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Gummibaum schneiden & kürzen

Der Gummibaum, der auch als Ficus bekannt ist, zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Zimmerpflanzen überhaupt. Seine Blätter sind saftig in einem satten grün und bereichern jeden Wohnraum oder Wintergarten.

gummibaumblattAußerdem ist die Pflege ...



sehr einfach und auch Menschen, die keinen grünen Daumen haben, kommen mit dessen Pflege sehr gut zurecht. Er braucht es in erster Linie warm und hell. Noch dazu wirkt er sich durchaus positiv auf das Raumklima aus. Allerdings kann er mitunter auch recht groß werden und dann steht so manch Gummibaum-Besitzer vor der Frage, ob und wie man diese Pflanze wohl am besten schneidet. Auch wenn der Gummibaum völlig schief gewachsen ist, unter Umständen begründet durch spezielle einseitige Lichtverhältnisse kann ein Beschnitt helfen.

Gummibaum schneiden - wann und wie?

Wann, das ist einfach beantwortet, nämlich wie oben beschrieben, wenn er zu groß oder zu krumm geraten ist. Der richtig Zeitpunkt ist übrigens der Winter, da er dann im ...



Frühjahr neu austreiben kann. Allgemein gilt ein Ficus als sehr schnittverträglich und wenn man einige Dinge beachtet, kann fast nichts schiefgehen. Wer den Baum kürzt, fördert einen buschigeren Wachstum und eine neue Bildung von Seitentrieben. Optimal ist es, wenn der Baum kurz über einer Stelle mit einem „schlafenden Auge“ abgeschnitten wird. Denn dort können sich am besten neue Triebe entwickeln. 

Wer den ganzen Stamm schneiden will, kann eine Gartenschere oder eine kleine Säge nutzen, für die Entfernung von Seitentrieben reicht ein normales Haushaltsmesser. Danach wird der Gummibaum allerdings „bluten“ das heißt, es tritt eine milchige Flüssigkeit aus. Diese Stelle sollte verschlossen werden, da sie sonst austrocknen könnte. Dazu gibt es speziell im Fachhandel erhältliches Wachs oder auch Kunststoff-Pfropfen. 

Kürzen, wenn der Gummibaum unten kahl ist?gummibaum
Dann gibt es auch eine Möglichkeit, die fast immer funktioniert und man hat danach sogar gleich 2 davon. Eigentlich ist diese Variante also zugleich eine Vermehrung:

  1.  Man schneidet den Stamm komplett durch und zwar am besten auch in der Nähe eines „Auges“ oder des Blattansatzes. 
  2. Dann das obere Teil in ein Gefäß mit Wasser stellen und warten, warten, warten - das kann schon einige Wochen lang dauern, bis sich hier wieder Wurzeln gebildet haben und erfordert daher einiges an Geduld. 
  3. Dann kann der Baum wieder in Erde eingepflanzt werden. Man sollte übrigens warten, bis die Wurzen deutlich zu sehen und etwas kräftiger geworden sind. 

Der untere Teil wird an der Schnittstelle mit Wachs behandelt oder manchmal wird auch das kurze Anfackeln mit einem Feuerzeug empfohlen zum Wundverschluss - alles Weitere wie gehabt und dieser wird dann nach einiger Zeit neue Seitentriebe bilden. Voilá - nun hat man 2 Gummibäume und noch dazu vermutlich in einer schöneren Form. Beim Gummibaum kann man also ruhig beherzt schneiden, er nimmt fast nichts übel - nur vor der austretenden weißlichen Milch sollte man sich in Acht nehmen: Diese hinterlässt nämlich ziemlich hartnäckige Flecken auf Textilien und geht nur schwer wieder raus.


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