Spinnenblume
Wuchshöhe: 80 – 100 cmBlütenfarben: Je nach Sorte Weiß, Rosa, Karminrot und Tiefviolett
Blütezeit: Juni bis Oktober
Die Spinnenblume gehört zu den apartesten Sommergästen auf Balkon und Terrasse. Den Namen erhielt sie durch die lang heraushängenden Staubfäden. In gärtnerischer Kultur ist bei uns nur die Dornige Spinnenpflanze, botanisch ...
Cleome spinosa, von der es rosablumige und auch weiße Sorten gibt.
Sie ist ein Kaperngewächs und mit etwa 200 Arten im tropischen Amerika, Nordafrika verbreitet. Die Wildarten besitzen lange Pfahlwurzeln, mit denen sie tief in Boden die notwendige Feuchtigkeit finden.
Verwendung
Als blühende, einfarbige oder kunterbunte Hecke am Rand der Terrasse, in geräumigen Pflanzgefäßen auf dem Balkon am besten in einer Farbe.
Vermehrung
Ausgesät wird im März in Saatkistchen am Fensterbrett oder auch ins warme Frühbeet bzw. Mistbeet. Der Samen keimt sehr unregelmäßig, aber nach zwei Wochen soll das erste grün erscheinen. Die Keimkraft bleibt bis zu drei Jahren erhalten. Die Sämlinge werden in Töpfe voll nahrhafter erde pikiert. Nach gutem Abhärten, etwa Mitte mai, ...
wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, kommen die Gewächse an den vorgesehenen Platz.
Pflege
Reichlich Wasser und Dünger sorgen für immer neue Einzelblüten an der nach oben strebenden Blütentraube. Verwelkte Blütenblätter fallen in der Regel von alleine ab, sobald sie trocken sind. Dabei wird dann der Blütenschaft immer länger. Er ist rundum mit zierlichen Samenkapseln bestückt, die bei Erschütterung und leisestem Windzug an dünnen Stängeln wippen. Dicke Kapseln kann man abnehmen, sobald sie sich gelb verfärben, und den feinen Samen in Papiertütchen fürs nächste Jahr aufheben.
Spinnenpflanzen müssen in nahrhafter, neutraler Erde sehr sonnig stehen, wenn sie ihre volle Schönheit entwickeln sollen. Man wird sie zwischen andere Sommerblumen streuen und auch dichte Horste in Rabatten setzen. Sehr apart wirken sie in Plattenbeeten, wenn man hier düngt und auch das Gießen nicht vergisst. Auch in schalen kann man sie pflanzen, aber hier ist ihre Wuchshöhe begrenzt. Pflege besonderer Art brauchen die Spinnenpflanzen nicht, wenn sie geschützt am richtigen Platz stehen. In windgefährdeten Gärten könnte man die hochwachsenden Pflanzen vorsichtshalber zusammenbinden oder in Staudenhalter aufwachsen lassen.
Extra- Tipp: Aus Spinnenblumen entstehen prächtige Büsche, wenn man im Topf mehrere Pflanzen zusammensetzt.
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