Rasenborde richtig setzen - Maße & Preise

Rasenborde richtig setzen - Maße & Preise

Rasenborde sind ein schöner Abschluss für eine Rasenfläche und verhindern, dass das Gras bis in die Beete oder angrenzende Wege wuchert. Wegen ihrer meist geringen Stärke nehmen sie dabei nur wenig Platz in Anspruch.

rasenkante2 flMaße, Ausführungen und Preise
  • Rasenborde gibt es schon in sehr dünnen Ausführungen von nur fünf oder sechs Millimetern Stärke bis hin zu 30 Millimetern.
  • Ihre Höhe liegt meist zwischen 15 und 30 Millimetern und bei der Länge liegen ihre Maße häufig im

    Bereich von 50 bis 100 Zentimetern.
  • Als Material wird Beton verwendet, das aus optischen Gründen in verschiedenen Tönen eingefärbt werden kann oder auch seinen typischen Betonfarbton behält.
  • Die obere Kante bleibt entweder rechtwinklig oder wird abgerundet oder gefast.
  • Rasenborde, die an einer Kante über eine Nut und an der anderen Seite über eine Feder verfügen, lassen sich leichter in eine gerade Linie bringen als gerade geschnittene Steine, weil die einzelnen Steine kaum seitlich verrutschen können.
In den Baumärkten oder im Internethandel sind Rasenborde in einer dünnen Ausführung und einer Länge von einem Meter ab
etwa 1,50 Euro pro Stück erhältlich. Die etwas dickeren Varianten in zwei bis drei Zentimetern Stärke liegen zwischen 2 und 3 Euro pro Stück. Rasenborde eignen sich vor allem für rechtwinklige Rasenflächen, wegen ihrer Maße von einem halben bis einem Meter sind sie für geschwungene Grünflächen nicht so gut geeignet.

Rasenborde richtig setzen

Um die Rasenborde zu setzen, ist eine gespannte Schnur zur Orientierung sehr hilfreich. Hierdurch entsteht nicht nur eine gerade Linie, sondern die einzelnen Steine bekommen auch die gleiche Höhe. Bei einer sehr langen Rasenborde empfiehlt es sich, eine oder mehrere Zwischenstützen zu setzen, um ein Durchhängen der Schnur im mittleren Bereich zu verhindern. Mit einer Wasserwaage wird der Verlauf der Schnur kontrolliert, sie dient aber auch dazu, das Ergebnis später noch einmal zu kontrollieren. Eingeschlagen wird die Rasenborde am besten mit einem Gummihammer, denn bei der Verwendung eines gewöhnlichen Hammers springen leicht Teile des Betons ab. Steht nur ein herkömmlicher Hammer zur Verfügung, kann aber auch ein Holzbrett beim Einschlagen der Steine untergelegt werden. Damit die Steine nicht im Laufe der Jahre absacken, empfiehlt es sich, vor dem Verlegen der Rasenborde einen schmalen Graben auszuheben und eine Schicht Beton einzufüllen, sodass die Steine nach dem Aushärten des Betons fest stehen. Als Alternative zum Beton kann hierfür auch eine Schicht aus feinem Kies verwendet werden. Bei beiden Varianten sollte nach dem Setzen der Rasenborde auch der Raum zwischen den Steinen und den Seiten des Grabens mit Beton bzw. Kies verfüllt werden, um eine möglichst gute Standfestigkeit zu erreichen.