Willkommensgruss

Thema: Bambus Schäden

  1. #1
    Huwy01
    Gast
    Frage Bambus Schäden
    Hallo Gartenfreunde, wer hat Erfahrung in Bambus Schäden. Kann ich meinen Nachbar welcher vor ein paar Jahren Bambus ohne Rhizomsperre gepflanzt hat, für Schäden (ausgraben der Ausläufer und Foliendefekte am Schwimmbad) auf meinem Grundstück haftbar machen. Gartenfreund aus der Schweiz ist dankbar für Tips!!!
    Geändert von Huwy01 (30.04.2007 um 21:25 Uhr)

    •   Alt 

       

  2. #2
    Moderator Avatar von niwashi
    Registriert seit
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    AW: Bambus Schäden
    kenne die juristischen Voraussetzungen in der Schweiz nicht; ebenso wenig dürfen wir juristische Auskünfte machen!

    dennoch kann ich Dir sagen, dass es prinzipiell das Verschulden des Pflanzenbesitzers ist; es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass bestimmte Bambusarten einen Schutz in Form einer Wurzelsperre benötigen; wie dann die Regelung im Detail ist, bitte bei einem Gartenbauunternehmen erfragen!

    niwashi, der da mächtig böse wäre ...

  3. #3
    Huwy01
    Gast
    Daumen hoch AW: Bambus Schäden
    Vielen Dank für das schnelle Feedback! Werde mich also im Gartenbau erkundigen.

  4. #4

    Registriert seit
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    3
    AW: Bambus Schäden
    Hallo ,

    dieses Bambusproblem hatten wir auch im jahr 2008.
    Es ist Fakt, dass der in dessen Verantwortungsbereich der Bambus gepflanzt ist, für die im wahrsten Sinne erwachsenden Folgeschäden aufkommen muss. Wurde der Bambus von einer Firma gepflanzt so kann man noch versuchen die mit in die Haftung zu nehmen.

    Bei uns wurde, etwa 5 Jahre nach der Pflanzung einer Bambusgruppe ohne Rhizomsperre, ein gepflasterter Gehweg beschädigt, unter dem Fundament unserer Gartenmauer hindurch sind die Wurzeln geschossen und haben das Pflaster gesprengt!! auf dem Nachbargrundstück hatten die Bambuswurzeln in wirklich unglaublicher Geschwindigkeit die Terrassenplatten deutlich angehoben und bei unserem Haus kam Feuchtigkeit in den Keller weil sich die Bambusrhizome in die Kellerwand reingedrückt hatten. Die Bambusentfernung wurde dann eine Riesenarbeit, die eine Fachfirma aus Hessen für uns gemeistert hat (Stichwort,Bambusentfernung oder Bambusentferner) Die Kosten für die Behebung der Schäden außerhalb unseres Grundstückes mussten wir damals nach geltender Rechtslage komplett übernehmen und mussten den Bambus auch noch von der Grundstücksgrenze versetzen in Rhizomsperre hinein.

    Ich kann nur dringend jedem anraten der Bambus mit Rhizomen einpflanzt den auf jeden Fall IMMER mit richtiger Rhizomsperre 70 cm tief zu begrenzen, das erspart viel Geld und Ärger!!

    Gruss
    Tobias

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