
Foto: PdM
Jetzt im Frühling sorgen Rhododendren mit ihren üppigen Blüten für einen besonderen Farbrausch im Garten. Der Begriff “Moorbeetpflanzen” mit denen etwa Rhododendren, Lorbeerrosen (Kalmia) und andere bezeichnet werden kann leicht in die Irre führen. Diese Bezeichnung kann nämlich den Eindruck erwecken, als würden diese Pflanzen viel Nässe vertragen. Stattdessen mögen diese “Moorbeetpflanzen” keine Staunässe. Stauende Nässe könnte nämlich das feine Wurzelwerk durch den damit verbundenen Luftmangel in der Erde schädigen. Um das zu vermeiden sollte der Boden überschüssiges Wasser gut ableiten können jedoch gleichzeitig nicht ganz austrocknen.
Im Allgemeinen brauchen Rhododendren und Azaleen, damit sie sich gut entwickeln können einen humosen, leicht sauren Boden ohne Staunässe. Generell bevorzugen sie also einen kalkarmen Boden. Doch inzwischen gibt es aber auch kalktolerante Rhododendren. Diese Sorten wurden auf kalktoleranten Unterlagen veredelt. Von daher können nun auch in solchen Gärten Einzug halten, die bislang ungeeignet für Rhododendron waren. Trotzdem sollte man den Boden dort mit humosen Erden, wie zum Beispiel spezieller Rhododendron-Erde, verbessern.

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