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Zitterspinne bekämpfen

Viele Menschen ekeln und gruseln sich vor Spinnen - das kann sich bis hin zur Spinnenphobie, der so genannten Arachnophobiem, steigern. Leider kann man Spinnen im Haus nicht immer vermeiden. 

zitterspinne_flEbenfalls unbeliebt ist die Zitterspinne, die oft ...



in Winkeln und an Decken sitzt, bevorzugt auch im Keller. Ganz anders als die gängiges Hausspinnen sitzen sie mit dem Bauch nach oben in ihrem Netz und warten auf Beute. Die Beine sind bis zu 5 cm lang und ganz dünn - sie wird übrigens oft mit Weberknechten verwechselt. Der Körper einer Zitterspinne ist unterteilt in Vorder- und Hinterleib - dies ist beim Weberknecht hingegen nicht der Fall. Den Namen Zitterspinne hat sie deshalb, weil sie bei Gefahr anfängt, in ihrem Netz zu zittern. Immerhin: anders als die ebenfalls oftmals gefürchtete Hausspinne verbleibt sie eigentlich immer in ihrem Netz an Ort und Stelle und rennt nicht über Wände und Böden. Das ist wohl genau das, was viele Menschen bei Spinnen ...



nämlich verabscheuen - das Wuselige und Schnelle. Sie ernährt sich von Asseln, Fliegen und Mücken.

Und trotzdem wäre es vielen Menschen lieber, sie würde das nicht ausgerechnet in ihrem Haus sondern bitteschön lieber woanders tun. Dennoch kommt die Zitterspinne in allen gemäßigten Klimazonen der Erde und somit in sehr vielen Ländern vor. Man findet sie sogar hierzulande fast in jedem Haushalt! Ganz besonders wohl fühlt sie sich in Ecken, die nicht zu hell sind und auch nicht allzu trocken. Übrigens kann diese Spinne - sehr zum Leidwesen mancher menschlicher Hausbewohner - bis zu 3 Jahre alt werden. 

Wie kann man Zitterspinnen bekämpfen?

Eigentlich sind Zitterspinnen ja nützliche Tiere und - auch wenn man sie nicht gerne ansehen mag - auch keine Schädlinge. Immerhin fressen sie Mücken und ähnliche Insekten, die genauso wenig ins Haus gehören. Wer sich aber allzu sehr vor ihnen gruselt oder gar Ängste gegen sie hegt und sich so gar nicht mit ihnen als Hausbewohner arrangieren kann, sollte versuchen, sie wieder loszuwerden.

spinnennetz_flDie beste Erste Hilfe-Maßnahme ist vermutlich  - ganz profan - der Staubsauger. Da die Zitterspinnen nicht so schnell sind, ist es unproblematisch, sie einfach einzusaugen. Allerdings: ob sie danach in der Lage sind, wieder aus dem Staubsauger herauszukriechen, darüber scheiden sich die Geister. Wer sichergehen will, verstopft den Zugang nach getaner Arbeit mit einer Socke oder ähnlichem.

Wer mit schärferen Geschützen vorgehen will, findet im  Fachhandel eine Auswahl an Produkten, mit denen die Zitterspinne zu bekämpfen ist: sie rufen zuerst Lähmung und dann den Tod des Tieres hervor. Erste Priorität sollte jedoch immer haben, die Tiere nicht zu töten sondern möglichst lebendig ins Freie zu bugsieren - dies geht zum Beispiel mittels einem Glas, welches man über die Spinne stülpt und dann eine Pappe darunter schiebt und diese dann im Freien herauslässt. Es gibt auch spezielle Geräte aus Kunststoff, die das Fangen erleichtern. 

Leider gibt es keine Hausmittel, die gegen Spinnen wirklich zuverlässig helfen - weder Düfte noch Ultraschall noch sonstige Mittel können den Spinnen etwas anhaben. Vielleicht sollte man einfach versuchen, sie zu ertragen und zu ignorieren?



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