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Pflanzenschutz -
Pflanzenkrankheiten
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ApfelschorfVenturia inaequalis
Betroffene Pflanze: Apfel. Als besonders anfällig gelten die Apfelsorten `Gravensteiner`, `Gloster`, `Jonathan`, `McIntosh` und `Coc- Orange- Renette`.
Schadbild: je nach Witterungsverlauf werden bereits zur Blüte winzige, bräunlichgrüne Blattflecken sichtbar, die sich vergrößern und dann zusammenlaufen. Stark befallene Blätter sterben ab. Auf den Früchten entstehen graue Flecken, die im Verlauf des Wachstums schorfig aufreißen. Mitunter dort
Sekundärinfektionen durch andere Erreger. Die Befallstärke wird maßgeblich durch den Witterungsverlauf geprägt, bei feuchten Blättern und mittleren Temperaturen bestehen die besten Infektionsverhältnisse. Schorf ist die weitverbreitetste Pilzkrankheit des Apfels. Eine verwandte Pilzart (Ventiria
pirina) befällt die Birne mit ähnlichem Schadbild. Von Birnenschorf sind auch Zweige betroffen; dies kann zu Totalausfällen führen.
Gefährlichste Zeit: Die gesamte Vegetationsperiode.
Abwehr: Vorbeugend: Obstbaumschnitt mit dem Ziel luftiger Baumkronen, die nach Regen Schnell abtrocknen. Keine Pflanzung in windstillen Lagen. Anbau Schorfunanfälliger oder schorfresistenter Sorten. `Berlepsch`, `Priam`, `Sir Prize`, `Champagner- Renette`und `James Grieve`; resistent auch gegen Apfelmehltau sind Die Sorten `Retina`, `Reno` oder `Rewena`.
Sanft: Große Baumscheiben anlegen und mulchen, Regenwürmer unterbrechen Durch Einziehen von befallenen Herbstblättern in den Boden den Infektionskreislauf. Bereits im Frühjahr Ackerschachtelhalmtee spritzen.
Härter: Nicht erforderlich. Auf keinen Fall Kupferpräparate anwenden, da diese für Regenwürmer giftig sind.
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