Drachenbaum Sorten - Dracaena surculosa, janet, deremensis - Pflege

Dracaena reflexa sind exotische Zimmerpflanzen mit grün-ledrigen BlätternDie Dracaena surculosa stammt aus Afrika und ist vom strauchigen Wuchs, mit zahlreichen Verzweigungen. Die ledrig grünen Blätter sind ca. 5cm breit und haben eine Länge zwischen 6 und 16cm. Verschiedene Zuchtsorten sorgen für eine breite Palette, mit gepunkteten und gefleckten Blättern, darunter auch Sorten deren Blätter hellgrün, oder gelblich sind.

In ihrer Pflege ist die Dracaena surculosa an sich relativ anspruchslos. Der perfekte Platz für diesen Drachenbaum ist ein warmes Kleingewächshaus, oder

ein Wintergarten. Die Pflanze benötigt für ihr Wachstum sehr viel Licht, aber keine direkte Sonne. Im Zimmer kultiviert, sollte man ihr einen Platz am hellen Westfenster gönnen. Sie liebt die Wärme, wie alle aus Afrika stammende Gewächse. Im Sommer sind Temperaturen zwischen 20-24 Grad Celsius ideal, im Winter mindestens 16 Grad Celsius, oder gerne etwas mehr.

Auch die Luftfeuchtigkeit sollte in der Umgebung der Pflanze erhöht werden. Hierfür eignet sich das tägliche Besprühen mit abgestandenen, kalkarmen Wasser, ein Zimmerbrunnen in der Nähe, oder im Winter ein Luftbefeuchter. Ältere Pflanzen belohnen die Mühe und die liebevolle Pflege mit filigranen, weißen Blüten. Der Nährstoffbedarf bewegt sich im üblichen Rahmen. In der Wachstumsphase alle 14 Tage mit einer 0.2%-igen Düngerlösung gießen.

Gegossen wird mäßig, aber regelmäßig. Kleine Pflegefehler werden gut vertragen, vorübergehende Trockenheit ist jedoch nicht so schlimm, wie Staunässe, deshalb sollte letzteres nach Möglichkeit vermieden werden. Die Vermehrung erfolgt am besten über Kopfstecklinge. Für die Wurzelbildung ist Bodenwärme um 20-25 Grad Celsius notwendig, ebenso eine hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb die Stecklinge am besten unter Glas oder Folie bewurzeln lassen.

Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt für das Umtopfen. Hierfür sollte man eine lockere, humose Erdmischung verwenden. Der PH-Wert sollte bei 6,0 liegen. Bei optimaler Pflege ist die Pflanze robust und gesund. Häufige Pflegefehler, sowie sehr trockene Luft führen zu Befall von Schildläusen. Die Tierchen am besten per Hand absammeln oder die Pflanze mit einer Seife-Spiritus-Mischung tropfnass besprühen. Anschließend - wenn keine Tierchen mehr zu sehen sind - die Blätter mit einem weichen, feuchten Lappen abwischen.

Dracaena janet

Die Dracaena Janet gehört, wie alle Drachenbaumarten in die Familie der Agavengewächse und bildet mit ihren zahlreichen Arten eine beliebte Gruppe von Zimmerpflanzen. Drachenbäume gelten allgemein als pflegeleicht, wärmeliebend und unkompliziert.

Die Dracaena Janet liebt einen hellen Standort, jedoch keine pralle Sonne. Im Sommer kann die Pflanze getrost auf die Terrasse gestellt werden, an einen sonnen- und windgeschützten Platz. Ideal sind Temperaturen um 20-23 Grad Celsius im Sommer, und mindestens 16 Grad Celsius im Winter. Dracaena Janet hat
glänzend grüne Blätter, die schopfartig aus dem Stamm wachsen. Um eine bessere Photosynthese zu erreichen, sollte man die Blätter alle paar Wochen mit einem weichen, feuchten Lappen abwischen. Auch eine lauwarme Dusche wird gern gesehen, hier darauf achten, dass überschüssiges Wasser aus dem Substrat tropfen kann, bevor man die Pflanze wieder an ihren Platz stellt. Wasser- und Nährstoffbedarf halten sich in Grenzen. Nur mäßig gießen, im Winter weniger.

Mit einem handelsüblichen Grünpflanzendünger 0,2%-ig alle 2 Wochen düngen. Die Vermehrung kann sehr gut über Kopfstecklinge erfolgen. Weisen die Triebe bereits Luftwurzeln auf, so

sind die Erfolgschancen bei 100%, aber auch ohne Luftwurzeln stehen die Chancen sehr gut, dass die Vermehrung erfolgreich verlaufen wird. Die Kopfstecklinge werden einfach in ein humoses Substrat gesteckt und angedrückt. Die Erde nur leicht anfeuchten und die Bodentemperatur auf 20-25 Grad Celsius erhöhen. Umgetopft wird am besten im zeitigen Frühjahr (Anfang bis Ende März) in ein durchlässiges, humoses Substrat. Lockere Erdmischungen sind hier zu bevorzugen. Der PH-Wert des Substrates sollte bei 6,0 liegen. Krankheiten, oder Schädlinge sind bei optimaler Pflege nicht zu erwarten. Sollten jedoch wider Erwarten Schildläuse, Wollläuse, oder Schmierläuse an der Pflanze zu finden sein, so empfiehlt es sich, die befallenen Blätter mit einer Seifen-Spiritus-Lösung abzuspritzen und die Schädlinge entfernen. Anschließend mit sauberem, lauwarmem Wasser die Blätter abwischen.

Dracaena deremensis

Die Dracaena deremensis ist eine aus Afrika stammende baumartige Pflanze, mit am Stamm sitzenden, lanzettenförmigen, glänzend grünen Blättern. Einige Zuchtformen weisen auch Blattfärbungen auf. So sind Sorten mit schmalen, oder breiteren weißen Blattstreifen ebenso erhältlich, wie die ursprüngliche Art mit ihren dunkelgrünen Blättern.

Die Dracaena deremensis gehört in die Familie der Agavengewächse. In ihrer Pflege ist die Dracaena deremensis sehr anspruchslos und somit eine ideale Zimmerpflanze auch für Anfänger. Die Pflanze bevorzugt einen hellen Standort, ohne direkte Sonne. Die dunkelgrüne Sorte verträgt auch Halbschatten ohne Probleme. Da die Pflanze aus Afrika stammt, liebt sie Wärme. Im Sommer sind Temperaturen um die 22 Grad Celsius ideal, im Winter mindestens 16 Grad Celsius. Gerne kann die Pflanze jedoch ganzjährig warm stehen. Eine Ruhezeit ist bei dieser Pflanze nicht zwingend erforderlich.

Der Wasser- und Nährstoffbedarf ist mäßig. Nur mäßig, aber regelmäßig gießen, auf eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sollte geachtet werden. Bei zu trockener Luft vertrocknen die Blattspitzen, die Pflanze sieht dann recht unansehnlich aus. Dies kann man jedoch mit täglichem Besprühen, im Winter durch einen Luftbefeuchter umgehen. Gedüngt wird die Dracaena deremensis nur im Frühling, alle 14 Tage mit einer 0,2%-iger Düngerlösung. Für die Düngung eignet sich ein handelsüblicher Grünpflanzendünger. Die Vermehrung kann durch Kopf- und Stammstecklinge, oder durch Abmoosen erfolgen. Bei der Vermehrung durch Kopf- oder Stammstecklinge sollte auf eine erhöhte Bodentemperatur (20-25 Grad Celsius) geachtet werden. Ebenso ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit von Wichtigkeit. Hierzu kann man über die Stecklinge eine Gefriertüte stülpen und diese am Topfrand mit einem Gummiring, oder einem Band festmachen. Ab und zu lüften, damit kein Fäulnis entstehen kann. Bei optimaler Pflege ist mit Krankheiten, oder Schädlingen nicht zu rechnen. Bei zu trockener Luft kann ein Befall von Wicklerraupe, oder Schildläusen beobachtet werden. Mit Schädlingsbekämpfungsmitteln aus dem Baumarkt, oder Gartencenter kann jedoch Abhilfe geschafft werden.