Dipladenia 'Sundaville red' - Pflege, Überwintern

Dipladenia 'Sundaville red' - Pflege, Überwintern

Die Dipladenia „Sundaville red“ ist eine kleinlaubige, rankende Pflanze, die ihren Ursprung in den Tropen hat. Sie ist eine neue Hybridzüchtung aus Japan und stammt von der Diplandenia sanderi.

Besonders schön sieht diese Kletterpflanze auf einer Terrasse oder Balkon aus, wenn sie in Blüte steht. In der Regel blüht sie von Mai bis Oktober durchweg und die glockenförmigen Trichterblüten sind leuchtend feurig bis samtig-rot. Die immergrünen Blätter weisen eine ovale Form auf und sind glänzend. Trotz ihrer reichhaltigen Blütenpracht ist die Dipladenia „Sundaville red“ recht anspruchslos.

Standort

und Licht der Dipladenia „Sundaville red“


Die Dipladenia „Sundaville red“ bevorzugt einen Standort, der sehr sonnig und zugleich warm ist. Auch sollte diese Rankpflanze vor Regen und  Wind geschützt sein, aber dennoch einen luftigen Platz erhalten, in dieser Hinsicht hat sie viel mit dem verwandten Oleander gemein.

Allerdings verträgt sie keine volle Sonneneinstrahlung, so dass sie in der Mittagshitze am besten vor der Sonne geschützt wird. Hierfür kann beispielsweise ein Sonnenschirm über der Pflanze aufgespannt werden, um ihr den nötigen Schatten zu bieten. Trotz allem darf sie nicht nur im Schatten stehen, denn dann lässt die üppige Blütenpracht deutlich nach.

Ansprüche der Dipladenia „Sundaville red“

Die Rankpflanze sollte nur mäßig gegossen werden, durch zu viel Wasser kann es zu einem vermehrten Wachstum der Triebe kommen. Daraus folgt wiederum, dass weniger Blüten vorhanden sind. Jedoch sollte die Pflanze nicht vollkommen austrocknen, sobald die oberste Erdschicht trocken ist, sollte man wieder gießen. Sehr empfindlich ist die Dipladenia „Sundaville red“ gegenüber Staunässe, so dass der Gärtner ein gutes Mittelmaß finden muss.

Wie alle
href="arbeit-im-garten/terrasse-balkon/terrassengestaltung-mit-kuebelpflanzen.html">dauerblühenden Kübelpflanzen muss auch die Dipladenia „Sundaville red“ während ihrer Blütezeit oft gedüngt werden. Ungefähr alle ein bis zwei Wochen sollte die Pflanze mit einem Flüssigdünger aus dem Handel nach Herstellerangabe gedüngt werden.

Bereits ab August beginnt die wichtige Ruhephase und ab diesem Zeitpunkt sollte der Dünger weggelassen werden. Für die Dipladenia „Sundaville red“ kann normale Blumenerde verwendet werden, wie sie für Balkonpflanzen, beispielsweise Geranien, geeignet ist. Leicht kalkhaltig, neutral oder leicht sauer kann das Substrat sein.

Vorsicht bei Frost

Als winterhart kann die Dipladenia „Sundaville red“ nicht bezeichnet werden, deshalb sollte sie vor dem ersten Frost bereits umgesetzt werden. Sobald die Temperaturen in der Nacht unter acht Grad Celsius sinken, sollte die Pflanze umgesetzt werden.

Zum Überwintern der Pflanze eignet sich optimal ein beheiztes Gewächshaus, aber auch im Zimmer kann sie problemlos aufgestellt werden. Idealerweise wird die Dipladenia „Sundaville red“ in einem hellen Wintergarten aufgestellt. Bei Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad Celsius kann man sich dann sogar noch bis weit in den Winter an den Blüten erfreuen.

Der Standort sollte auch im Winter hell gewählt werden, da die Pflanze immergrün ist. Ebenfalls sollte es relativ warm sein, da die Dipladenia „Sundaville red“ mehr Wärme benötigt als mediterrane Pflanzen. Wichtig ist genauso die Ruhephase, bei einer zu warmen Überwinterung und einem fehlenden Rückschnitt, kann es dazu kommen, dass die Pflanze sozusagen blühfaul wird oder im kommenden Sommer gar nicht blüht.

Während der Ruhephase von Herbst und Winter sollte nur wenig gegossen werden. Allerdings darf die Pflanze

nicht austrocknen, gedüngt werden muss sie in dieser Zeit nicht. Des Weiteren sollte auf eine hohe Luftfeuchtigkeit geachtet werden.

Ab Februar sollte die Dipladenia „Sundaville red“ in die volle Sonne, am besten in ein Südfenster gestellt werden, damit die Blütezeit früh beginnen kann. Der Dünger kommt erst wieder zum Einsatz, wenn ein neuer Austrieb zu sehen ist.

Ab jetzt darf wieder etwas mehr gegossen werden, aber nur so viel wie nötig ist. Ansonsten kommt es zu einer vermehrten Blattbildung und neue Triebe bilden sich aus den Blüten. Erst ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, wird die Pflanze wieder in den Außenbereich umgesetzt.