Zitronenbaum korrekt zurückschneiden

Zitronenbaum korrekt zurückschneiden

Die Frucht des Zitronenbaumes

Die Zitrone erfreut sich großer Beliebtheit wegen ihrer vielfältigen Einsatzfähigkeit. Die Zitrone ist ein wichtiges und sehr gesundes Lebensmittel, da sie den Körper mit reichlich Vitamin C versorgt.

zitronenbaum3_flMan kann sie allerdings auch als Gewürz verwenden.

Sie macht sich gut in vielen Soßen, zu Geflügelfleisch, aber auch Kuchen lässt sich mit einem Spritzer Zitrone erfrischend lecker gestalten.

Mücken mögen den Geruch einer Zitrone nicht, daher lassen sie sich mit dieser Frucht gut fernhalten.

Typisch für die

Zitrone ist ihre ovale Form und die helle, gelbe Farbe. Besonders bekannt ist die Zitrone für ihren sehr sauren Geschmack.

Der Zitronenbaum

Die Zitrone wächst natürlich am Zitronenbaum. Dieser hat seinen Ursprung eigentlich in Asien und Indien, hat sich aber auch in Spanien und Italien sehr etabliert.

Die Blüte des Zitronenbaumes ist weiß mit gelben Pollen und duftet sehr stark. Optisch erinnert die Blüte an Wachs oder Leder, da sie relativ fest. Der Zitronenbaum erblüht im Frühjahr.

Anbau und Pflege

Bereits beim Kauf eines Zitronenbaumes entscheidet sich, ob eine Zucht erfolgreich wird. Doch worauf sollte geachtet werden?

Nicht die kräftig leuchtenden Früchte, die möglicherweise am Baum hängen, sind wichtig, sondern der Baum selbst. Die Blätter müssen einen gesunden Eindruck machen, der Kübel sollte gut durchwurzelt sein, denn das bedeutet gute Qualität.

Zitronenbäume, die aus Kernen gezogen werden, tragen generell keine Früchte. Sie bekommen Blätter, seltener auch Blüten, sind
aber nicht fortpflanzungsfähig. Nicht selten neigen diese Bäume auch dazu, zu verwildern. Das bedeutet, sie bekommen Dornen und verkrüppeln. Wenn eine Zucht gewünscht ist, sollten also veredelte Exemplare vom Fachmann gekauft werden.

Im deutschen Raum lassen sich Zitronenbäume nur im Kübel anbauen, denn er ist nicht winterhart. Ein sonniger, windgeschützter Standort ist optimal. Im Frühling sollte der Zitronenbaum erst nach draußen gestellt werden, wenn die Nächte wärmer als 10°C werden, da er sonst zu viele Blätter verliert.

Die Erde sollte nicht kalkhaltig sein, wasser- und luftdurchlässig. Alle vier bis sechs Wochen kann man das Bäumchen mit einem speziellen, flüssigen Zitrusdünger düngen, welchen man in Gartenmärkten, Baumärkten oder sehr gut ausgestatteten Supermärkten kaufen kann. Beim Überwintern im Haus ist ein Düngen nicht mehr notwendig.

Richtiges Schneiden

Der richtige Schnitt auf einer Plantage erfolgt für gewöhnlich im Frühjahr, nach der Ernte und der Hauptblütezeit. So kann die ganze Kraft in neue Fruchtansätze gehen.zitronenbaum2_fl

Beim Rückschnitt werden normalerweise alle Triebe entfernt, welche über die meist rundlich gehaltene Form des Baumes hinaus wachsen. Außerdem werden sehr alte, dürre Triebe entfernt, aber auch junge, die sehr klein gewachsen sind. Verwilderte Triebe sind auch selten gewünscht und werden beim Rückschnitt gekappt. Behalten werden also nur vereinzelte Triebe, die gesund und stark wachsen und so die Qualität der Ernte verbessern.

Im europäischen Raum wachsen zumeist nur kleine Zitrusbäumchen, welche in Kübeln gehalten werden müssen. Diese müssen nicht so stark beschnitten werden, da Kübelpflanzen selten dazu neigen, viele Triebe auszubilden.

Wenn genug Blattwerk an den Ästen wächst, so kann man die Spitzen ein wenig zurückschneiden, dann sieht das

Zitrusbäumchen ein wenig dichter und buschiger aus. Es darf allerdings nicht zu viel abgeschnitten werden, da das Bäumen immergrün ist und genug Blätter zum Atmen braucht.

Der Rückschnitt ist bei den Kübelpflanzen zumeist auch erst nach mehreren Wachstumsperioden nötig, also bei weitem nicht jedes Jahr. Es ist übrigens auch empfehlenswert, nach einem Schnitt ein Wundverschlussmittel auf die Schnittstelle aufzutragen. So beugt man Infektionen und starker Verdunstung vor.