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Zwergpfeffer, Peperomia Rotundifolia - Pflege

Bei Peperomia rotundifolia handelt es sich um einen Zwergpfeffer mit kleinen, kräftig grünen Blättern. Es ist eine pflegeleichte und genügsame Pflanze, die sogar kleine Blütendolden hervorbringt.

Standort

Peperomia rotundifolia benötigt einen hellen Standort. Morgen- und Abendsonne wird gut vertragen. Vor direkter Mittagssonne ...



sollte man die Pflanze allerdings schützen. Dieser Zwergpfeffer kann auch im warmen Wohnraum überwintern. Er mag es gern warm und dies das gesamte Jahr über. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist von Vorteil.

Pflanzsubstrat

Als Pflanzsubstrat eignet sich handelsübliche Blumenerde. Diese kann man mit etwas Sand mischen, damit sie gut durchlässig wird. Auch gut funktioniert Einheitserde mit faserigem Torf. Eine Drainage am Topfboden ist empfehlenswert, damit überschüssiges Gießwasser gut ablaufen kann. Der Pflanztopf sollte nicht zu groß gewählt werden, weil das schwach ausgeprägte Wurzelsystem sonst zu leicht vernässt.

Gießen

Das Pflanzsubstrat sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Stehende Nässe wird nicht vertragen. Deshalb ist es wichtig, nach dem Gießen zu kontrollieren, dass kein überschüssiges Gießwasser ...



im Übertopf oder Untersetzer steht. Das muss ausgegossen werden. Ständig nasse Füße führen schnell zu Fäulnis. Ideal ist, wenn die Substratoberfläche zwischen den Wassergaben etwas abtrocknen kann. Völlig austrocknen darf der Pflanzballen allerdings nicht. Zum Gießen, aber auch zum Besprühen wird am besten kalkfreies oder kalkarmes Wasser verwendet. Das Gießwasser sollte nicht zu kalt sein, Zimmertemperatur ist ideal.

Düngen

Man düngt in der Hauptwachstumsphase, also von Frühjahr bis in den Herbst hinein. Gedüngt wird alle vier Wochen mit Flüssigdünger, aber nur mit der halben Konzentration. Auch Düngestäbchen können so verwendet werden. Den Rest des Jahres düngt man etwa alle acht Wochen.

Überwintern

Peperomia rotundifolia überwintert gern warm, verträgt aber auch etwas tiefere Temperaturen. Unter 15 ËšC sollten diese aber nicht fallen. Gegossen wird im Winter nur wenig, aber der Pflanzballen darf nie ganz austrocknen. Je kühler die Temperaturen bei der Überwinterung sind, desto weniger muss gegossen werden. Trockene Zimmerluft wird nicht so gut vertragen. Deshalb sollte man die Pflanze ab und zu einmal besprühen.

Vermehren

Peperomia rotundifolia wird am leichtesten über Stecklinge vermehrt. Es sind sowohl Kopf- als auch Blattstecklinge möglich. Selbst bei normalen Zimmertemperaturen sind sie durch Stecklinge leicht zu vermehren. Man trennt einen oder mehrere Triebe von der Mutterpflanze ab. Diese Triebe kann man in ein Wasserglas stellen, damit sie bewurzeln oder man pflanzt sie direkt ein. Stecklinge, die gleich eingepflanzt werden, sollten etwa drei Blätter besitzen. Die Pflanztiefe liegt bei etwa drei bis fünf Zentimetern. Damit die neue Pflanze kompakt aussieht und wächst, pflanzt man immer mehrere Stecklinge zusammen. Als Pflanzsubstrat eignet sich normale Blumenerde. Günstig ist, Sand unterzumischen. Das Substrat wird während der ersten Wochen nass gehalten. Nach etwa vier Wochen reicht eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Günstig ist, eine Plastiktüte über das Pflanzgefäß zu ziehen. So wird die Luftfeuchtigkeit erhöht. Es muss aber regelmäßig, am besten täglich, gelüftet werden, damit die Erde nicht schimmelt. Das Gefäß mit den Stecklingen stellt man hell. Direkte Sonne ist unbedingt zu vermeiden. Die Temperaturen sollten 18 bis 20 ËšC nicht unterschreiten.

Auch funktioniert die Vermehrung durch Blattstecklinge recht gut. Die Bewurzlung dauert allerdings länger. Man nutzt junge, gut entwickelte Blätter mit einem etwa 2 cm langen Stück Stiel. Den Stiel steckt man bis zur Blattbreite in das leicht angefeuchtete Pflanzsubstrat, das aus Sand und Torf zu gleichen Teilen bestehen sollte. Die Erde wird erst dann erneut befeuchtet, wenn sie oberflächlich gut abgetrocknet ist. Günstig ist die Verwendung von Bewurzlungspulver.

Krankheiten und Schädlinge

Bei zu nasser Erde kommt es recht schnell zu Fäulnis. Die Pflanze ist kaum schädlingsanfällig.



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