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Schöne Steingartenpflanzen |
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Gartengestaltung -
Steingarten
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Schöne SteingartenpflanzenDie vielen entzückend blühenden Zwerggewächse, die normalerweise in den Bergen und auf steinigem Grund wachsen, werden in Kultur Steingartenpflanzen genannt. Der meist niederliegende Wuchs, ihr auffälligstes Kennzeichen, zeigt ihre Anpassung an ungünstige Bedingungen wie kurze Sommer und austrocknende Winde.
Das Steingarten- Sortiment
Die Stauden, Sträucher und Zwerggehölze dieser Gruppe schließen eine Reihe wohlbekannter Pflanzen ein, die lohnend und trotzdem anspruchslos sind. Blaukissen (Aubrieta), Sonnenröschen (Helianthemum) und Grasnelken (Armeria) gedeihen und blühen verschwenderisch, wenn sie auf durchlässigem Boden in der vollen Sonne stehen. Andere Steingartenpflanzen haben jedoch höhere Ansprüche. Sie brauchen gut dränierte Böden und gleichzeitig eine zufrieden stellende Wasserversorgung sowie Schutz vor einem Überschuss an Nässe in den Wintermonaten. Zu den schwierigsten Arten gehören die Alpenpflanzen der Hochlagen wie Enziane (Gentiana), Primeln (Primula) und Mannsschild (Androsace). Zwischen diesen Extremen gibt es eine große Bandbreite unterschiedlichster Steingartenpflanzen für Hügelbeete, Pflaster, einen Wall oder auch kleine Topfgärten.
Jahreszeiten im Steingarten Ein Steingarten kann das ganze Jahr hindurch ein Blickfang sein. Zwergkoniferen mit kriechenden, polsterförmigen oder aufrechten Wuchsformen sorgen auch im Winter für Grün, und Hauswurzarten bleiben das ganze Jahr hindurch attraktiv. Im zeitigen Frühjahr und in halbschattigen Lagen zaubern die blaßrosa blühende, braunblättrige Primelhybride „Garryarde Guinevere“ und blaue Leberblümchen (Hepatica nobilis) zarte Farbtupfer hervor. Mit robusten, sich flächig ausbreitenden Arten wie dem Blaukissen können dagegen kräftige Farbflecken gesetzt werden. Zu den apartesten Frühlingsblühern gehören Steinkraut (Alyssum saxatile), Steintäschel (Aethionema), Zwergarten und Kultursorten des Phlox (wie z.B. Phlox douglasii) sowie die Grasnelke Armeria maritima.
Noch bevor deren Blütezeit endet, beginnt die Zeit der mossähnlichen Steinbrecharten, deren zarte, weiß, rosa oder tiefrot gefärbte Blüten die rosettenbildenden Blätter überziehen. Mit ihren rosafarbenen Blüten ist das zu den Rachenblütlern gehörende Doppelhörnchen Diascia cordata „Ruby Field“ nahezu den ganzen Sommer über eine Zierde. Sie können die Blütezeit verlängern, indem sie die Pflanze nach der ersten Blüte zurückschneiden. Ebenfalls im Sommer zeigt das Sonnenröschen Helianthemu nummularium seine attraktiven Farben, die von Rosa über Gelb bis zu tiefen Orange- und Rottönen reichen.
Weitere lohnende Sommerblüher sind Leinkraut (Silene schafta) mit rosafarbenen Blüten, die uns bis in den Herbst hinein erfreuen, lieblich blau blühender Ehrenpreis (Veronica prosrata) und viele aromatisch duftende Thymianarten wie Thymus praecox (syn. T. drucei).
Individuelle Vorlieben Wenn Sie erst einmal entdeckt haben, wie gut die unkomplizierteren Arten gedeihen, können Sie sich getrost auch an Steingartenpflanzen mit höheren Standortansprüchen wagen. Viele wachsen horstig oder bilden Polster, und häufig wirkt allein schon das Laub zierend.
Eine der reizendsten Arten ist die Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris), so genannt wegen der glockenartigen Blütenform. In den ersten Wochen des Frühlings erscheint das fein gefiederte Laub, und die pelzigen Knospen entfalten sich zu hellvioletten bis purpurfarbenen Blüten mit goldgelbem Zentrum.
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