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Um schmerzhafte Konfrontationen mit Wespen zu vermeiden und um ungestört im Spätsommer seine Mahlzeit im Freien geniessen zu können, ist es ratsam, folgende Verhaltensregeln zu beherzigen...
Wespen – Schutz / Mittel gegen WespenInformationen zur Bekämpfung von Wespen. • Den Essplatz im Garten niemals in unmittelbarer Nähe von Obstbäumen wählen. Durch die reifen Früchte und das Fallobst werden die Wespen in Scharen angelockt. • Um unbehelligt essen zu können, empfiehlt es sich auch, die Wespen ganz einfach abzulenken: In sicherer Entfernung eine wespengerechte Futterstelle mit Obst, Marmelade,
Fruchtsaft usw. errichten: Die Tiere sind beschäftigt und zeigen dann weniger Interesse an unserer Mahlzeit. • Wespenfallen nicht direkt beim Tisch aufstellen, das würde sie erst recht anlocken – sondern auch hier wieder Distanz wahren! • Keine Nahrungsmittel offen auf dem Tisch stehen lassen, am besten alles mit einem Haubennetz abdecken. Essensreste sofort wegräumen, Tisch nach dem Essen gut abwischen. • Flaschen nach dem Ausgiessen immer sofort schliessen, Gläser nach jedem Schluck abdecken. Niemals ohne Strohhalm aus einer Getränkedose trinken! • Weder Ventilatoren aufstellen noch wild herumfuchteln - Luftwirbel machen Wespen angriffslustig. • Die Farben weiss, gelb oder blau meiden, ebenso süsses Parfum: Ein Lockmittel für Wespen! Wespen Abwehr! Zusätzlich kann man sich mit sogenannten Repellents (Abwehrstoffen) die kleinen Gourmets vom Leib halten.
• Einige Zitronen halbieren und mit Nelken spicken. Dieses Aroma wirkt abstossend auf die Tiere. • Ebenso der Duft von frischem Basilikum • In Salmiak getränkte Tücher rund um den Sitzplatz verteilen: Der stechende Geruch hält die Wespen ab. Erste Hilfe nach Wespenstichen:
Für die meisten von uns sind Wespenstiche zwar schmerzhaft und ärgerlich – aber belanglos. Allergiker allerdings können im Extremfall mit einer lebensbedrohlichen Herz-Kreislaufstörung reagieren. Im Normalfall: • Möglichst schnell eine aufgeschnittene Zwiebel oder feuchtes Salz auflegen. • Wunde mit eiskaltem Wasser, essigsaurer Tonerde, Eiskompressen oder Gel-Beutel kühlen. • Mit Citronensaft beträufeln. • Insektenstift aus der Apotheke auftragen. Wespen erkennt man der berühmten Wespentaille. Sie sind auch im Vergleich zur Biene greller in der Färbung, weniger behaart und stechfreudiger. Ihr Stachel ist glatt – im Gegensatz zu dem mit Widerhaken ausgerüsteten Stachel der Biene. Daher bleibt der Bienenstachel auch im Einstich stecken – und die Bienen sterben daran. Wespen ziehen den Stachel wieder heraus und können daher öfters zustechen. Im Herbst sterben alle Wespen ab – nur die Königin überlebt und gründet im Frühjahr einen neuen Staat. Bienen hingegen leben einige Jahre. von Vilma-Sonja Zugmaier |