Camelie - Pflege
Die Camelie überzeugt hauptsächlich durch ihre wunderschönen Blüten. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Ostasien. Bei uns wird sie hauptsächlich als Zierpflanzen kultiviert.
Inzwischen gibt es eine große Auswahl an verschieden blühenden Sorten.Die Blüten haben ...
unterschiedliche Farben, es gibt gefüllte Exemplare, mehrfarbige und solche mit besonders große Blüten und verschiedenste Blütenblattformen.
Camelien blühen im Spätwinter bzw. im Frühjahr. Nicht viele Pflanzen blühen um diese Zeit, was den Reiz der Camelien erhöht. In Deutschland entwickeln sich Camelien am besten, wenn sie in ein kaltes Glashaus ausgepflanzt werden. Sie eignen sich auch als Kübelpflanzen, aber nur solange kein Frost an ihre Wurzeln kommt. Ideal ist dann ein kalter, frostfreier Wintergarten.
Die Pflege der Camelie ist nicht einfach, vor allem in Bezug auf ihren Standort. Es ist keine Pflanze für Anfänger. Viele Camelien gehen nach der Blüte ein und nur wenigen Pflanzenfreunden gelingt es, sie zu einer Blüte zu bringen.
Standort
Camelien werden meist ...
als Zimmerpflanzen gehalten. In einigen Gegenden Deutschlands kann man sie aber auch im Freien kultivieren. Besonders gut funktioniert das unter dem wärmenden Einfluss des Golfstroms im atlantisch beeinflussten Nordwest- und Westdeutschland oder am Oberrhein. Ausgepflanzt sollten nur Camelien werden, die etwas älter sind, keine Jungpflanzen.
Die Camelien müssen im Winter vor der Sonne geschützt werden, ansonsten kann es passieren, dass die Pflanzen austrocknen. Der Wurzelballen der Pflanzen sollte stets leicht feucht gehalten werden. Die Erde darf nicht austrocknen.
Camelien im Haus stehen gern hell, mögen aber keine starke Sonneneinstrahlung. Ost- und Westfenster sind ideal. Bei zu dunklen Standorten sollte man eine Pflanzenlampe verwenden. Während der Blüte mögen die Camelien keine Temperaturen über 16 ˚C. Ansonsten benötigen sie eine hohe Luftfeuchte. Bei wärmeren Temperaturen halten die Blüten nicht lange.
Pflanzsubstrat
Die Erde muss unbedingt kalkfrei sein. Ideal ist so genannte Rhododendrenerde oder Moorbeeterde. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 4,0 und 4,5. Das Pflanzsubstrat darf humos, etwas sauer, lehm- oder sandhaltig sein. Eine Drainage ist ideal, denn Staunässe wird nicht vertragen.
Gießen und Düngen
Der Pflanzballen darf nicht austrocknen. Allerdings mögen die Camelien auch nicht zu viel Wasser. Man muss mit Bedacht gießen. Die Pflanzen sind nicht so ganz einfach zu kultivieren. Gedüngt wird nur bis August, 14tägig. Dann werden die Wassergaben verringert und der Dünger weggelassen. Die Pflanze soll jetzt nicht mehr wachsen und stattdessen ausreifen. Ohne diese Ruhepause bilden sich keine Blütenanlagen. Gedüngt wird erst wieder ab Frühjahr.
Man gießt immer mit abgestandenem, zimmerwarmen Wasser. Es muss kalkfrei sein. Ideal ist Regenwasser. Auch beim Dünger darauf achten, dass kein Kalk enthalten ist.
Überwintern
Camelien benötigen eine Winterruhe. In dieser Zeit werden sie wenig gegossen und nicht gedüngt.
Schneiden
Camelien werden nur ausgelichtet. Man sollte nicht sehen, dass sie geschnitten wurde. Man schneidet direkt am Ansatz zurück und kürzt nicht nur ein. Geschnitten wird nach der Blüte. Sollte die Pflanze zu groß werden, kann man auch bis ins alte Holz schneiden. Die Pflanze treibt dann aus schlafenden Augen wieder aus.
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