Maulwurf verjagen

Maulwurf verjagen

Obwohl der Maulwurf recht niedlich ist und noch dazu nützlich im Garten, wird er nicht gemocht. Er bringt den geliebten, gehegten und gepflegten Rasen in Unordnung.

Für viele Gartenbesitzer ist das ein großes Unglück.

Da der Maulwurf unter Naturschutz steht, darf er auch nicht gejagt, gefangen oder gar getötet werden. Tut man es trotzdem, kann man sich ziemlichen Ärger einhandeln. Das muss alles nicht sein. Am besten versucht man, den Maulwurf zu verjagen. Es reicht meist aus, wenn er sich im Nachbargarten ein neues Domizil sucht, Hauptsache der

eigene Garten bleibt verschont.

Einen Maulwurf zu verjagen ist mitunter gar nicht so einfach. Seine Anwesenheit zeigt, dass er sich da, wo er ist, sehr wohl fühlt. Hat er einmal sein Revier gefunden, mag er auch da bleiben. Es hat etwa 200 Quadratmeter. Im Prinzip lässt er sich am besten mit Lärm und Gerüchen verjagen, da er einen sehr ausgeprägten Geruchssinn hat und dazu ein sehr
gutes Gehör. Diese zwei Sinne muss man angreifen, will man den Maulwurf dauerhaft verjagen.

Lärm

Lärm verträgt der Maulwurf gar nicht. Ob spielende und lärmende Kinder, Pferdehufe, das Tappen eines großen Hundes, diese Töne vertreiben ihn recht schnell. Nun hat nicht jeder die Möglichkeit, Pferde oder Kinder im Garten zu haben und auch ein Hund ist nicht jedermanns Sache. Abhilfe schaffen kann man aber auch mit Eisenstangen oder Stäben, die man in die Erde steckt. Gegen diese muss man nun öfters schlagen. Der Ton breitet sich unterirdisch aus und stört den Maulwurf. Wenn man das oft genug tut, wird er sich verjagen lassen. Die im Handel erhältlichen Impulsgeber halten leider nicht immer, was sie versprechen. Die Schall- und Vibrationswellen vertreiben den Maulwurf manchmal, aber er ist schnell wieder da, da die Tiere sich daran gewöhnen. Windräder sind da oft effektiver, allerdings stören sich manchmal auch die Nachbarn daran. Mancher Hobbygärtner hat auch schon versucht, seinen ungebetenen Gast mit Musik zu verjagen. Man baut einen kleinen Lautsprecher in eine Metallbox ein, verbindet diese mit dem Radio und gräbt sie ein. Die unregelmäßigen Schallwellen sollten den Störenfried verjagen.