Pelargonie - Pflege, Standort, Überwintern

Pelargonie - Pflege, Standort, Überwintern

Die Pelargonie ist eine äußerst hübsche Pflanze, die attraktive Blüten hervorbringt, wenn die Pflege stimmt. Gerade beim Gießen muss man ein gewisses Maß finden und dabei ebenfalls das Alter der Pflanze berücksichtigen.

blumenkasten8_flDoch dazu später mehr.

Die Pelargonie zählt zu den beliebtesten Balkon- und Gartenpflanzen in unseren Breitengraden. Sie ist sehr flexibel, was ihre Haltung betrifft. Man kann sie in Kübeln, Ampeln, Blumenkästen und auch in Beete setzen.

Die Pelargonie kommt mit allen diesen Gegebenheiten zurecht. Besonders im

Süden Deutschlands ist die Pelargonie als Hausschmuck im Sommer nicht wegzudenken. Hier kommt die Efeupelargonie zum Einsatz, welche in Balkonkästen angepflanzt wird.

Sie liebt sonnige Standorte und blüht dann so üppig, dass vom Grün der Pflanze nichts mehr zu sehen ist. Die Blüten weisen eine große Farbvielfalt auf. Die Palette reicht von den verschiedensten Rottönen wie Flammenrot, Pink und Violett bis hin zu strahlendem Weiß.

Für üppige Blütenpracht sind Standort und Pflege entscheidend

Dass es die Pelargonie sonnig mag, wurde weiter oben bereits erwähnt. Sie verträgt außerdem Trockenheit sehr gut, nichtsdestotrotz sollte man das Gießen nicht vergessen bzw. vernachlässigen.

Zwar wird es die Pflanze an sich verzeihen, hat man das Gießen einmal hinausgeschoben, die Blüten allerdings nehmen ein unregelmäßiges Gießen sehr übel und bleiben aus oder verkümmern.

Junge Pflanzen sollten sparsam gegossen werden. Sie danken es mit einem kompakten Wuchs und setzen früh Blüten an. Ferner werden sie durch Sparsamkeit beim Gießen widerstandsfähiger gegen Krankheiten und
Witterungseinflüsse.

Als Faustregel sollte allgemein beim Gießen der Pelargonien gelten, lieber häufiger, aber dafür weniger gießen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. In der Folge kommt es zum Faulen der Wurzel, weiterhin wird die Pflanze anfällig für Pilze und andere Krankheiten.

Man kann die Erde ruhig oben austrocknen lassen und diese dann regelmäßig wieder anfeuchten. Das ist das beste Rezept, Pelargonien richtig zu gießen. Während des Wachstums sollte die Pelargonie einmal wöchentlich mit Kalidünger in flüssiger Form versorgt werden.

So übersteht die Pelargonie den Winterbalkonblumen4_fl

Die Pelargonie ist nicht winterhart, sie ist sogar sehr frostempfindlich. Das heißt, dass man sie an einem geeigneten Ort überwintern muss. Die beste Zeit, sie wieder ins Freie zu bringen, ist nach den Eisheiligen. Dann ist die Zeit der Fröste in der Regel endgültig vorbei.

Vor dem Auftreten der ersten Fröste im Herbst müssen die Pelargonien im Winterquartier verschwunden sein. Hervorragend geeignet sind dafür helle Räume mit einer Temperatur von 4 bis 6 Grad Celsius. Das Gießen muss während der Überwinterung noch sparsamer als im Sommer erfolgen. Nur bei vollkommener Trockenheit sind die Pflanzen im Winter zu gießen.

Im Winterquartier bringt die Pflanze neue Triebe hervor. Sie werden im Februar zurückgeschnitten und zwar auf 3 bis 4 Knoten. Anschließend werden die Pelargonien umgetopft und dabei mit frischer Erde ausgestattet. Nach dem Umtopfen ziehen die Pflanzen an einen hellen Standort mit einer Temperatur von etwa 16 Grad Celsius um. Dort verbleiben sie, bis sie wieder ins Freie können.

Die abgeschnittenen Triebe müssen im Übrigen nicht entsorgt werden. Sie können zu neuen

Pflanzen herangezogen werden, die im Frühsommer bereits zu den großen Pflanzen gesetzt werden können.

Weitere Tipps zur Pflege der Pelargonie

Im Grunde genommen ist die Pelargonie sehr pflegeleicht. Es gibt sogar selbstreinigende Arten, die sich ihrer abgestorbenen Teile entledigen. Ist dem nicht so, sollte man die abgestorbenen Blütenstände immer entfernen.

Verbleiben sie bei feuchter Witterung an der Pflanze, kann es zu Schimmel kommen. Macht man mit der Pelargonie alles richtig, blüht sie monatelang mit großer Pracht und das jahrelang.