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Rosensorten

Es gibt über 300 Rosensorten. Rosen sind Sträucher aus der Familie der Rosengewächse. Im Abendland gilt die Rose als die edelste aller Blumen und ist das Symbol (rote Rose) der Liebe schlechthin.

Ursprünglich stammen die Rosen aus China. Konfuzius ...



(551 v. Chr. Bis 479 v. Chr.) berichtete erstmals von Rosen in den königlichen Gärten von Peking. In Deutschland  wurde 1773 die erste Rosenzüchtung von Daniel August Schwartzkopf  gezogen, die Perle von Weißenstein. Die vergangenen Jahrhunderte haben unzählige interessante Rosensorten hervorgebracht. Leider sind viele nicht mehr erhältlich. Man geht davon aus, dass es bis heute über 30 000 Rosensorten gegeben hat.

Die Gärtner teilen die Rosen in verschiedene Arten ein. Es gibt Alte Rosen, Teehybriden und Edelrosen, Beetrosen, Kletterrosen und Ramblerrosen, Strauchrosen, Kleinstrauchrosen und Wildrosen. Bei Rosenklassen unterscheidet man zwischen Wildrosen und Gartenrosen.

Zu den Edelrosen gehören fast ausschließlich die Teehybridrosen. Sie zeichnen sich durch große, edel geformte Einzelblüten auf starken Stielen aus. Diese Sorte ist reichblühend und zeigt sich in vielen Farben.
Beetrosen haben besonders viele kleinblumige, dichte Blütenstände und eignen sich dadurch gut für Beete und Rabatten. Es gibt gefüllte und ungefüllte Sorten. Sie sind kompakt und ...



blühen bis in den Herbst hinein. Bei Regen verlieren sie ihre Blüten nicht.

Strauchrosen wachsen buschig. Sie können bis zu drei Meter hoch werden und weisen unterschiedliche Blütenformen auf. Viele Sorten haben einen attraktiven Hagebuttenschmuck. Man unterscheidet zwischen einmalblühenden und öfterblühenden Sorten.

Kletterrosen bilden lange Jahrestriebe, die Halt und Befestigung benötigen. Sie eignen sich besonders zur Begrünung von Pergolen und Gerüsten.

Bodendeckende Rosen sind kurz und wachsen flächendeckend. Das Höhenwachstum ist je nach Sorte verschieden. Sie eignen sich besonders für Hangbepflanzungen und Böschungen. Die Rosen wachsen sehr dicht. Es kann nur eine geringe Lichtmenge auf die Erde treffen. Dadurch wird das Unkrautwachstum weitestgehend unterbunden.

Alte oder historische Rosen haben überwiegend Strauchrosencharakter. Die Züchtung oder Selektion der Sorten liegt lange Zeit zurück. Meist sind sie sehr Widerstandsfähig gegen Krankheiten. Sie weisen interessante Blütenformen auf und duften sehr stark. Allerdings mangelt es ihnen an Vielblütigkeit und der reichen Blüte moderner Rosen.

Wildrosen sind sehr robust. Man verwendet sie oft als Windschutz in der freien Landschaft oder als Böschungs- und Hangbepflanzung zur Bodenbefestigung.
Englische Rosen vereinen die breite Farbpalette und die lange Blühdauer moderner Rosensorten mit dem Charme und dem feinen Duft alter Rosen.

Rambler-Rosen bilden lange, weiche Triebe und eignen sich besonders zur Begrünung von lichten Bäumen.
Immer mehr Rosensorten blühen nicht nur im Garten schön, sie erfreuen das Auge auch im Topf bzw. im Kübel. Beachten sollte man, dass Rosen Tiefwurzler sind und deshalb hohe Gefäße bevorzugen, weil sie viel Erde unter den Wurzeln lieben. Der Vorteil dieser Rosen ist, dass man durch Umstellen der Töpfe immer wieder neue Farb- und Duftkombinationen kreieren kann.

Auch hochstämmige Rosen (Rosenstämmchen) sind sehr im Kommen, sowohl im Kübel, als auch im Garten. Deren Vorteil ist, dass man dann noch niedrig wachsende Pflanzen als Bodendecker dazu pflanzen kann und man so viele verschiedene Variationen erzeugt.



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