Buxbaum / Bux - Pflanzen, Pflege, Vermehrung, Schnitt

Pflege des Buxbaum

Der immergrüne Buxbaum gehört zu den wohl beliebtesten Sträuchern/Bäumen in den Gärten, wenn es darum geht, grüne Akzente zu setzen.

Buxus sempervirens eignet sich hervorragend als Abgrenzung in Beeten, als Umrandung, aber auch in Einzelstellung in Form geschnitten macht der Buxbaum eine tolle Figur. Der langsame Wuchs ist sicherlich mit ein Grund für seine Beliebtheit. Durch seinen dichten Wuchs verleitet er viele Gartenbesitzer, an ihn rumzuschneiden. So entstehen oft witzige Tierfiguren, aber auch andere kreative Gestalten aus Buxbaum. In seiner

Pflege ist der Bux absolut anspruchslos, ebenso stellt er weder an Standort, noch an den Boden große Anforderungen. Doch bedenken muss man, dass er immergrün ist, und somit auch im Winter gegossen werden muss, insbesondere bei der Kultur in Töpfen und Kübeln. Damit der Buxbaum auch bei Ihnen eine tolle Figur macht und Sie für viele Jahre erfreut, möchten wir Ihnen einige nützliche Tipps bezüglich Pflege, Standort etc. mit auf den Weg geben.

- Standort
Der Buxbaum (auch Buchsbaum genannt) ist eine überaus erstaunliche Pflanze. Er gedeiht auch im völligen Schatten, doch am liebsten steht er hell, oder im Halbschatten. Er verdunstet im Sommer, wie im Winter Feuchtigkeit, die es gilt, der Pflanze wieder zurückzuführen. Die pralle Sonne bringt Strahlungshitze und vor allem Trockenheit mit sich, deshalb auf der Südseite - ungeschützt - dürfte der Platz eher ungünstig sein. Im lichten Schatten von Gehölzen, oder hohen Stauden passt es ihm wohl etwas besser. Die Luftfeuchtigkeit, die beispielsweise von einem Teich ausgeht, wird vom Buxbaum gerne
angenommen.

- Wasser- und Nährstoffbedarf
Der Buxbaum braucht viel Feuchtigkeit. Er verbraucht viel Wasser und dies muss natürlich regelmäßig ersetzt werden. Während ihm kurze Überschwemmungen nach starken Regenfällen kaum etwas ausmachen, bringt Staunässe unweigerlich den Tod für die Pflanze. Auf einen gut durchlässigen Boden sollte man also bereits bei der Standortwahl achten. Der Nährstoffbedarf hängt beim Buxbaum mit der Häufigkeit des Schnittes zusammen. Je mehr geschnitten wird, umso mehr Dünger braucht er. Hier ist er allerdings nicht gerade wählerisch. Kompost, oder Hornspäne sind eine willkommene Nahrungsquelle. Wenn man den Bux nicht schneidet, dann reicht eine Düngergabe im Frühjahr (April-Mai). Wird der Bux einmal im Jahr geschnitten, sollte eine weitere Düngung im August erfolgen. Bei öfterem Schneiden können die Düngergaben alle 4 Wochen mit den genannten Düngemittel erfolgen.

- Vermehrung
Der Buxbaum lässt sich hervorragend und kinderleicht aus Stecklingen - die meist aus dem Schnitt gewonnen werden - vermehren. Am besten eignen sich halb verholzte Seitentriebe, ca. 5-10cm lang. Diese kann man im Wasser bewurzeln lassen, oder gleich an einem schattigen Ort in die Erde stecken. Auch die Bewurzelung im Topf mit Anzuchterde funktioniert wunderbar, hier sollte man jedoch die Stecklinge dicht an den Topfrand stecken. Die jungen, frischen Wurzeln sind extrem empfindlich, deshalb die Töpfe nicht zu kühl, aber auch nicht in der prallen Sonne aufstellen. Die Bewurzelung braucht ihre Zeit, etwas Geduld müssen Sie also aufbringen können.

- Schnitt
Ein bis zwei Mal im Jahr wird der Buxbaum geschnitten. Zwar kann man ihn auch ungeschnitten

lassen, aber in diesem Fall neigt er zu einem doch recht unförmigen Wuchs. Der beste Zeitpunkt für den Buxschnitt ist März-April, oder August-September. Wichtig ist, dass man bei trübem Wetter schneidet, damit die Schnittflächen und frische Blätter keinen Sonnenbrand bekommen. In milden Gegenden kann der Schnitt auch noch im Oktober erfolgen. Durch den Schnitt wird der Buxbaum zum Austrieb angeregt. So entstehen Jahr für Jahr immer dichtere Hecken und Laubwerk. Ob Hecke, oder witzige Tierfiguren, wenn der Bux dicht wächst, kommt er besser zur Geltung.