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Zwergpfeffer, Peperomia Maculosa - Pflege

Peperomia maculosa ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze, die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt. Auffallend sind ihre dunkelgrünen, glänzend ledrigen Blätter. Obwohl Peperomia maculosa rispenähnliche Blüten ausbildet, wird die Pflanze hauptsächlich wegen ihrer hübschen Blätter kultiviert. Die Blüten sind dunkelviolett.

Standort

Peperomia maculosa ...



bevorzugt einen hellen bis halbschattigen Standort. Die Pflanze verträgt keine direkte Mittagssonne. Morgen- und Abendsonne machen ihr dagegen nichts aus. Sie kommt auch mit indirektem Licht zurecht. Peperomia maculosa mag es ganzjährig warm. Auch die Überwinterung erfolgt warm, auf keinem Fall unter 15 ËšC.

Pflanzsubstrat

Als Pflanzsubstrat eignet sich handelsübliche Blumenerde. Wichtig ist eine Drainage am Topfboden, damit überflüssiges Wasser gut ablaufen kann. Staunässe ist meist tödlich für die Pflanzen. Der Topf sollte nicht allzu groß sein. Die Pflanze bildet keine übermäßig großen Wurzeln. Je kleiner der Topf, um so besser der Halt, den die Peperomia hat.

Gießen

Gegossen wird nur mäßig. Das Pflanzsubstrat sollte nur leicht feucht sein. Die Erde darf ...



oberflächlich gut abtrocknen, der Wurzelballen sollte aber niemals völlig austrocknen. Staunässe wird absolut nicht vertragen. Deshalb sollte man einige Zeit nach dem Gießen kontrollieren, dass sich kein überschüssiges Gießwasser im Untersetzer oder Übertopf befindet. Wenn doch, muss es ausgeschüttet werden!

Im Winter wird etwas weniger gegossen. Überwintert man die Pflanze kühler, werden die Wassergaben noch mehr eingeschränkt.

Peperomia maculosa mag eine hohe Luftfeuchtigkeit und sollte daher regelmäßig besprüht werden. Zum Gießen und Besprühen verwendet man am besten kalkfreies Wasser.

Düngen

Zum Düngen verwendet man normalen Flüssigdünger oder Langzeitdünger in Stäbchenform. Man nimmt jeweils nur die halbe Konzentration und zwar von April bis September. Gedüngt wird alle 4 Wochen.

Überwintern

Peperomia maculosa kann bei normaler Zimmertemperatur überwintert werden, aber auch etwas kühler. Tiefer als 15 ËšC sollten die Temperaturen aber nicht fallen. Gegossen wird im Winter nur spärlich. Der Pflanzballen sollte nicht vollständig austrocknen, auf keinem Fall aber zu feucht sein. Je kühler die Temperaturen, um so weniger wird gegossen. Die Düngergaben werden gänzlich eingestellt. Auf die Luftfeuchtigkeit ist zu achten. Bei zu trockenen Luft können sich Schädlinge einstellen. Lieber immer mal wieder die Pflanze besprühen.

Vermehren

Peperomia maculosa kann leicht durch Stecklinge vermehrt werden. Auch funktioniert die Vermehrung durch Blattstecklinge recht gut. Die Bewurzlung dauert allerdings länger. Man nutzt junge, gut entwickelte Blätter mit einem etwa 2 cm langen Stück Stiel. Den Stiel steckt man bis zur Blattbreite in das leicht angefeuchtete Pflanzsubstrat, das aus Sand und Torf zu gleichen Teilen bestehen sollte. Die Erde wird erst dann erneut befeuchtet, wenn sie oberflächlich gut abgetrocknet ist.

Einfacher ist die Vermehrung durch Kopfstecklinge. Wichtig ist, dass man die Blattstecklinge unterhalb des Blattknotens abschneidet. Dann werden die untersten Blätter entfernt. Man setzt die Stecklinge immer in Gruppen, so 7 bis 10 von ihnen, in einen Topf. Als Pflanzsubstrat eignet sich ein Gemisch aus Sand und Torf zu gleichen Teilen. Günstig ist, einen Plastikbeutel über das Gefäß zu stülpen, damit die Luftfeuchte schön hoch ist. Das Pflanzgefäß mit den Stecklingen stellt man an einen hellen Platz, aber nicht in die Sonne. Temperaturen um die 20 ËšC sind ideal zum Bewurzeln. Die Anzuchterde sollte immer nur leicht feucht sein. Der Beutel muss täglich zum Lüften abgenommen werden, damit sich kein Schimmel bildet. Die Bewurzlung dauert etwa 6 Wochen.

Krankheiten und Schädlinge

Bei zu viel Feuchtigkeit im Boden kann es zu einer Wurzelfäule kommen, in Folge dessen die Pflanze eingeht. Schädlinge kommen selten vor.



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