Obstbäume - Pflanzen, Pflege und Schnitt

Vielleicht haben Sie ihn noch vor Augen, den weitläufigen Garten der Eltern, Großeltern oder Nachbarn, in dem neben diversen Beeten auch viele Obstbäume Platz fanden? Draußen spielen und frisches Obst naschen, die Hängematte zwischen mächtigen Kirsch- und Apfelbäumen aufspannen oder auf (Obst-)Bäume klettern - diese oder ähnliche Dinge gehören für den ein oder anderen heutigen Hobbygärtner sicher zu den markantesten Kindheitserinnerungen.

Süße Snacks direkt von Obstbäumen im Garten genießen

Auch wenn Sie mittlerweile Obstbäume im Garten vielleicht nicht mehr so mühelos wie damals erklimmen, lässt sich nicht leugnen, dass ein bunter Garten mit zahlreichen Beeten und Bäumen seit einst nichts von seinem Reiz eingebüßt hat. Ganz gleich, ob Apfelbaum, Kirsch- oder Pfirsichbaum – Obstbäume im Garten bereichern jedes Grundstück. Das Einkochen der Früchte mag nur noch in wenigen Haushalten üblich sein, als Snack sind die süßen Früchte jedoch gefragt wie eh und je.

Krankheiten an Obstbäumen frühzeitig erkennen und behandeln

Generell sind die meisten Obstbäume im Garten recht genügsam, was Pflege betrifft. Wichtig ist in erster Linie, ältere Bäume hin und wieder zu schneiden – zum einen, um deren Form zu wahren, zum anderen, um auch künftig für reicher Ernteerträge zu sorgen. Auch treten hin und wieder Krankheiten auf, die es zu erkennen und zu behandeln gilt. Zu denken sei an Pfirsiche, die nicht selten von der Kräuselkrankheit heimgesucht werden.

Bisweilen ist nicht nur interessant, welche Früchte auf Bäumen wachsen, sondern auch, welche Unterpflanzmöglichkeiten sich bieten. So kann es sehr hübsch aussehen, Obstbäume, aber auch Spalierobst mit niedrigen Bodendeckern zu umgeben.

Sie überlegen, welches Bäumchen gut in Ihren Garten passen würde oder suchen ein wirksames Mittel, um Ihren Baum von Schädlingen zu befreien, vielleicht wüssten Sie auch gerne Grundlegendes zur Pflege von Apfel, Kirsche, Aprikose & Co? Ja? Dann wird Ihnen unser Ratgeber „Obstbäume im Garten - Pflege, Schnitt, Pflanzen“ sicher weiterhelfen.
Unter den Obstbäumen ist der Pfirsichbaum einer der anfälligsten gegenüber Krankheiten. Besonders häufig hat er dabei mit Pilzerkrankungen wie etwa der Kräuselkrankheit zu kämpfen. Welche Baumkrankheiten ihn sonst noch befallen können, wie man sie erkennt und erfolgreich bekämpft, steht hier.
Obstbäume gehören definitiv in jeden Garten. Was aber tun, wenn der Garten zu klein ist für einen großen Baum? Dann können Bäume, die als Halbstämme gezüchtet wurden, weiterhelfen. Sie benötigen weniger Platz, liefern aber jede Menge Früchte. Mehr dazu hier.
Wenn kein Garten zur Verfügung steht, aber dennoch leckere Pfirsiche aus der eigenen Anzucht genossen werden sollen, dann kann der Pfirsichbaum auch in einem Kübel kultiviert und auf den Balkon oder eine Terrasse gestellt werden. Die Pflege gestaltet sich hier jedoch etwas anders, als bei im Freien kultivierten Pfirsichbäumen.
Kleine Obstbäume werden immer beliebter und finden vor allem auf Balkonen Gefallen. Ihre Pflege verläuft in einigen Bereichen anders, als bei großen Obstbäumen, zumal als Kübelpflanzen ein anderer Anspruch besteht. Der Experte erklärt, worauf es bei der Pflege ankommt.
Eine Kurilenkirsche sorgt für einen farbenfrohen Garten. Zeitig im Frühjahr beginnend bis in den Herbst hinein. Dabei ist dieses Ziergehölz gleichzeitig genügsam in der Pflege und verschwenderisch in der Blütenbildung. Eine durch und durch lohnende Anschaffung für die heimische Florawelt.
Zwergobstbäume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie eignen sich prima für die Kübelkultivierung auf Balkonen und Terrassen. Damit sie viele Jahre gesund gedeihen und eine reiche Ernte schenken, ist ein Schneiden erforderlich. Wann und wie geschnitten werden soll sowie welche Fehler zu vermeiden sind, erklärt der Obstbaum-Experte.
Als pflegeleicht und robust ist die wunderschöne Zwergsorte der Blutpflaume zu bezeichnen. Im Mai schmückt sie sich mit kleinen, weißen Blüten, die noch vor den attraktiven dunkelroten Blättern am Strauch erscheinen.  Besonders dekorativ ist Prunus cistena als Hochstamm.
Schädlinge am Apfelbaum zu bekämpfen ist gar nicht so schwer - vorausgesetzt man weiß, um welchen Schädling es sich genau handelt. Es kommt zunächst also um die genaue Bestimmung an. Wie man die häufigsten Schädlinge erkennt und sie bekämpft, steht hier.
Der Boskoop ist ein Winterapfel, welcher einen besonders hohen Säureanteil hat. Liebhaber von sauren Äpfeln sollten den Anbau dieser Apfelsorte daher unbedingt in Erwägung ziehen. Die notwendigen Informationen vom Anbau bis zur Ernte sowie hilfreiche Tipps zur Pflege haben wir Ihnen in diesem Artikel zusammengefasst.
Feigen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt und sind heute vor allem im Mittelmeerraum weit verbreitet. Die meisten Feigenarten und -sorten sind nicht winterhart und werden daher häufig in Kübeln kultiviert. Eine Ausnahme ist die Bayernfeige 'Violetta'®, die unter bestimmten Voraussetzungen im Garten überwintern kann.
Obstbäume zu unterpflanzen wird vor allem in kleineren Gärten gewünscht, um keinen Platz zu verschwenden. Die Unterpflanzung ist aber nicht immer passend. Was geeignete grüne und blühende Pflanzen für die Baumscheibe (freie Fläche um den Baumstamm) sind, verraten wir interessierten Hobbygärtnern hier.
Um diesen Baum werden Sie alle Nachbarn beneiden. Denn einen Kakibaum sieht man nicht alle Tage. Im Herbst, wenn die bunten Blätter schon längst unten liegen, hängen die reifen Früchte an den völlig nackten Ästen, wie eine festliche Girlande.
Die Zierpflaume oder auch Kirschpflaume genannt, besticht durch ihre ungewöhnliche braunrote Blattfarbe, die Fülle an Blüten und leckere Früchte. Um sie erfolgreich im Garten kultivieren zu können, müssen bei der Pflege einige Punkte beachtet werden. Wir verraten, worauf es ankommt.
In puncto Vielfalt kann es der Apfel mit keiner anderen Frucht aufnehmen. Die Zahl der Apfelsorten wird weltweit auf über 20.000 geschätzt - eine beeindruckende Zahl. Dabei entwickeln sich mit jedem Sämling immer wieder neue Sorten, denn Äpfel können sich nicht selbst befruchten und bilden deshalb stets Samen mit gemischtem Erbgut.
Der Zierapfel ist eng mit dem Kulturapfel verwandt, hat aber einen deutlich höheren Schmuckwert. Im Frühjahr erfreut der bis zu sechs Meter hohe Baum oder Strauch durch seine üppige weiße bis rosafarbene Blütenpracht, im Winter leuchten gelbe oder rote Äpfelchen schon von weitem durch die frostige Winterlandschaft.
Birnen gehören mit zu den am häufigsten angebauten Obstsorten im eigenen Garten. Wem es freilich weniger um die Ernte der leckeren Früchte geht, sondern mehr um die Optik, der kann mit einer sogenannten Zierbirne einen wahren Hingucker in den Garten setzen. Auf was man dabei besonders achten sollte steht hier.
Die Zierquitte oder Scheinquitte trägt die botanische Bezeichnung Chaenomeles und bezaubert durch ihre reiche Blüte und intensive Farben. Damit sie üppig blühen und gedeihen kann, ist jedoch auch die passende Pflege von Nöten. Hier verraten wir, worauf es dabei ankommt und ob die Früchte der Zierquitte essbar sind.
Die Säulenzierkirsche besticht insbesondere durch ihre hellrosa Blüten, welche nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch essbar sind. Sie ist eine äußerst beliebte Zierpflanze und zudem relativ pflegeleicht, weshalb sie sich ideal für Anfänger eignet.
Die Kornelkirsche blüht noch vor den Forsythien. Vögel und Bienen fliegen auf sie, besonders zur Blütezeit und später, wenn ihre kirschähnlichen Früchte reifen. Kornelkirschen wachsen recht langsam, mit einem sorgfältigen, fachgerechten Schnitt, kann man mit ihnen eine bezaubernde Naturhecke gestalten.
Mild-aromatische Düfte locken jeden Besucher in die heimische Grünanlage, wenn im Spätsommer und im Herbst die Ernte leckerer Zwetschgen ansteht. Das gesunde Obst schmeckt nicht nur pur, sondern lässt sich auch zu leckeren Desserts verarbeiten. Doch wie wird der Zwetschgenbaum so gepflegt, dass er aromatische und leckere Früchte hervorbringt?
Manchmal hat man seine Obstbäume auch gegen größere Tiere als den Apfelwickler oder die Kirschfruchtfliege zu verteidigen. Die Rede ist vom Wild, darunter sind es besonders die Rehe, die es auf die Rinde junger Bäume abgesehen haben.
Bei dem sprichwörtlichen "Wurm im Apfel" handelt es sich um die Raupen des Apfelwicklers, einem kleinen, unscheinbar bräunlich gefärbten Schmetterling mit bis zu zwei Zentimeter Flügelspannweite. Die Larven fressen sich vor ihrer Verpuppung durch die Früchte und können bei einem starken Befall einen Großteil der Ernte vernichten.
Die Nektarinenbäume wachsen in der Natur zwar in warmen Klimaregionen, allerdings lassen sich die süßen Früchte auch in hiesigen Regionen anbauen. Denn sie können sowohl im Garten als auch in Kübeln auf dem Balkon kultiviert werden.
Die Edelpflaume ist eine Unterart der Pflaume und eine saftige Frucht mit zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten. In der Pflege zeigt sie sich einfach und vergleichsweise anspruchslos. Bei der Kultivierung müssen jedoch einige Dinge berücksichtigt werden, damit der Obstbaum lange Zeit Freude bereiten kann. Was wichtig ist, erfahren Interessierte hier.
Aprikosen sind unglaublich lecker. Noch besser schmecken sie natürlich, wenn sie direkt aus dem eigenen Garten kommen. Leider sind die Aprikosensorten sehr anfällig gegenüber Krankheiten und extrem kälteempfindlich. Welche Sorten es gibt und welche sich ganz besonders für den Anbau in unseren Breiten eignen, kann man hier nachlesen.
Wenn der Apfelbaum nicht blüht, können sich viele Ursachen dafür verantwortlich zeigen. Von zu viel Stickstoff im Boden bis hin zu einem falschen Verschnitt reichen die Faktoren, die die Ausbildung von Knospen beeinträchtigen können. In manchen Fällen handelt ist es schlicht eine natürliche Erscheinung. Oft lässt sich einfach Abhilfe schaffen.
Obstbäume brauchen viel Platz. Für viele Obstliebhaber, die nur einen kleinen oder gar keinen Garten haben, kommen sie deshalb nicht in Frage. Zum Glück gibt es aber Zwergobstbäume, die zur Not auch auf dem Balkon gedeihen. Welche Sorten besonders ertragreich sind und auf was es beim Anbau ankommt, steht hier.
Wenn die Menschen am Barbaratag 2017 einen Barbarazweig schneiden, zelebrieren sie einen der schönsten, traditionellen Bräuche rund um die Advents- und Weihnachtszeit. Der weit verbreitete Brauch ist nicht nur verbunden mit der Hoffnung auf frische Blüten am Heiligen Abend, sondern wird getragen von einem bunten Reigen spiritueller und weltlicher Bedeutungen. Lesen Sie hier alle Informationen.
Mirabelle - Prunus DomesticaDie von der Pflaume abstammende Mirabelle erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Der Mirabellenbaum mit seinen meist gelblichen oder ins Rötliche gehenden Früchten ist vermutlich aus mehreren Kreuzungen hervorgegangen, bis er seine Reise nach Europa antrat. Er ist sehr genügsam und lässt sich auch in kleinen Gärten problemlos kultivieren.
Mirabellen Früchte - Prunus DomesticaDie aromatisch süßen Früchte des Mirabellenbaumes sind ein köstliches Sommerobst und sollten auch in einem kleinen Garten nicht fehlen. Sie können roh verzehrt aber auch zu verschiedensten Leckereien verarbeitet werden, wobei sie frisch vom Baum gepflückt natürlich am Leckersten sind. Besonders empfehlenswert sind selbstfruchtende und resistente Sorten.
Marille - Aprikose - Prunus armeniacaDer Marillenbaum betört mit herrlich duftenden Blüten, aus denen sich wenige Wochen später die Früchte bilden. Zwar ist der Baum an die Bedingungen aus südlichen Anbaugebieten gewöhnt, er lässt sich mit dem richtigen Hintergrundwissen auch in nördlichen Gegenden anpflanzen. Die Belohnung sind süße und vitaminreiche Marillen, die ebenfalls als Aprikosen bekannt sind.