Haus & Garten

Zimmerpflanzen für Allergiker

Allergien haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen

Allergien haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen

Dass die Zahl derjenigen, die unter Allergien leiden, stetig zunimmt, ist leider ein nicht zu leugnender Fakt. Gerade im Frühjahr leiden viele Betroffene besonders stark. Vermehrtes Niesen und Jucken, aber auch Ausschlag und im schlimmsten Falle Atemnot und akute Schockzustände können die Folgen sein. Herumfliegende Pollen machen Allergikern bisweilen das Leben schwer. Doch auch über die Saison hinaus haben viele Frauen und Männer unter allergiebedingten Beschwerden zu leiden. So können auch Allergien gegen Zimmerpflanzen auftreten. Für viele gehören Zimmerpflanzen zum festen Inventar. Sie machen Räume wohnlich und sorgen für Farbtupfer im Haus. Doch gerade Allergiker müssen in puncto Zimmerpflanzen Acht geben. Obschon die Zahl derjenigen, die auch auf Zimmerpflanzen allergisch reagieren, recht gering ist, ist es wichtig, bei der Zimmerpflanzenauswahl besonders achtsam vorzugehen.

Allergie ist nicht gleich Allergie – mitunter sind Zimmerpflanzen für Allergiker auch nützlich

Die meisten Allergiker wissen, welche Pflanzen und Stoffe sie in der Regel meiden sollten, um die mit einer Allergie einhergehenden Symptome nicht auszulösen. Denkbar ist auch, dass Zimmerpflanzen nützlich für Allergiker sind. Wer allergisch gegen Hausstaubmilben ist, profitiert in den meisten Fällen von Zimmerpflanzen. Diese erhöhen die Luftfeuchtigkeit und sorgen dafür, dass Hausstaub zu Boden sinkt und nicht umhergewirbelt wird. Für Allergiker hingegen besonderes problematisch ist oftmals der in heimischen Wohnzimmern sehr beliebte Ficus Benjamini. Die im Milchsaft des Ficus zu findenden Allergene verteilen sich leicht über Staubpartikel im Raum, setzen sich fest und werden beim Staubsaugen & Co. aufgewirbelt – für Allergiker ein Horrorszenario. Insbesondere Latex-Allergiker sollen einen Ficus Benjamini schnellstens verschenken. Dass gegen Latex allergische Pflanzenfans auch den Kauf eines Gummibaums vermeiden sollten, dürfte insoweit gleichsam einleuchten.

Vorsicht bei   Frühjahrsblühern in der Wohnung

Besondere Vorsicht ist auch bei Frühjahrsblühern geboten. Vielfach werden hübsche Körbchen mit Frühjahrsblühern schon recht zeitig im Jahr angeboten. Etwas Frühling ins Haus

Hübsch anzuschauen, aber von vielen Allergikern gefürchtet: die Hyazinthe

Hübsch anzuschauen, aber von vielen Allergikern gefürchtet: die Hyazinthe

zu bringen, ist grundsätzlich eine schöne Idee. Für Allergiker kann dies jedoch zur Tortour werden. Insbesondere auf stark duftende Hyazinthen reagieren viele Menschen allergisch. Auch auf den beliebten Osterstrauß sollte der ein oder andere Allergiker besser verzichten.

Weit verbreitet: die Schimmelallergie

Doch auch Allergien, die nicht unmittelbar mit der gekauften Pflanze an sich in Zusammenhang zu bringen sind, nehmen zu. Hierzu gehören Schimmelallergien. Schimmel auf Blumenerde sollte daher genauso gründlich entfernt werden wie Schimmel an den Wänden. Oftmals ist zu starkes Gießen schuld daran, dass die Erde schimmelt. Betroffene Partien sollten entfernt werden. Sofern der Pilz zu tief eingedrungen ist, hilft nur Umtopfen. Auch eine Sandschicht soll helfen, um Schimmelbildung in Pflanzenerde zu vermeiden. Eine Lösung wäre auch, komplett auf Hydrokulturpflanzen umzusteigen bzw. bereits gekaufte Pflanzen in ein solches Substrat einzusetzen.

Zimmerfpflanzen

Allergiker müssen nicht unbedingt auf Zimmerpflanzen verzichten

Welche Zimmerpflanzen für Allergiker geeignet sind, lässt sich kaum pauschal ausmachen. Sofern Sie den Verdacht haben, gegen eine bestimme Pflanze allergisch zu sein, sollte dieser besser vorzeitig entfernt werden. Eine gute Orientierung bieten auch diverse Allergietests, die von Haus- und Hautärzten durchgeführt werden können.

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