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Olive (Olea europaea)

Art/Familie: Gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae)

Pflegeaufwand:

Blütezeit: April bis Juni mit eher unscheinbaren kleinen Blüten in weiß oder gelb, in den Blattachseln sitzend

Erntezeit: Je dunkler die Farbe, desto reifer sind sie. Grüne Oliven sind unreif, schwarze ...



sind voll ausgereifte Früchte

Belaubung: Blattoberfläche blaugrün, Blattunterseits weißlich. Immergrün

Wuchs: Aufrecht mit oftmals bizarr gekrümmtem Stamm, wobei die Ernte größer ausfallen soll je verkrümmter der Stamm

Inhaltsstoffe: In Oliven sind Vitamin A, C und E sowie Kalium und Magnesium enthalten

Höhe: 4 bis 12m

Standort: Sonnig warm. Hochwertige nährstoffreiche Kübelpflanzerde, gerne mit Lehmanteilen versetzt

Schnitt: Schnittverträglich. Februar/März lange dünne Triebe abschneiden und in Form bringen; Radikalschnitt möglich

Vermehrung: Durch Aussaat und Stecklinge (siehe unten Vermehrung)

Pflege: Sparsam gießen, keinesfalls Staunässe. Einmal monatlich flüssiger Kübelpflanzendünger

Überwinterung:

Nicht winterhart, verträgt jedoch kurzzeitig bis -5 Grad Celsius. Vorsichtshalber vor dem ersten Frost in helles 5-8° kühles Winterquartier wie Keller oder Garage mit ...



Fenster. Nur so viel gießen, daß der Ballen nicht austrocknet. Bei zu wenigen Wassergaben werden Blätter abgeworfen. Treibt dann bei angepasster Wässerung im Frühjahr neu aus. Ab April/Mai wieder ins Freie

Krankheiten:

Pilz: Rund dunkle Flecken auf den Blättern. Blätter abpflücken und mit abgefallenen Blättern in den Müll werfen. Blattnässe vermeiden; Pflanzen vertragen trockene Luft

Besonderheiten:

Wird auch Ölbaum genannt
Kommt im Mittelmeerraum noch natürlich vor
Zählt zu den anspruchslosesten Kübelpflanzen
Ist nach ca. 20 Jahren am ertragreichsten, kann mehrere hundert Jahre alt werden

Vermehrung

Oliven kann man zwar aussäen, allerdings benötigt man dafür eine Menge Zeit und Geduld, da die daraus gezogenen Pflanzen einige Jahre bis zum Blühen und Fruchten benötigen. Das vielleicht noch größere Problem stellt die Beschaffung des Saatgutes dar. Man benötigt frische und unbehandelte Früchte dazu.
Die Vermehrung durch Stecklinge hingegen ist relativ einfach. Im Juni/Juli wird ein weicher, noch nicht verholzter Trieb unter einem Auge abgeschnitten und in ein feuchtes Torf-Sand-Gemisch gesteckt. Die nächsten Wochen bis zur Wurzelbildung müssen die Triebe immer feucht gehalten und mit einer Folie abgedeckt bei ca. 25-30 Grad Celsius in Ruhe gelassen werden

Verwendung

Kosmetik

Olivenöl ist in vielen Badezusätzen sowie in Gesichts- und Körpercremes enthalten, da die darin enthaltenen Fettsäuren vor allem trockene Haut pflegen. Diese Fettsäuren schützen vor weiterer Austrocknung und stabilisieren die Haut, um besser mit Umwelteinflüssen umzugehen

Küche

Auch bei uns wird die aus Frankreich stammende Tapenade, eine würzige Olivenpaste, immer beliebter. Sie wird fertig in Gläsern angeboten und hat als Hauptbestandteil Olivenöl mit einigen klein gehackten Sardellenfilets. Passt gut als Alternative zu Pesto zu Nudeln



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