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Korkenzieherweide (Salix) - Pflege, Verschneiden |
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Pflanzen im Garten -
Bäume & Sträucher II
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Korkenzieherweide (Salix)- Höhe 1,2 – 1,3m - Blüte vom mittleren bis zum späten Frühjahr - Feuchter Boden - Sonniger Standort - Winterhart, sommergrün
Neben der bekannten Trauerweide (Salix alba `Tristis`) umfasst die Gattung Salix auch zahlreiche Sträucher und Bäume wie die Korkenzieherweide, die wegen ihrer interessant gefärbten Rinde, des reizvollen Blattwerks und der Kätzchen geschätzt werden.
Beliebte Arten und Sorten Salix matsudana mit bis zu 13m Höhe zeigt gewöhnlich eine kegelförmige Wuchsform. Die Jungtriebe sind gelb, die zugespitzten Blätter auf der Unterseite grau gefärbt. Zu den bekannten Sorten rechnet man `Pendula` (mit hängenden Zweigen) und die
geschätzte Korkenzieherweide `Tortuosa` mit bizarr verdrehten Zweigen und Blättern.
Kultur Gepflanzt wird die Korkenzieherweide zwischen Herbst und Spätwinter an einen feuchten und sonnigen Standort. Exemplare, die man wegen ihrer bunten Rinde kultiviert, schneidet man im Spätwinter bis knapp über die Basis zurück. Abgestorbenes Holz sollte im Winter entfernt werden.
Vermehrung Im Winterhalbjahr werden von der Korkenzieherweide 25 – 40cm lange, verholzte Stecklinge geschnitten und im Vermehrungsbeet in feuchter Erde zur Bewurzelung gebracht. Im folgenden Jahr pflanzt man die jungen Weiden an den endgültigen Standort im Garten aus.
Schädlinge und Krankheiten Raupen und verschiedene Käferlarven verursachen Fraßschäden an den Blättern. Ein Befall durch Gallmilben führt an den jungen Trieben zu Krüppelwuchs, und Sägewespen erzeugen Gallen an den Blättern. Blatt- und Schildläuse siedeln sich zuweilen an Zweigen und Jungtrieben an und hinterlassen einen klebrigen, schwarzen Belag. Zu den häufigsten Krankheiten bei Weiden zählt Absterben. Brand und Rost sowie ein Befall durch Hallimasch. Bei extremer Trockenheit oder Nässe verfärben sich mitunter die Blätter, und die Triebe sterben in der Folgezeit ab.
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