Laubbäume im Garten

Laubbäume im GartenEinen Baum zu pflanzen gehört zu den Grundaufgaben, die MAN(N) im Leben erledigen soll. Doch auch ohne diesen alten Brauch dürfte das Bäume pflanzen für die meisten Grundstücksbesitzer dazu gehören. Immerhin:  Gärten – gleich, ob klassisch oder modern angelegt – kommen in den seltensten Fällen ohne Bäume aus.  Klassischerweise sind es überwiegend Obstbäume, die im Garten gepflanzt werden. Doch auch viele laubabwerfende Bäume, die keine essbaren Früchte tragen – etwa  Birken, Buchen und Linden –,  finden sich auf dem ein oder anderen Privatgrundstück.

Bevor Laubbäume im Garten gepflanzt werden: Größe und Wachstum bedenken

Wer einen Laubbaum im  Garten pflanzen möchte, wird daher vor allem auf die Größe der jeweiligen Pflanze achten müssen. Birken, Buchen und Linden sind sehr schöne Laubbäume – im Vorgarten wirken derart hochwachsende Bäume jedoch kaum. Sich vorab zu informieren, welche Höhe der jeweilige Laubbaum in etwa erreichen wird und wie schnell er wächst, ist daher unbedingt nötig, um letztlich keine böse Überraschung zu erleben.

Besonders für den heimischen Garten geeignet: kleinkronige Laubbäume

Im Übrigen gibt es auch viele kleinkronige Bäume, die sich auch gut zur Bepflanzung normal großer Gärten eignen. Wildbirne und Zitterpappel eignen sich beispielsweise für den Garten. Auch die Eberesche zählt zu den für Privatgärten geeigneten Pflanzen, ebenso wie der Apfeldorn oder die Robinie.

Zu bedenken ist natürlich auch, dass die meisten Laubbäume recht langsam wachsen. Viele Laubbäume, die keine essbaren Früchte tragen, dürften daher kaum größer als Kirsch- oder Apfelbäume werden. Anregungen, welche Laubbäume in Ihrem Garten Platz finden könnten und was es in puncto Pflege zu beachten gibt, finden Sie in unserer Rubrik Laubbäume.

Wer sich viele Jahre an der Schönheit des Eukalyptus erfreuen möchte, der sollte dem Baum im Sommer viel Aufmerksamkeit schenken. Pflegefehler verzeiht das Gehölz in den meisten Fällen nicht. Im Winter sind Vorkehrungen notwendig, damit der Frost keine Schäden hinterlässt.

Die Gemeine oder auch Europäische Hopfenbuche ist der österreichische "Baum des Jahres 2019". Trotz seines Namens besitzt dieser wenig bekannte, aber weit verbreitete Laubbaum weder Verwandtschaften mit der Buche noch mit dem Hopfen. Dafür verweist die deutsche Artbezeichnung auf äußerliche Ähnlichkeiten.
Bei der Goldulme handelt es sich um eine Kreuzung aus der Feld- und Bergulme. Ihr krauses Laub und die Höhe von bis zu zehn Metern lassen sie sehr imposant und attraktiv erscheinen. Ihren Namen verdankt sie dem goldgelben Laub, welches bereits in gelber Färbung austreibt.
Die Schirmplatane sieht sehr gut aus, ist ein außergewöhnlicher und natürlicher Schattenspender und - fast das Beste - sie reinigt die Luft sehr gut von Schadstoffen. Ein guter Grund, über das Anpflanzen dieses Baumes im eigenen Garten nachzudenken.
Eine Dachplatane eignet sich hervorragend, um im Garten ein kleines schattiges Sitzplätzchen zu schaffen. Richtig geschnitten, bildet die Dachplatane, wie es der Name ja auch bereits sagt, ein flaches Blätterdach, unter dem es sich wunderbar verweilen lässt. Außerdem bringt sie ein angenehmes mediterranes Flair in die hiesigen Gärten.
Eine Eiche, die majestätisch ihre Krone über die Menschen erhebt, ist seit Jahrtausenden ein beeindruckendes Bild. Wer seine ganz persönliche Eiche züchten möchte, kann dies auf recht einfache Art und Weise tun.
Die Trauerweide hat einen sehr ausladenden Wuchs und bildet hängende Äste, die fast bis zum Boden herabhängen und dem Baum sein trauriges, aber auch attraktives Aussehen geben. Diese Bäume finden sich häufig in großen Parkanlagen und dort vor allem in der Nähe von Gewässern. Sie eignen sich aber auch für private Gärten.
Wer Trauerweiden mag, im eigenen Garten aber nicht Platzangebot für die üppig wachsenden Pflanzen hat, kann auf die Zwergweide zurückgreifen. Diese Weidenart erreicht eine maximale Größe von 150-200 cm in Höhe und Breite und ist damit auch für kleinere Gärten die perfekte Alternative.
Neben der Trauerweide gibt es derzeit noch knapp 300 weitere Weidenarten. Sie alle tragen die typischen Weidekätzchen, die aufgrund ihrer frühen Blüte gerne als die Vorboten des Frühlings bezeichnet werden. Hier erfahren Sie nun, welche der vielen Weidearten besonders gut für Ihren Garten geeignet sind und was Sie bei der Pflege sowie der Vermehrung zu beachten haben.
Oleander ist am Mittelmeer weit verbreitet und wächst dort auch oft am Wegesrand. Dennoch ist er nur bedingt winterhart und sollte daher in den hiesigen Breitengraden als Kübelpflanze kultiviert werden. Die Pflege und die Überwinterung sind jedoch recht einfach und gelingen mit den richtigen Tipps gut.
Mächtige Trauerweiden oder kleine Hänge-Kätzchenweiden, unterschiedlicher können zwei Arten einer Gattung (Salix) kaum sein. Während eine zierliche Hängekätzchenweide nahezu jeden Garten, Balkon und jede Terrasse schmücken kann, kommen die romantischen Trauerweiden nur in größeren Arealen richtig zur Geltung. Ein fachgerechter Schnitt im Jahr, steht jedoch beiden gut "zur Krone".
japanischer Fächerahorn - Acer palmatumJapanischer Ahorn offenbart erst am Ende der Gartensaison die furiose Farbenpracht seiner dekorativ gelappten Schmuckblätter. Oberste Prämisse für das herbstliche Spektakel ist die Beachtung wichtiger Aspekte, wie ideale Standortbedingungen, ausgewogener Wasser- und Nährstoffhaushalt oder planvolle Schnittmaßnahmen. Diese Pflege-Anleitung beleuchtet praxisnah, wie Sie Ihren Rot- und Fächerahorn fachmännisch umsorgen.
SeidenbaumMit seinem außergewöhnlichen Laub und den äußerst dekorativen, zart duftenden Blüten versetzt der Seidenbaum seine Betrachter in Erstaunen. Dieses bildschöne Gewächs ist hierzulande noch relativ selten zu finden. Es ist bedingt winterhart und wird überwiegend als Kübelpflanze gehalten. In warmen Regionen kann es aber durchaus auch im Garten ausgepflanzt werden.
Die Blumenesche heißt auch Manna-Esche oder Schmuck-Esche. Sie gehört zu den mittelgroßen Hausbäumen, die sich gut für kleine Gärten und Vorgärten eignen, und bildet im Frühling viele weiße Blüten, die einen angenehmen Duft verbreiten. Was ist bei ihrer Pflege zu berücksichtigen? Wir klären auf.
Silberölweide ist ein ÖlweidengewächsWenngleich der Name und das Aussehen der Blätter anderes vermuten lassen, handelt es sich bei der Silberölweide um keine Weide im eigentlichen Sinn. Demzufolge muss sie auch anders als zum Beispiel die Lockenweide gepflegt werden. Genauere Informationen zu den Unterschieden und den Parallelen in Hinblick auf die Pflege, die Standortansprüche und dergleichen mehr erhalten Sie hier.
Zürgelbäume werden auch als Nesselbäume oder botanisch Celitis bezeichnet und gehören zu den Hanfgewächsen. Interessant ist, dass man am eigenen Zürgelbaum auch essbare, kirschenähnliche Früchte zur Weiterverarbeitung ernten kann.
Silber-Weide hat silbrige, lange Blätter und ist in ihrem Wuchs als Weide zu erkennenDie Silber-Weide gehört zu den Weidenarten, die in Europa am häufigsten anzutreffen ist. Wie ihr Name bereits vermuten lässt, hat sie leicht silbrige Blätter, die optisch auch hervorstechen und eine Alternative zu rein grünlaubigen Bäumen sind. Wie andere Weidengewächse ist sie ausgesprochen anspruchslos und entwickelt sich nach einigen Jahren rasch zu einem stattlichen Baum im Garten.
Baum-Hasel sind wilde Verwandte des Haselnussbaums und tragen auch essbare FrüchteDie wilde Verwandte der Baum-Hasel ist zwar häufig an Waldrändern anzutreffen, doch bisher fand man die Baum-Hasel nur selten in Gärten. Dabei bietet sich der Baum mit geringen Wuchshöhen und einer schönen Krone auch für kleine Gärten an. Er kann wahlweise als Baum oder Strauch kultiviert werden und ist auch im Herbst mit leuchtend gelben Farben bis zu Abfallen der Blätter eine zier im Garten.
Japanischer Schnurbaum ist für seine traubenartigen Blüten und Hülsen bekanntDer Japanische Schnurbaum war hierzulande lange Zeit fast ausschließlich in großflächigen Parkanlagen zu finden. Aufgrund seiner erhabenen Schönheit ist er seit einigen Jahren aber auch in größeren Gärten immer häufiger anzutreffen. Falls auch Sie einen Japanischen Schnurbaum in Ihren Garten pflanzen möchten, erfahren Sie hier alles, was Sie in Hinblick auf den Standortbedarf, die Vermehrung, die Pflege und dergleichen mehr wissen müssen.
Pappeln stehen gerne einzeln und erreichen imposante WuchshöhenDie Schwarz-Pappel macht im Garten schnell Freude, denn das Weidengewächs entwickelt sich bei guten Bedingungen rasch zu einem imposanten Baum, der Schatten spendet. Allerdings sind Pappeln in unseren Regionen in den letzten Jahren selten geworden, denn um sich gut zu entfalten, benötigen sie regelmäßige Kontrollen auf Krankheiten bzw. Schädlinge, die dem Baum schwer zusetzen können.
Scheinhasel erinnert in seinem Wuchs an HaselnusssträucherWenn Sie bei Ihrer Gartenplanung auch einige Pflanzen einbringen möchten, die dem tristen, grauen Winter mit Ihrer Blütenpracht so früh wie möglich die Stirn bieten, könnten Sie einen Scheinhasel-Strauch einplanen: Scheinhaseln gehören zu den Zaubernussgewächsen, und wirklich zauberhaft sehen die Blüten dieser kompakten Ziersträucher in Parks und Gärten auch tatsächlich aus.
Der chinesische Götterbaum verbreitet sich weltweit - im Garten macht er eine gute FigurDer Götterbaum Ailanthus altissima kam Mitte des 18. Jahrhunderts nach Europa. Ab 1780 wurde er bereits kultiviert. Verbreitungsgebiete waren Paris und Wien, wo er zur Zucht der Seidenspinnerraupen genutzt werden sollte. Die Raupen ernähren sich den Blättern des Baumes. Der Götterbaum ist ein Pionierbaum. Er breitet sich schnell auf jeglichen Flächen aus.
Kugelamberbäume entwickeln schöne, kugelförmige KronenDer Kugelamberbaum, Liquidambar styraciflua Gumball ist ein Highlight für den Vorgarten. Fast ohne menschliches Zutun entwickelt er seine kugelige Gestalt, die besonders als Hochstämmchen sehr gut zur Wirkung kommt. Der sommergrüne Laubbaum entwickelt eine prächtige rote Herbstfärbung, ähnlich wie ein Ahorn. Er ist sehr pflegeleicht.
Salix matsudana ist ein dekorativer SchmuckbaumDie Korkenzieher-Weide Salix matsudana ist nicht nur sehr dekorativ, sondern ist auch ein sehr beliebtes Material für Hobbybastler. Ihre biegsamen Zweige mit den langen gelblichen Blütenständen sind in der Vase sehr dekorativ und sind im Frühling ein erster Blickfang im Garten. Die Korkenzieher-Weide eignet sich jedoch nicht für jeden Standort.