt werden muss. Vorbeugend hilft nur eine gute Pflege des Zierahorns. Möglicherweise handelt es sich bei dem Verlust des Laubes aber auch um eine andere Krankheit, deshalb sollten zunächst die kranken und toten Triebe nah am Stamm abgeschnitten werden und das abgefallene Laub aufgesammelt werden.

Ein gefährlicher Schädling ist der Citrusbockkäfer, der sich auch auf andere Bäume ausbreiten kann. Bei einem Befall sind am Stamm Bohrlöcher zu sehen. Diese Käfer werden meist auf importierten Bäumen aus Asien eingeschleppt. Weil sie große Schäden anrichten und hier keine natürlichen Feinde haben, besteht sogar eine Meldepflicht für gefundene Käfer und befallene Bäume. Durch den Citrusbockkäfer werden Laubbäume schwer beschädigt oder sterben sogar ab.



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