Anthurie - Pflege, Anthurien bekommen braune/gelbe Blätter
Anthurien sind besser bekannt unter der Bezeichnung Flamingoblume. Es handelt sich um ein Aronstabgewächs. Zwischen Februar und Mai blühen die Pflanzen reichlich, aber auch sonst erscheinen öfters Blüten. Besonders gut als Zimmerpflanzen eignen ...sich die Sorten anthurium scherzerianum und anthurium andreanum. Anthurien machen sich gut in geschlossenen Blumenfenstern.
Giftig
Die Blätter einiger Arten enthalten Giftstoffe. Die Konzentrationen giftiger Bestandteile schwanken. Durch den Verzehr kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen können auftreten. Durch den Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut kann es zu Rötungen, Blasenbildung oder vermehrtem Speichelfluss kommen. Beim Verdacht auf eine Vergiftung sollte man reichlich Flüssigkeit zuführen.
Pflege
Standort und Temperaturen:
Anthurien mögen es sehr hell, müssen aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ideal sind Westfenster. Sie lieben Wärme (um die 20 Grad Celsius) und benötigen eine hohe Luftfeuchte. Sie können ganzjährig in einem warmen Raum verbleiben, müssen aber besonders im Winter öfters besprüht werden. Dabei ist darauf zu achten, nicht auf die Hochblätter zu sprühen. Man verwendet nur warmes, weiches Wasser. Die Raumtemperaturen sollten nach Möglichkeit nicht schwanken.
Winterruhe:
Für etwa 6 ...
Wochen im Jahr, im Dezember/Januar, wenn sich die neuen Knospen bilden, benötigt die Anthurie einen kühleren Platz. 15 Grad Celsius sind dann ausreichend. Bei mehr als 20 Grad Celsius bilden sich kaum Blüten. Die Pflanze ist unbedingt vor Zugluft zu schützen, die verträgt sie gar nicht.
Gießen und Düngen:
Anthurien benötigen ausreichend Wasser. Es sollte entkalkt und lauwarm sein. Regenwasser ist ideal. Die Erde sollte stets leicht feucht sein. Während der kurzen Ruhezeit wird sehr sparsam gegossen und nicht gedüngt. Ansonsten düngt man zwischen April und September 14tägig. Staunässe mögen die Pflanzen nicht, es kommt dann meist zu Wurzelfäule.
Umtopfen:
Wenn bei der Pflanze die Wurzeln aus dem Topf wachsen, ist es Zeit sie umzutopfen. Die beste Zeit dafür ist das Frühjahr.
Pflanzsubstrat:
Als Pflanzsubstrat eignet sich Einheitserde, unter welche man Styroporflocken mischt. Man kann auch Holzkohle, Lauberde, Sand und Torf mischen und sich daraus sein Pflanzsubstart selbst machen. Auf keinem Fall darf die Erde kalkhaltig sein. Anthurien eignen sich sehr gut für Hydrokultur.
Vermehrung:
Die einfachste Art der Vermehrung ist, die Pflanze beim Umtopfen zu teilen. Bewurzelte Seitentriebe lassen sich auch leicht abtrennen. Bei der großen Flamingoblume kann man Triebspitzen abmoosen. Stamm- und Kopfstecklinge sind ebenfalls möglich.
Anthurien kommen gut mit warmen Füßen zurecht, das heißt, sie machen sich gut auf dem Fensterstock über einer Heizung und auch bei Fußbodenheizung. Dort sollte man zur Sicherheit einen dicken Korkuntersetzer unterlegen. Außerdem muss man sehr darauf achten, dass die Erde nicht austrocknet.
Braune oder gelbe Blätter
Oft kommt es vor, dass sich Blattspitzen gelbbraun färben. Das liegt meist an zu kalkhaltigem Wasser oder an einem zu kühlen Standort. Eingetrocknete Blattränder sind meist ein Zeichen für zu trockene Luft.
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