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Ficus ginseng - Pflege: Schneiden, Gießen & weitere Tipps

Die Gattung Ficus umfasst sehr viele Bäume aus den tropischen Regionen der Welt. Die Echte Feige ist die einzige wichtige Art, die im Subtropischen Klima zu Hause ist.

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Feigen wachsen kriechend, strauchförmig oder bilden oft sehr stattliche Bäume. Die meisten Arten sind immergrün. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, die Blüten sind in einem Becher eingesenkt, aus welchem sich später die Frucht, die so genannten Feige, entwickelt. Aus Verletzungen entweicht ein milchiger Saft.

Ficus ginseng als Bonsai

Sie zählen alle zu den wenigen Gehölzen, die sich in der Wohnung auch von einem Bonsai-Anfänger leicht halten lassen und von diesem auch weiterentwickelt werden können. Während man sich bei anderen so genannten Zimmer- Bonsai schon sehr bemühen muss, um sie überhaupt am Leben zu halten, entwickelt der Ficus ginseng ohne besondere Maßnahmen einen kräftigen Stamm und zahlreiche Äste, die sich leicht formen lassen.

Der Bonsai-Anfänger, der mit einem ...



Ficus ginseng beginnt, hat lange Jahre Spaß an seinem Hobby. Die Feige kann das ganze Jahr hindurch gut in der Wohnung gehalten werden. Hier sollte sie einen hellen, vor der Mittagssonne geschützten Platz erhalten. Den Sommer kann sie allerdings auch im Freien verbringen. Um Sonnenbrand zu vermeiden, wird sie an direkte Sonne langsam gewöhnt. Auch im Winter wird die Feige bei Temperaturen zwischen 18°C und 26°C in einem geheizten Raum gehalten. Hier verträgt sie auch einen Platz über der Heizung. 

Das Pflanzsubstrat darf nicht zu feinkörnig sein, damit überschüssiges Gießwasser gut ablaufen kann. Eine Mischung aus Lehmgranulat, sand und Pikiererde im Verhältnis von1:1:1 hat sich bewährt. Wird mit hartem Leitungswasser gegossen, sollte die Pflanzerde einmal im Jahr, am besten im Frühjahr, ausgetauscht werden. Gleichzeitig schneidet man die Wurzeln zurück Ficus ginseng reagiert sehr empfindlich auf Staunässe. Dagegen wird Trockenheit sehr gut vertragen.

Es wird erst gewässert, wenn die Erdoberfläche trocken ist. Abgestandenes Leitungswasser kann verwendet werden. Bilden sich allerdings Salzkrusten am Schalenrand oder am Wurzelansatz, sollte die Erde einmal im Jahr gewechselt werden. Während der Wachstumszeit wird alle zwei Wochen kräftig gedüngt. In der restlichen Zeit reichen Nährstoffgaben im Abstand von 46 Wochen. Es kann organischer oder mineralischer Dünger verwendet werden.

Gestaltung

Ficus ginseng lässt sich in alle Wuchsformen gestalten. Die Endhöhe sollte wegen der sonst unpassenden Proportionen nicht unter 50 cm geplant werden.

Drahten

Auch fingerdicke Äste lassen sich noch drahten. Leider hinterlässt der Draht sehr schnell Druckstellen auf der empfindlichen Rinde. Der Draht wird oft nach 6 Wochen bereits zu eng und muss entfernt werden. Schonender ist es deshalb, wenn die dickeren Äste gespannt werden.

Rückschnitt

Pflanzen, die sich noch in der Entwicklung befinden, lässt man dort, wo ein kräftiger Ast entstehen soll, lange Triebe bilden. Erst dann schneidet man zurück. Dort, wo ein vorhandener Ast sich verzweigen, aber nicht stark verdicken soll, zum Beispiel in der Kronenspitze, schneidet man sehr früh zurück. Ausgereiften Bäumen schneidet man die Äste nach dem Erscheinen des 5. Blattes auf 1-2 Blätter zurück. Große Schnittstellen wachsen schnell zu, wenn sie mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden.



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