Beetrosen, Edelrosen, Teehybriden

BeetrosenSie zeichnen sich ebenso durch breitbuschigen und kompakten Wuchs aus sowie auch durch einen schnellen Austrieb der Blüten bis zum Herbst. Sie sind in ähnlichen Farben wie Edelrosen zu haben. Die Blüten gelten als wetterfest und das Laub als gesund. Viele Sorten duften mehr oder weniger stark.
Sie erreichen eine Höhe von je nach Sorte 30-120cm, wobei die meisten Beetrosen eine Höhe von ca. 40-60cm haben. Sie wirken besonders in Gruppen von 5-10 Stück einer Sorte schön. Alleine gesetzt wirken sie eher fehl am Platze. Pro Quadratmeter benötigt man je nach Sorte etwa 6-10 Stück. Für großflächige Anlagen in Gruppen gesetzt mit ein paar Stauden unterbrochen sind sie besonders gut geeignet, sie können sogar als kleine Hecke genutzt werden.

Polyantha und Floribunda
Beetrosen werden grundsätzlich in Polyantha- und Floribunda-Rosen unterteilt
Polyantha sind niedrig wachsende Sorten mit großen Blütenbüscheln, die sich aus vielen kleinen Rosenblüten zusammensetzen. Die Blüten haben meist gewellte Blütenblätter oder aber eine offene, fast flatterige Formen
Floribunda-Rosen sind Züchtungen aus Polyantha- mit Edelrosen. Daher gibt es hier vielfältige Blütenformen die schalenförmig bis hin zu dicht gefüllten, edelrosengleichen Blüten reichen können.

Edelrosen - Teehybride

Aussehen
Edelrosenblüten sind so, wie man sich eine klassische Rose vorstellt: Auf langen Blütenstielen sitzt eine einzelne gut gefüllte Blüte. Dadurch eignen sie sich hervorragend als Schnittblumen für die Vase. Teehybride, wie Edelrosen auch genannt werden, sind öfterblühend und ein klassisches Merkmal der Sorte ist die Farbenvielfalt, die in kaum einer anderen Rosengruppe zu finden ist.
Sie erreichen eine Höhe von meist 60 bis 120cm, allerdings gibt es auch als Ausnahme sehr klein bleibende Sorten die nur 40 oder 50cm Höhe erreichen. Die Breite kann je nach Sorte ebenfalls variieren. Allerdings werden bei Gruppenpflanzungen ca. 2-3 Edelrosen pro laufenden Meter bzw. 5-6 Stück pro Quadratmeter empfohlen.

Geschichte
1867 wurde von dem Franzosen Jean Baptiste Guillot die erste Edelrosenzüchtung La France vorgestellt. Wie ein Wunder scheint es, dass die Edelrosen nun ein Comeback erleben dürfen, denn vor ca. 20 Jahren verschwanden die Teehybriden von der Bildfläche, da immer neue krankheitsresistentere Beet- und Kleinstrauchrosen gezüchtet wurden, denen die empfindlichen Edelrosen an Robustheit nichts entgegen zu setzen hatten. Hier musste oft mit Pflanzenschutzmitteln nachgeholfen werden und das aufkeimende Umweltbewusstsein vieler Hobbygärtner ließ sich damit nicht vereinbaren.

Edelrosen mit ADR-Gütesiegel
Die Edelrosenzüchter waren jedoch fleißig und haben viele neue Sorten kreiert, die äußerst gesund und robust sind. Einige von ihnen erhielten das begehrte ADR-Prädikat, daß sie als besonders blühwillig und robust ausweist.

Jedoch sind die meisten Edelrosen nicht ganz so strapazierfähig wie Beetrosen und Verwandte, daher gibt es extra für die Edelrosen eine spezielle Liste mit den empfehlenswertesten Sorten auch wenn nicht alle das bewährte ADR-Prädikat erhielten.
RosenBeetrosen erfreuen den Hausgärtner nicht nur mit ihrer reichen Blüte, sondern gehen zum richtigen Zeitpunkt gepflanzt auch sicher an. Grund genug für viele Beetrosen im Garten, weshalb Sie im Artikel auch erfahren, wie Sie Beetrosen vermehren.
RosenstraussBeetrosen - Sorten von A-Z
RosenEdelrosen von A-Z